Landtagswahl: Schwesig: Keine Absicht, für Parteivorsitz zu kandidieren
In Mecklenburg-Vorpommern wird in knapp einem Monat ein neuer Landtag bestimmt. Ministerpräsidentin Schwesig will an der Macht bleiben. Gedankenspiele mit Blick auf Berlin lehnt sie ab.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat Spekulationen um einen möglichen Wechsel an die Parteispitze der Sozialdemokraten zurückgewiesen. "Ich habe nicht die Absicht, für den Parteivorsitz zu kandidieren", sagte sie bei einem Wahlforum der "Ostsee-Zeitung" im Rostocker Seehafen. Schon in der Vergangenheit hatte sie mehrfach betont, in Schwerin bleiben und die Regierung in MV weiter anführen zu wollen.
Am 20. September sind Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern. Einer Insa-Umfrage Mitte August zufolge ist die AfD derzeit stärkste Partei und käme bei der Sonntagsfrage auf 36 Prozent der Stimmen. Die SPD unter Schwesig rangiert mit 29 Prozentpunkten auf Platz zwei. Damit liegt die Partei im Nordosten deutlich über den Umfrageergebnissen bundesweit.
Die Parteispitze um Lars Klingbeil und Bärbel Bas steht seit Wochen unter Druck. Schwesigs Name war dabei auch im Zusammenhang mit einem möglichen Führungswechsel genannt worden. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September ist es für die SPD entscheidend, dass sie über die Fünf-Prozent-Hürde kommt. In Berlin wird zeitgleich mit MV ein neues Abgeordnetenhaus gewählt, so dass insgesamt drei Wahlen auf Landesebene anstehen.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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