Friedrich Merz: Kanzler durch neue Umfrage blamiert - Deutsche glauben nicht an seine Regierung
Kann Friedrich Merz mit seinen Regierungsmitgliedern endlich für Wirtschaftswachstum sorgen und Fortschritte beim Thema Migration erzielen? Die Mehrheit der Deutschen hat dazu in einer aktuellen Umfrage eine klare Meinung. Die Ergebnisse sind niederschmetternd für den Bundeskanzler.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Nächster Umfrage-Dämpfer für Friedrich Merz
- Mehrheit der Deutschen traut der Regierung nicht zu, für Wirtschaftswachstum zu sorgen
- Auch beim Thema Migration blicken die meisten pessimistisch in die Zukunft
Bundeskanzler Friedrich Merz steht nach seinem Sommerurlaub weiterhin vor großen Problemen: Die Deutschen erwarten dringend notwendige Reformen in verschiedenen Bereichen, doch das Vertrauen in die Regierung ist gering. Eine neue "Bild"-Umfrage zeichnet ein düsteres Bild für die schwarz-rote Koalition aus Union und SPD.
Friedrich Merz durch neue Umfrage blamiert: Mehrheit der Deutschen erwartet kein Wirtschaftswachstum
Die Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa ergab unter anderem, dass 65 Prozent der Befragten unter Schwarz-Rot nicht mit wirtschaftlichem Wachstum rechnen - jenem Ziel, das Merz persönlich zur Kernaufgabe seiner Kanzlerschaft erklärt hatte. Die Konsequenzen des ausbleibenden Wachstums spüren die Menschen bereits im eigenen Geldbeutel: 51 Prozent gehen davon aus, dass sich ihre finanzielle Situation weiter verschlechtert. Lediglich 11 Prozent blicken optimistisch nach vorn.
Regierung wird auch beim Thema Migration nicht viel zugetraut
Nicht besser sieht es beim Reizthema Zuwanderung aus, das 28 Prozent der Befragten als dringlichstes Handlungsfeld nennen: 39 Prozent erwarten bei Migration und Asyl keinerlei Fortschritte, weitere 41 Prozent befürchten sogar eine Verschlechterung der Lage. Zusammengenommen sehen also rund 80 Prozent keine positive Entwicklung.
Friedrich Merz vor Landtagswahlen in der Klemme: Nächster Koalitions-Zoff droht
Derweil droht laut "Bild" in dieser Woche der nächste Streit innerhalb der Koalition bei der Klausurtagung im brandenburgischen Neuhardenberg. Eine von den SPD-Ministern geforderte Grundgesetzänderung zugunsten stärkerer Klimaschutzmaßnahmen lehnt die Union ab. Auch bei der geplanten Zuckersteuer herrscht laut einem weiteren Bericht des Boulevardblatts Uneinigkeit.
Dabei wächst der Druck auf Friedrich Merz und seine Kollegen mit den anstehenden Landtagswahlen im Osten. In Sachsen-Anhalt könnte die rechtspopulistische AfD am 6. September sogar die absolute Mehrheit erhalten. Schnelle Ergebnisse müssen her, sonst drohen die Altparteien CDU, CSU und SPD weiter an Boden zu verlieren.
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