Donald Trump: Kanada schlägt zurück - US-Präsident erhält verheerende Nachrichten

Kanada lässt sich nicht einschüchtern und bietet Donald Trump die Stirn. Statt vor dem US-Präsidenten zu kuschen, plant Premierminister Carney im Handelsstreit Vergeltungszölle gegen die USA. Zudem wies Carney Trumps Forderung nach Unterordnung vehement zurück.

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Donald Trump und Mark Carney (rechts) vor dem Weißen Haus. (Foto) Suche
Donald Trump und Mark Carney (rechts) vor dem Weißen Haus. Bild: picture alliance/dpa/ZUMA Press Wire | Andrew Leyden
  • Donald Trump erhält verheerende Nachrichten im Handelsstreit mit Kanada
  • Kanadas Premierminister Carney bietet dem US-Präsidenten die Stirn
  • Mark Carney plant Vergeltungszölle gegen die USA

Der Handelskonflikt zwischen Kanada und den USA erreicht eine neue Eskalationsstufe: Ottawa will am heutigen Dienstag (25. August) Vergeltungszölle gegen die Vereinigten Staaten verkünden. Laut einem Regierungsvertreter, der mit den Plänen vertraut ist, sollen Finanzminister François-Philippe Champagne und drei weitere Kabinettsmitglieder die konkreten Maßnahmen am Vormittag (Ortszeit) präsentieren.

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Trump vs. Carney - Handelsstreit zwischen USA und Kanada eskaliert

Hintergrund der Zuspitzung ist der Abbruch der bilateralen Verhandlungen durch Premierminister Mark Carney am vergangenen Freitag. Seitdem hat sich das Verhältnis zwischen den beiden Nachbarländern rapide verschlechtert. Donald Trump reagierte auf den Verhandlungsabbruch mit der Ankündigung von 50-Prozent-Zöllen auf kanadische Produkte im Umfang von etwa 20 Milliarden US-Dollar – und legte am Montag mit weiteren Drohungen und persönlichen Attacken nach.

Kanadas Premierminister Carney bietet Donald Trump die Stirn

Kanadas Premierminister Carney machte unmissverständlich klar, warum er die Gespräche platzen ließ. Die amerikanische Seite habe darauf abgezielt, Kanadas zentrale Wirtschaftszweige zu "zerstören" – namentlich die Automobil-, Stahl- und Aluminiumindustrie. "Es war ein schlechtes Abkommen", begründete der Premierminister seine Entscheidung.

Verheerende Nachrichten für Donald Trump - Carney liest dem US-Präsidenten die Leviten

Besonders deutlich wurde Carney bei der Frage nach dem grundsätzlichen Verhältnis beider Länder. "Eine Haltung am Verhandlungstisch, dass Kanada eine Tochtergesellschaft der Vereinigten Staaten ist, werden wir nicht akzeptieren", stellte er klar. Das sei "einer der Hauptgründe gewesen, warum wir Nein gesagt haben." Damit erteilte Ottawa der von Donald Trump geforderten Unterordnung eine unmissverständliche Absage und nahm die nun folgende Eskalation bewusst in Kauf.

Donald Trump dreht an der Eskalationsschraube und wütet gegen Kanada

Der US-Präsident verschärfte den Ton am Montag noch einmal erheblich. Er verlangte von Ottawa, sich schlicht "unterzuordnen" – andernfalls würden die Folgen "weit schlimmer" ausfallen als die bisherigen Handelsbarrieren. Konkret stellte Trump Abgaben von 50 Prozent auf kanadische Autos, Autoteile und Stahl in Aussicht. Auf seinen Social-Media-Kanälen warf der 80-Jährige dem Nachbarland vor, die USA "jahrelang ausgenommen" zu haben, und beklagte angeblich überzogene kanadische Zölle auf amerikanische Agrarerzeugnisse.

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