Wladimir Putin: Atom-Angst wächst - Putin will noch härter gegen die Ukraine zuschlagen

Die Friedenshoffnung schwindet, die Eskalationsgefahr wächst: Putin soll neue massive Raketenangriffe auf die Ukraine vorbereiten. Besonders brisant: Im Kreml wird offenbar sogar über taktische Atomwaffen diskutiert.

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Wladimir Putin plant offenbar die nächste Eskalationsstufe im Ukraine-Krieg. (Foto) Suche
Wladimir Putin plant offenbar die nächste Eskalationsstufe im Ukraine-Krieg. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government | Gavriil Grigorov
  • Moskau erwägt offenbar deutlich stärkere Raketenangriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte
  • Im Kreml soll die Hoffnung auf einen diplomatischen Durchbruch weitgehend geschwunden sein
  • Über taktische Atomwaffen wird laut Bloomberg diskutiert – konkrete Vorbereitungen gibt es aber nicht

Kreml-Chef Wladimir Putin plant offenbar eine drastische Verschärfung der russischen Kriegsführung in der Ukraine. Wie die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf drei Personen aus dem Umfeld des Kremls berichtet, bereitet Moskau eine erhebliche Ausweitung seiner Raketenangriffe vor. Dabei stehen neben militärischen Zielen auch zentrale Infrastruktur in ukrainischen Städten im Fadenkreuz.

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Putin bereitet laut Bericht Eskalation im Ukraine-Krieg vor

Der Hintergrund der geplanten Eskalation: Im Kreml setzt sich demnach zunehmend die Einschätzung durch, dass Russlands Kriegsziele auf diplomatischem Weg nicht mehr durchsetzbar sind. Putin selbst hatte zuletzt mit deutlichen Worten gedroht – die Ukraine habe mit ihren Angriffen auf russische Infrastruktur eine "Büchse der Pandora" geöffnet. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte eine "harte Reaktion" auf die ukrainischen Angriffe in Aussicht.

Warum der Kreml den Verhandlungsweg aufgegeben hat

Weder die westlichen Sanktionspakete noch die gezielten ukrainischen Schläge gegen russische Raffinerien und Logistikzentren haben Putin laut den Insidern zum Umdenken gebracht. Im Gegenteil: Die Angriffe aus der Ukraine werden in Moskau zunehmend nicht mehr als Aktionen Kiews allein betrachtet, sondern als Offensiven des gesamten westlichen Bündnisses interpretiert. Grund dafür ist die fortlaufende Unterstützung der Nato-Staaten mit Waffenlieferungen und nachrichtendienstlichen Informationen.

Diese Wahrnehmungsverschiebung im Kreml ist brisant, weil sie den Konflikt in der russischen Lesart weit über einen bilateralen Krieg hinaus eskaliert. Statt Kompromisse zu suchen, setzt Moskau offenbar auf eine militärische Intensivierung – mit dem erklärten Ziel, die Ukraine durch massiven Raketenbeschuss unter Druck zu setzen.

Atomwaffen-Debatte im Kreml – Fallout könnte Deutschland erreichen

Besonders alarmierend: Laut den Kreml-Insidern wird in Moskau intern auch über den möglichen Einsatz taktischer Nuklearwaffen diskutiert. Dabei handelt es sich um vergleichsweise kleinere Atomsprengköpfe, die auf einzelne Ziele ausgerichtet sind – deren Zerstörungskraft und radioaktive Verseuchung wären dennoch verheerend. Durch Windströmungen könnte der nukleare Fallout eines solchen Angriffs bis nach Deutschland gelangen.

Allerdings gibt es einen wichtigen Vorbehalt: Hinweise auf konkrete Vorbereitungen für einen Nuklearschlag liegen derzeit nicht vor. Die Diskussionen bewegen sich den Berichten zufolge bislang auf einer theoretischen Ebene. Zwischen internen Gedankenspielen und einer tatsächlichen Einsatzentscheidung liegt ein erheblicher Unterschied – doch allein die Tatsache, dass das Thema im Kreml kursiert, dürfte in europäischen Hauptstädten für Unruhe sorgen.

Konventionelle Mittel noch nicht ausgeschöpft

Zahlreiche Beobachter sehen trotz der beunruhigenden Signale aus Moskau derzeit keinen unmittelbaren Anlass für einen nuklearen Angriff. Der Grund: Russland verfügt weiterhin über erhebliche konventionelle Eskalationsmöglichkeiten, die noch nicht ausgereizt sind. Solange ballistische Raketen und andere herkömmliche Waffensysteme zur Verfügung stehen, erscheint der Griff zur Atombombe als unnötige Grenzüberschreitung – selbst nach Kreml-Logik.

Ukraine erhöht Druck auf Russland

Gleichzeitig steht Moskau militärisch unter wachsendem Druck. Die Ukraine konnte zuletzt wieder Gebiete zurückgewinnen und setzt russische Stellungen mit Drohnen- und Raketenangriffen kontinuierlich unter Druck. Ob diese Dynamik den Kreml letztlich zu noch radikaleren Schritten treibt oder die konventionelle Eskalation als ausreichend betrachtet wird, bleibt die entscheidende Frage der kommenden Wochen.

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