Wladimir Putin: Tückischer Mord-Anschlag - Escort-Dame schaltet seinen Kommandanten aus
Mit ihm verliert Wladimir Putin einen seiner wichtigsten Männer. U-Boot-Kommandant Robert Schagejew (49) soll bei einem Bombenanschlag auf der Krim getötet worden sein - ausgerechnet initiiert durch eine russische Escort-Dame.
Erstellt von Ines Fedder - Uhr
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- Mord auf der Krim - Wladimir Putin verliert einen seiner wichtigsten Männer
- Bombenanschlag auf U-Boot-Kommandeur - neue Hintergründe
- Russische Escort-Dame wegen Mordes vor Gericht - sie sollRobert Schagejew getötet haben
Es ist ein schwerer Verlust für Wladimir Putin. Am 13. August kam ein hochrangiger Militär in der Hafenstadt Sewastopol auf der russisch besetzten Krim durch eine Bombenexplosion ums Leben. Das geht nur wenig später aus mehreren übereinstimmenden Medienberichten hervor. Bei dem Getöteten handelt es sich mutmaßlich um den 49-jährigen Robert Schagejew – einen ehemaligen ukrainischen Marineoffizier, der 2014 zur russischen Schwarzmeerflotte übergelaufen war. Er war ein wichtiger Mann in Wladimir Putins Führungsebene gewesen und sein Verlust wiegt schwer. Putins Schwarzmeerflotte geriet nur wenig später immer mehr unter Druck. Zuletzt gab es vermehrt Berichte, demnach dem Kreml-Chef die Vorherrschaft über die Halbinsel Krim zu entgleiten droht. Angeblich stünde seine Flotte bereits vor dem Aus.
Nun gibt es neue Hintergründe über den plötzlichen Tod des U-Boot-KommandeursSchagejew.
Putins U-Boot-Kommandant Schagejew (†49) mutmaßlich durch Sprengsatz getötet
Wie unter anderem die "Bild"-Zeitung berichtet, war der Sprengsatz nach Angaben russischer Behörden in einem Mülleimer nahe einer Parkbank platziert und wurde per Fernzünder ausgelöst, als Schagejew die Stelle passierte. Die Detonation verletzte ihn so schwer, dass er noch am Tatort starb.
Putins Helfer - vom ukrainischen U-Boot-Kommandanten zum gesuchten Verräter
Schagejew kommandierte einst die "Saporischschja" – das einzige U-Boot der ukrainischen Marine. Als Russland 2014 die Krim annektierte, wechselte er die Seiten und schloss sich der Schwarzmeerflotte des Kremls an. Die Ukraine stellte im Juli 2022 einen Haftbefehl gegen ihn aus und suchte ihn wegen Hochverrats und Desertion.
Nach seinem Überlaufen stieg Schagejew in der russischen Militärhierarchie auf. Laut "Kyiv Post" bekleidete er zuletzt den Posten eines stellvertretenden Kommandeurs einer U-Boot-Brigade. Seine Einheit soll an Marschflugkörper-Angriffen auf ukrainische Ziele beteiligt gewesen sein. Offiziell bestätigten die russischen Behörden die Identität des Getöteten bislang nicht.
Mysteriöser Anschlag auf russischen U-Boot-Kommandeur - Escort-Dame verwickelt
Unweit des Anschlagsortes nahmen Ermittler kurze Zeit später eine Verdächtige fest: Margarita Reut, eine 32-jährige Russin aus Sotschi. Sie soll den Anschlag im Auftrag ukrainischer Geheimdienste ausgeführt haben.
Biologin, Escort-Profil und anti-russische Parolen
Die Festgenommene stammt ursprünglich aus Jaroslawl und lebte zuletzt in der Schwarzmeerstadt Sotschi. Beruflich war Reut als Biologin tätig. Gleichzeitig tauchte ihr Name auf Escort-Plattformen im Internet auf. Laut russischen Sicherheitskreisen unternahm sie regelmäßig Reisen auf die Krim.
Bereits im Juli 2025 geriet Reut ins Visier der Behörden. Während einer Zugfahrt soll sie nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen Bahnhof in der Region Rostow laut "Das geschieht euch recht, Russen!" gerufen haben. Die Folge: zwei Tage Arrest und eine Geldstrafe wegen Diskreditierung des russischen Militärs. Im Februar 2026 schrieb sie in sozialen Netzwerken, sie schäme sich für ihre russische Staatsangehörigkeit. Wann genau sie zur Agentin für Kiew wurde, bleibt unklar.
Keine Reue – und Bezahlung in Kryptowährung
Bei ihrer Vernehmung wurde Reut gefragt, ob sie den Tod des Offiziers bedauere. Ihre Antwort laut dem russischen Telegram-Kanal "Mash": "Nein." Demnach erhielt sie für die Ausführung des Anschlags eine Bezahlung in Kryptowährung. Nach der Tat habe sie vorgehabt, das Land zu verlassen.
Steckte der ukrainische Geheimdienst hinter dem Anschlag?
Die russischen Behörden sehen den ukrainischen Geheimdienst als Auftraggeber hinter dem Attentat. Der Chef der Besatzungsverwaltung in Sewastopol, Michail Raswoschajew, erklärte laut "T-Online": "Die Ermittler haben festgestellt, dass sie auf Befehl der ukrainischen Geheimdienste handelte und keinerlei Reue für ihre Taten zeigt." Er bezeichnete die Tat als "zynisches Verbrechen gegen einen Militärangehörigen".
Bis zu 30 Jahre Haft wegen Terror und Mord
Gegen Reut wurde Anklage wegen Mordes und Terrorismus mit Todesfolge erhoben. Im Falle einer Verurteilung drohen der 32-Jährigen bis zu 30 Jahre in einer russischen Strafkolonie.
Weder die ukrainische Regierung noch der ukrainische Geheimdienst haben sich bislang öffentlich zu dem Anschlag geäußert. Die russischen Ermittlungen dauern an.
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