Donald Trump: Peinlich-Video entsetzt - Trump-Mitarbeiter vergleichen US-Präsident mit Hitler
Mit einem Video für Donald Trump wollte das US-Bildungsministerium auf X Stärke demonstrieren - und übersah dabei, dass der verwendete Churchill-Filmclip den US-Präsidenten unfreiwillig mit Adolf Hitler gleichsetzt.
Von news.de-Redakteur Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump bloßgestellt von eigenem Bildungsministerium
- US-Präsident mit Adolf Hitler verglichen in Blamage-Video
- Donald Trump verspottet nach Peinlich-Panne im Netz
- Schon wieder ein Social-Media-Desaster unter McMahon
Das US-Bildungsministerium hat sich auf der Plattform X eine Social-Media-Panne geleistet, die im Netz für Fassungslosigkeit und beißenden Spott sorgt. Die Behörde veröffentlichte ein aufwendig produziertes Video für US-Präsident Donald Trump - und verglich ihn darin versehentlich mit Adolf Hitler. Es war längst nicht der erste Rückschlag für Donald Trump in dieser Woche.
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Donald Trump bloßgestellt von eigenem Bildungsministerium
Der Clip enthält eine Szene aus dem Spielfilm "Darkest Hour" von 2017, in dem Gary Oldman den britischen Premierminister Winston Churchill während des Zweiten Weltkriegs verkörpert. Darin spricht Churchill die Worte, man könne nicht mit einem Tiger verhandeln, wenn der eigene Kopf bereits in dessen Maul stecke. In der betreffenden Filmszene plädiert Churchill vehement dagegen, einen Friedensvertrag mit Nazi-Deutschland auszuhandeln. Unmittelbar danach schneidet das Video auf Aufnahmen von Trump, unterlegt mit wuchtigem Hip-Hop-Beat. Das Problem: Der "Tiger", vor dem Churchill in dieser Szene warnt, ist niemand anderes als Adolf Hitler, der Diktator des nationalsozialistischen Deutschlands.
Donald Trump mit Adolf Hitler verglichen in Blamage-Video
Wer auch immer das mittlerweile gelöschte Video für das Bildungsministerium zusammenschnitt, hat diesen historischen Zusammenhang offenkundig nicht begriffen. Wie "The Daily Beast" berichtet, gibt es eine Erklärung für das Missgeschick: Das Video des Ministeriums scheint eine direkte Kopie eines Fan-Edits bei TikTok für Profigolfer Tiger Woods zu sein.
- "Ohne diesen Kontext ist es einfach nur Winston Churchill, der über Hitler spricht", stellte ein Nutzer auf X trocken fest. Bei Woods ergibt die Tiger-Metapher Sinn - bei Trump hingegen entsteht ein verheerender Vergleich.
Donald Trump verspottet nach Peinlich-Panne im Netz
Die Reaktionen im Netz ließen nicht lange auf sich warten. Auf X wurde dem Beitrag eine Community Note hinzugefügt, die den historischen Hintergrund der Filmszene klarstellte. Zahlreiche Nutzer ergossen sich in beißendem Spott über die Behörde.
- "Dass das Bildungsministerium so tiefgreifend ungebildet ist, dass es nicht weiß, worauf sich diese Szene bezieht, ist einfach wunderschön poetisch", kommentierte ein Nutzer.
- Ein anderer schrieb: "Das überrascht mich beim aktuellen Bildungsministerium nicht. Es passt absolut zur Marke."
- Auch der mit Kamala Harris verbundene Account "Headquarters" spottete: "Sie haben die Mitarbeiter gefeuert, die Lehrer und Schüler unterstützen, aber den vom Steuerzahler finanzierten Fancam-Editor behalten."
Schon wieder ein Social-Media-Desaster unter McMahon
Es ist nicht das erste Mal, dass das von Bildungsministerin Linda McMahon geführte Ministerium mit bizarren Beiträgen in sozialen Medien auffällt. Erst in der vergangenen Woche veröffentlichte die Behörde ein KI-generiertes Bild im Mario-Kart-Stil, das für das von Trump initiierte IndyCar-Rennen "Freedom 250 Grand Prix" in Washington werben sollte. Darauf waren Trump und McMahon und eine dritte Figur als animierte Rennfahrer zu sehen.
Das Problem: Dutzende Nutzer waren überzeugt, in der dritten Figur den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zu erkennen. Das Ministerium stellte gegenüber "The Daily Beast" klar, dass es sich um Verkehrsminister Sean Duffy handele. Die Ähnlichkeit der KI-generierten Darstellung mit Epstein fanden online dennoch viele frappierend.
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rut/news.de
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