Donald Trump: Massiver Absturz - US-Präsident verliert seine Stammwähler

Wenige Wochen vor den US-Zwischenwahlen gibt es den nächsten Dämpfer für Präsident Donald Trump: Laut dem CNN-Datenanalysten Harry Enten hat er massiv an Rückhalt bei weißen Arbeitern - seiner einstigen Stammwählerschaft - verloren. Die Republikaner mussten zudem in den vergangenen Monaten mehrere herbe Rückschläge verkraften.

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Immer mehr weiße Arbeiter wenden sich von Donald Trump ab. (Foto) Suche
Immer mehr weiße Arbeiter wenden sich von Donald Trump ab. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump verlor seit der Wahl 2024 massiv an Beliebtheit bei seiner Kernwählergruppe
  • Laut CNN-Datenanalyst Harry Enten sank die Zustimmung von +34 auf -4 Punkte
  • Sorgen vor den Midterms: Republikaner wurden zuletzt in mehreren Sonderwahlen von den Demokraten geschlagen

Die US-Zwischenwahlen am 3. November 2026 rücken immer näher. Und obwohl eine aktuelle Umfrage den MAGA-Senatskandidaten Mike Rogers im umkämpften Swing State zuletzt vorn sah, bleibt die Lage für die Republikaner landesweit angespannt. Schuld daran sind auch die Beliebtheitswerte für ihren US-Präsidenten Donald Trump. Der 80-Jährige hat in den vergangenen Monaten immer weiter an Zustimmung verloren, selbst seine Kernwählerschaft wendet sich zunehmend von ihm ab.

Donald Trump stürzt bei weißen Arbeitern ab: Kernwählergruppe wendet sich gegen den US-Präsidenten

Wie der "Daily Beast" berichtet, ist Trumps Zustimmungswert laut einer neuen Reuters/Ipsos-Umfrage auf nur noch 33 Prozent abgesackt, ein neuer Tiefpunkt seiner zweiten Amtszeit. Besonders alarmierend für das republikanische Lager sind die Zahlen, die CNN-Datenanalyst Harry Enten am Mittwoch in der Sendung "OutFront" unter Berufung auf eigene Berechnungen und eine Wählerbefragung präsentierte.Bei weißen Wählern ohne Hochschulabschluss - jener Gruppe, die einen maßgeblichen Beitrag für Trumps erneuten Einzug ins Weiße Haus leistete - ist der Vorsprung von plus 34 Punkten bei der Wahl 2024 auf minus vier Punkte zusammengeschmolzen.  "Er steht bei der weißen Arbeiterklasse unter Wasser. Das ist ein 38-Punkte-Umschwung seit der Wahl." Spöttisch bemerkte der Datenanalyst: "Adiós Amigos, auf Wiedersehen, bis später."

Demokraten besiegen Republikaner bei Wahlen vor den Midterms

Enten verwies auf eine bemerkenswerte Bilanz: In Sonderwahlen konnten die Demokraten 13 zuvor republikanisch gehaltene Sitze in Wahlbezirken für sich gewinnen. Währenddessen gelang den Republikanern kein einziger Sieg. Besonders brisant: Die demokratischen Siege gelangen in Hochburgen der Republikaner – darunter Iowa, Florida, Texas und Mississippi. Staaten also, in denen ein solcher Umschwung noch vor Kurzem undenkbar schien.

Dramatischer Abwärtstrend für Donald Trump im August

Für die Republikaner wird es mit Blick auf die Kongresswahlen im Herbst nicht gemütlicher. Sie könnten ihre Mehrheit in beiden Kammern verlieren. Enten betonte, dass in den vergangenen fünf Midterm-Zyklen stets jene Partei das Repräsentantenhaus eroberte, die zuvor bei Sonderwahlen die Nase vorn hatte. Trumps persönlicher Abwärtstrend beschleunigt sich dabei zusehends: Noch Anfang August lag seine Zustimmung bei 35 Prozent – innerhalb von nur zwei Wochen sackte sie um weitere zwei Punkte auf den aktuellen Tiefstwert. 64 Prozent der Amerikaner bewerten seine Amtsführung inzwischen negativ.

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