Donald Trump: Knall im Weißen Haus – Pressesprecherin Karoline Leavitt schmeißt hin

Karoline Leavitt verlässt überraschend ihren Posten als Trump-Sprecherin. Die 28-Jährige will künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, bleibt dem US-Präsidenten aber als Beraterin erhalten.

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Donald Trump: Seine engste Vertraute geht – Karoline Leavitt verlässt das Weiße Haus Bild: picture alliance/dpa/AP | Manuel Balce Ceneta
  • Trump-Sprecherin Karoline Leavitt gibt ihr Amt im Weißen Haus auf
  • Trump lobt seine Vertraute für ihre "phänomenale Arbeit"
  • Künftig soll sie als externe Beraterin für Trump tätig sein

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Überraschung im Weißen Haus: Karoline Leavitt wird ihren Posten als Pressesprecherin zum Ende des Monats August 2026 verlassen. Die 28-Jährige, die als jüngste Amtsinhaberin in der Geschichte des Weißen Hauses gilt, soll Präsident Donald Trump künftig als externe Beraterin unterstützen.

Für Schlagzeilen sorgte Leavitt zuletzt aus einem anderen Grund. Donald Trump nimmt es mit der Wahrheit bekanntlich nicht immer allzu genau und auch seine Sprecherin musste sich zuletzt den Vorwurf gefallen lassen, im Live-TV nicht die Wahrheit gesagt zu haben.

Donald Trump verliert seine enge Vertraute

Karoline Leavitt war während Trumps zweiter Amtszeit zu einer wichtigen Stimme der Regierung geworden. Bei Pressekonferenzen verteidigte sie den Präsidenten regelmäßig und lieferte sich dabei immer wieder Wortgefechte mit Journalisten.

Trump selbst verkündete ihren bevorstehenden Abschied auf seiner Plattform Truth Social. Dabei lobte er die scheidende Sprecherin des Weißen Hauses ausdrücklich als eine seiner engsten Vertrauten."Karoline war eine echte Führungspersönlichkeit im Weißen Haus", schrieb Trump. Ihre Arbeit bezeichnete er zudem als "phänomenal".

Karoline Leavitt will mehr Zeit für die Familie

Als Grund für den Rückzug nannte Trump vor allem Leavitts Wunsch, sich stärker ihrer Familie zu widmen. Die 28-Jährige war erst Mitte Juli nach einer rund zweimonatigen Babypause an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt. Im Mai hatte sie ihr zweites Kind bekommen. Künftig soll sie Trump als "Outside Advisor" erhalten bleiben. Damit dürfte sie weiterhin Einfluss auf die politische Kommunikation nehmen können, allerdings nicht mehr regelmäßig im Presseraum des Weißen Hauses vor den Kameras stehen. Trump erklärte, er könne Leavitts Entscheidung, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, "voll und ganz nachvollziehen und respektieren".

Besondere Ehrung zum Abschied von Karoline Leavitt

Zum Ende ihrer Amtszeit soll Leavitt nach Informationen von "Bild" eine besondere Auszeichnung erhalten. Vorgesehen ist demnach der "Presidential Secretary's Honor Award for Lifetime Achievement". Die Ehrung wird für herausragende Verdienste im öffentlichen Dienst vergeben und gilt als besondere Anerkennung innerhalb der US-Regierung.

Wer folgt auf Karoline Leavitt?

Noch ist offen, wer künftig die tägliche Kommunikation des Präsidenten übernehmen wird. Leavitt hatte sich bereits früh eng an Trumps politisches Lager gebunden. Die 1997 in New Hampshire geborene Politikerin studierte Politik und Kommunikation und arbeitete bereits während Trumps erster Amtszeit im Weißen Haus. Im Präsidentschaftswahlkampf 2024 übernahm sie anschließend eine Sprecherrolle für Trumps Kampagne. Privat ist Leavitt mit dem Immobilienunternehmer Nicholas Riccio verheiratet. Gemeinsam hat das Paar zwei Kinder.

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