Donald Trump: Amtsenthebung gefordert – eigene Worte holen den US-Präsidenten ein

Ein 18 Jahre altes Interview von Donald Trump sorgt erneut für Wirbel. Darin fordert er ein Impeachment nach einem Krieg im Nahen Osten. Auf X wird ihm diese Aussage nun wieder vorgehalten.

Von news.de-Redakteurin - Uhr

Donald Trump: Altes CNN-Interview entfacht neue Debatte – US-Präsident unter Beschuss (Foto) Suche
Donald Trump: Altes CNN-Interview entfacht neue Debatte – US-Präsident unter Beschuss Bild: picture alliance/dpa/AP | Jacquelyn Martin
  • Altes CNN Interview von Donald Trump geht viral
  • Frühe Impeachment Aussage sorgt für neue Debatte
  • Nutzer fordern Konsequenzen und reagieren mit scharfer Kritik

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Donald Trump wird derzeit erneut mit Aussagen aus seiner Vergangenheit konfrontiert. Erst vor wenigen Tagen sorgte bereits ein altes Interview von US-Vizepräsident J.D. Vance für Diskussionen. Nun steht der US Präsident selbst im Mittelpunkt.

Der X Account "Viral Reel Addict" veröffentlichte einen Ausschnitt aus einem CNN Interview aus dem Jahr 2008. Dazu schrieb der Account:

"Trump vor 18 Jahren: Jeder, der den Nahen Osten unter falschen Vorwänden angreift, sollte seines Amtes werden."

Der Clip verbreitete sich innerhalb kurzer Zeit in den sozialen Medien.

Trump kritisierte damals George W. Bush scharf

Im ersten Teil des Videos ist Donald Trump in einem Interview mit CNN Moderator Wolf Blitzer zu sehen. Darin spricht er über den damaligen US-Präsidenten George W. Bush und den Irakkrieg.

Trump erklärt, er habe nicht verstanden, weshalb die damalige Vorsitzende des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi kein Amtsenthebungsverfahren gegen Bush eingeleitet habe. Aus seiner Sicht wäre ein Impeachment gerechtfertigt gewesen, weil Bush die Vereinigten Staaten unter falschen Vorwänden in einen Krieg geführt habe.

Außerdem zieht Trump einen Vergleich mit Bill Clinton. Während Clinton wegen einer privaten Affäre mit einem Amtsenthebungsverfahren konfrontiert worden sei, habe Bush trotz der aus seiner Sicht falschen Begründung für den Irakkrieg keine vergleichbaren Konsequenzen tragen müssen.

Video zeigt auch scharfe Kritik an Donald Trump

Im zweiten Teil des Clips folgt ein Zusammenschnitt verschiedener Aussagen von damaligen Politikern, Kommentatoren und Trump-Kritikern.

Darin wird Donald Trump unter anderem als Narzisst, Hochstapler und für das Präsidentenamt ungeeignet bezeichnet. Außerdem werfen ihm die Sprecher vor, regelmäßig die Unwahrheit zu sagen, Tatsachen zu verdrehen und politische Gegner genau dessen zu beschuldigen, was ihm selbst vorgeworfen werde.

Weitere Vorwürfe betreffen seinen Umgang mit Macht, seine Rhetorik sowie seine Eignung für das höchste politische Amt der Vereinigten Staaten.

Nutzer fordern Konsequenzen für Donald Trump

Unter dem Beitrag auf X entwickelte sich schnell eine lebhafte Diskussion. Viele Nutzer bezogen sich dabei direkt auf Trumps frühere Aussage zum Thema Amtsenthebung.

Ein Nutzer schrieb:

  • "Will sich mal jemand zu der goldenen Krawatte äußern? Er war schon immer von Gold fasziniert. Er ist wie eine Elster. Sobald er etwas Glänzendes sieht, muss er es einfach haben."

Ein anderer kommentierte:

  • "Und all diese Leute, die früher nicht gerade nette Dinge über Trump gesagt haben, kriechen ihm jetzt als Schleimer in den Hintern. Was ist nur los mit diesen Leuten?"

Auch dieser Nutzer zeigte sich fassungslos:

  • "Ein Gauner durch und durch. Und jetzt stehen die Leute, die das wissen, auf seiner Seite. Das muss doch einen Sinn ergeben."

Besonders häufig wurde jedoch dieser Kommentar geteilt:

  • "Na ja, wenn er das sagt, dann sollte er seines Amtes enthoben werden, weil er uns unter falschen Vorwänden in den Krieg mit dem Iran hineingezogen hat. Und das alles nur wegen Israel."

Ein weiterer Nutzer schrieb:

  • "Er muss auf seine eigenen Worte hören. Er sollte seines Amtes enthoben werden."

Alte Aussagen von Donald Trump werden erneut zum Politikum

Der wieder aufgetauchte Interviewausschnitt zeigt, wie deutlich Donald Trump vor fast zwei Jahrzehnten den Krieg und den damaligen Präsidenten George W. Bush kritisierte. Heute werden genau diese Aussagen von vielen Nutzern erneut hervorgeholt und mit seiner eigenen Politik verglichen. Entsprechend kontrovers fällt die Debatte in den sozialen Medien aus.

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