Wladimir Putin: Verbündeter fällt ihm in den Rücken – Kremlchef kämpft ums Überleben
Putin gerät unter Druck: Verbündete sorgen für Irritationen und russische Großprojekte gehen in Flammen auf. Gleichzeitig verschärft der Kreml seine nukleare Drohkulisse und warnt vor einer Eskalation mit dem Westen.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Putins Verbündeter Alexander Lukaschenko gratuliert der Ukraine zum Unabhängigkeitstag
- Drohnenangriffe und schwere Brände treffen russische Industrie- und Logistikstandorte
- Moskau setzt auf Atomwaffen-Drohungen, während die Sorge vor einer Eskalation mit der Nato wächst
Außen- und innenpolitisches Desaster für Wladimir Putin! Ob es die unerwarteten Gratulationswünsche seines treuesten Verbündeten an das verfeindete Kiew sind, brennende Mega-Fabriken, eine unaufhaltsame Drohnenwelle gegen die heimische Wirtschaft oder brisante Geheimdienstwarnungen direkt in Moskau: Der Kreml gerät an mehreren Fronten massiv unter Druck. Gleichzeitig versucht Moskau, mit nuklearen Superwaffen und finsteren Kriegsszenarien die westlichen Verbündeten einzuschüchtern. Doch Kritiker sind sich sicher: Diese aggressive Drohkulisse dient vor allem dazu, das Überleben von Putins eigenem Regime zu sichern.
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Lukaschenkos kalkulierter "Dolchstoß": Putin-Verbündeter gratuliert der Ukraine zum Unabhängigkeitstag
Alexander Lukaschenko, der als treuester Verbündeter von Wladimir Putin gilt, hat sich in dieser Woche zu einem höchst kontroversen Schritt entschlossen. Zum 35. Jahrestag der ukrainischen Unabhängigkeit am 24. August übermittelte der belarussische Machthaber offizielle Glückwünsche nach Kyjiw. In seinem Schreiben betonte er, dass die historischen Schicksale des belarussischen und ukrainischen Volkes "eng miteinander verflochten" seien, und rief zu einer Rückkehr zu einer respektvollen Zusammenarbeit auf. Während Putin-Kritiker dies als eindeutige Bloßstellung des Kremlchefs werten, reagiert die belarussische Opposition mit scharfer Kritik. Sie wirft Lukaschenko Zynismus vor, da belarussisches Territorium im Februar 2022 als Aufmarschgebiet für die russische Invasion diente und mindestens 2.442 ukrainische Kinder nach Belarus zwangsverschleppt wurden. Die Opposition fordert daher vehement die Einleitung eines ukrainischen Strafverfahrens wegen Kriegsverbrechen gegen den Diktator.
Milliarden-Projekte und Online-Handel in Flammen: Wladimir Putin verliert die Kontrolle
Auch im eigenen Land verliert Putin zunehmend die Kontrolle über die Sicherheit kritischer Infrastruktur. Am 25. August brach im Amur Gas Chemical Complex (AGCC) im Fernen Osten Russlands ein verheerender Großbrand aus. Das zehn Milliarden US-Dollar teure Prestige-Gemeinschaftsprojekt der russischen Firma Sibur und des chinesischen Sinopec-Konzerns befand sich kurz vor der Inbetriebnahme, als die Flammen ausbrachen; mindestens sieben Arbeiter starben, neun werden noch vermisst und 152 Personen wurden verletzt. Fast zeitgleich eröffnete die Ukraine eine neue Front im Luftkrieg und attackierte gezielt die Logistikzentren des russischen Online-Handels. Nachdem der Branchenprimus Wildberries bereits wochenlang systematisch unter Beschuss stand und Milliarden-Schäden erlitt, brannten in einer einzigen Nacht gleich drei riesige Logistiklager des zweitgrößten Versandhändlers Ozon in Adygeja, im Stawropol Krai sowie in Dagestan lichterloh. Kreml-Kritiker sehen in den erfolgreichen Drohnenschlägen tief im russischen Hinterland eine schwere Blamage für Putins Luftverteidigung.
Putins nukleares Säbelrasseln: Das neue Monster-U-Boot "Chabarowsk" und der "Weltuntergangs"-Torpedo
Um von den heimischen Niederlagen abzulenken, setzt Russland verstärkt auf nukleare Abschreckung. Das neueste russische Atom-U-Boot Chabarowsk hat den Hafen von Sewerodwinsk verlassen und erste Testfahrten im Weißen Meer begonnen. Es ist das erste Spezial-U-Boot seiner Klasse, das mit sechs der berüchtigten Poseidon-Nukleartorpedos bestückt werden kann – autonomen Unterwasserfahrzeugen mit einer Sprengkraft, die jene der Hiroshima-Bombe um das Hundertfache übersteigt. Diese "Weltuntergangswaffe" soll theoretisch in der Lage sein, einen radioaktiven Tsunami auszulösen und Küstenregionen unbewohnbar zu machen. Als Reaktion auf britische Waffenlieferungen an die Ukraine forderten kremlnahe Medienvertreter bereits den Einsatz von Poseidon gegen Großbritannien. Experten wie Dr. Richard Connolly halten einen tatsächlichen Einsatz jedoch für äußerst unwahrscheinlich, da dies die sofortige nukleare Vergeltung des Westens auslösen würde. Die Drohungen seien vor allem ein Propagandainstrument.
Geheime CIA-Mission und die Angst vor dem 3. Weltkrieg: Droht Europa ein großer Konflikt?
Hinter den Kulissen wächst die Sorge vor einer unkontrollierbaren Eskalation mit der Nato dramatisch. In einer hochgradig ungewöhnlichen Mission reiste CIA-Chef John Ratcliffe überraschend für vier Stunden nach Moskau. Er soll Wladimir Putin eindringlich vor eskalierenden hybriden Handlungen – wie Cyberattacken oder Sabotage – gegen die baltischen Nato-Staaten Estland, Lettland und Litauen gewarnt haben. Zudem forderte er ein Ende der russischen Rüstungskooperation mit dem Iran. Wie real ein großer Krieg ist, zeigt eine düstere Analyse der finnischen Agentur für Verteidigungsforschung (FDRA): Sie prognostiziert, dass Europa bis 2040 in einen umfassenden militärischen Konflikt mit Russland hineingezogen werden könnte. Gleichzeitig skizziert der ehemalige Nato-Planer Philip Ingram ein dramatisches Worst-Case-Szenario. Sollte Russland britische Militärbasen als Rache für die Weitergabe von Storm-Shadow-Technologie an Kyjiw angreifen, könnte die Aktivierung des Nato-Bündnisfalls nach Artikel 5 direkt in den Dritten Weltkrieg führen.
Grausame Realität an der Front: Putins wahre Überlebensstrategie
Währenddessen tobt an der Front im Donbass ein brutaler Abnutzungskampf, bei dem die russische Armee unter enormem Blutzoll nur schleppend vorrückt. Militäranalysten rechnen bei der aktuellen Geschwindigkeit erst Anfang der 2030er-Jahre mit einer vollständigen Einnahme der Oblast Donezk durch Russland. Wie sehr der Konflikt verroht, zeigt ein authentisches Video von russischer Seite, das die gezielte Attacke einer FPV-Drohne auf einen Radfahrer nahe Kramatorsk dokumentiert. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte diese gezielte Jagd auf Menschen scharf als brutale "Safari" gegen Zivilisten. Doch warum beendet der Kreml diesen verlustreichen Krieg nicht? Der russische Oppositionelle Michail Chodorkowsk liefert die Erklärung: Putin schüre bewusst äußere Feindbilder und nutze den Militarismus als "politische Ware", um die russische Bevölkerung von sozialer Unzufriedenheit und der Inkompetenz seiner eigenen Führung abzulenken. Der Krieg ist für das mafiöse Kreml-Regime somit das wichtigste Instrument zum eigenen Machterhalt.
Lesen Sie die jeweiligen Artikel hier noch einmal:
- Brief stellt Putin bloß - Lukaschenko fällt Kremlchef in den Rücken
- Feuer-Hölle für den Kreml - Putins Milliarden-Projekt steht in Flammen
- Wirbel um Putins Superwaffe: Russland droht mit "Weltuntergangs"-Torpedo
- Geheimdienst-Experte skizziert - so könnte Putin den 3. Weltkrieg auslösen
- Kritiker offenbart Strategie - will Putin mit Kriegen sein Überleben sichern?
bua/news.de
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