Karoline Leavitt verschwindet: Pöbel-Kommentator als Ersatz? Gerüchte um Nachfolger entbrannt

Nach dem überraschenden Abgang von Pressesprecherin Karoline Leavitt könnte ausgerechnet ein CNN-Kommentator ihr Nachfolger werden – ein Mann, der Kollegen vor laufender Kamera anpöbelt. Es werden weitere Personen gehandelt. 

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Nach Karoline Leavitts überraschendem Abschied aus dem Weißen Haus wird über einen Nachfolger spekuliert. (Foto) Suche
Nach Karoline Leavitts überraschendem Abschied aus dem Weißen Haus wird über einen Nachfolger spekuliert. Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Nach dem plötzlichen Abgang von Trumps Sprecherin Karoline Leavitt gibt es Gerüchte um ihre Nachfolge
  • Polarisierender CNN-Moderator soll der Favorit sein
  • Von Trumps Ex-Anwältin bis Ex-Schönheitskönigin - diese Namen werden genannt

Die Nachricht traf Washington wie ein Blitz aus heiterem Himmel: Karoline Leavitt gibt ihren Posten als Pressesprecherin des Weißen Hauses auf. Besonders überraschend kommt der Schritt, weil die erst 28-Jährige gerade erst aus der Babypause zurückgekehrt war, nachdem sie erst kürzlich ihr zweites Kind mit ihrem 60-jährigen Ehemann bekommen hatte.Nun beginnt hinter den Kulissen das große Stühlerücken in der US-Politik. Ein Name wird als Nachfolger gehandelt.

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Karoline Leavitt macht sich aus dem Staub – CNN-Moderator als Nachfolger im Gespräch?

Laut einem Bericht des "Daily Beast" steht bereits ein Favorit fest: der umstrittene CNN-Kommentator Scott Jennings - ein erklärter Trump-Anhänger bei CNN. Der Kommentator hat sich in der Vergangenheit nicht gerade durch diplomatisches Geschick hervorgetan – ganz im Gegenteil. Vor laufender Kamera fiel er unter anderem mit dem Ausraster "Nimm deine verdammte Hand aus meinem Gesicht" auf und stellte Behauptungen auf, die seine eigenen Kollegen nach eigenem Bekunden nicht für glaubwürdig hielten.

Abseits der Kameras haftet Jennings ein weiterer Makel an: Ihm wird vorgeworfen, Trump hinter verschlossenen Türen schlecht geredet zu haben. Für jemanden, der das Sprachrohr des Präsidenten werden möchte, wäre das eine durchaus pikante Vorgeschichte.

Vom Bush-Berater zum möglichen Trump-Sprecher

Jennings bringt durchaus politische Erfahrung mit. Unter George W. Bush diente er als Sonderassistent des Präsidenten und stellvertretender Direktor für politische Angelegenheiten. Darüber hinaus beriet er den republikanischen Senator Mitch McConnell aus Kentucky über Jahre hinweg und war an mehreren von dessen Wiederwahlkampagnen beteiligt.

Als er am Mittwochabend in der CNN-Sendung "NewsNight" direkt gefragt wurde, ob er sich um Leavitts Nachfolge bewerbe, wich Jennings geschickt aus – und überschüttete die Scheidende stattdessen mit Lob: "Karoline Leavitt war vielleicht die beste Pressesprecherin des Weißen Hauses in den letzten 30 Jahren, mindestens. Sie war schlichtweg brillant." Kein Republikaner im Land könne anders als Bewunderung und Dankbarkeit für sie empfinden, so Jennings weiter.

Trumps Ex-Anwältin wittert ihre Chance

Neben Jennings gilt Alina Habba als besonders aussichtsreiche Kandidatin für den Posten. Die "New York Post" stuft die frühere Verteidigungsanwältin des Präsidenten als starke Bewerberin ein. Habba sammelte bereits 2024 Erfahrung in einer vergleichbaren Rolle, als sie während Trumps Zivilbetrugsverfahren in New York faktisch als seine Pressesprecherin fungierte.

Ihre jüngere Karriere verlief allerdings nicht ohne Turbulenzen: Habba hatte zwischenzeitlich den Posten der US-Staatsanwältin für New Jersey inne, wurde jedoch wieder aus dem Amt entfernt.

Gerüchte um Ersatz für Karoline Leavitt - diese Namen werden gehandelt

Doch die Kandidatenliste ist noch länger. Laut "New York Post" wird auch die stellvertretende Pressesprecherin Anna Kelly als mögliche Nachfolgerin gehandelt. Kelly, eine ehemalige Schönheitswettbewerb-Gewinnerin, bringt Erfahrung als nationale Pressesprecherin des Republican National Committee mit und kennt den Apparat bereits von innen.

Ebenfalls im Gespräch ist Kari Lake, die in Arizona gleich zweimal bei Wahlen scheiterte. Komplettiert wird das Kandidatenfeld durch Katie Miller, die mit dem einflussreichen Präsidentenberater Stephen Miller verheiratet ist. Miller arbeitete zuvor als Mitarbeiterin bei Elon Musks umstrittenem Department of Government Efficiency, besser bekannt unter dem Kürzel DOGE.

Trump traurig über Leavitts Rückzug - Nachfolger steht noch nicht fest

Nach Informationen des Nachrichtenportals "Axios" hat sich Trump noch nicht entschieden, wer auf Leavitt folgen wird. "Er ist traurig darüber, Karoline gehen zu sehen, und hofft weiterhin, dass sie sich doch noch entscheidet zu bleiben", sagte ein hochrangiger Regierungsbeamter demnach.

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/news.de/dpa/stg

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