Donald Trump: Der Infantino-Pakt – US-Präsident startet Rettungsmission für Fifa-Boss
Donald Trump stellt sich trotz wachsender Kritik demonstrativ hinter Fifa-Präsident Gianni Infantino. Während Rücktrittsforderungen zunehmen, soll der US-Präsident dessen Wiederwahl aktiv unterstützen.
Erstellt von Mia Lada-Klein - Uhr
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- Donald Trump will Infantino laut Insider weiter den Rücken stärken
- Rücktrittsforderungen gegen den Fifa-Präsidenten werden lauter
- Kritiker warnen vor politischem Einfluss auf den Weltfußball
Gianni Infantino hat momentan keine Glückssträhne. Erst kürzlich wurde bekannt, dass der Fifa-Boss offenbar plant, die Fußball-Weltmeisterschaft an Investoren zu verschachern. Nun sieht er sich zunehmendem Gegenwind ausgesetzt. Während die Forderungen nach einem Rücktritt des FIFA-Präsidenten lauter werden, soll ausgerechnet US-Präsident Donald Trump fest an seiner Seite stehen. Einem Insider zufolge will Trump alles daransetzen, Infantinos Wiederwahl zu unterstützen.
Rücktrittsforderungen gegen Gianni Infantino nehmen zu
Der Fifa-Präsident steht derzeit massiv unter Druck. Auslöser sind Pläne, Anteile an einer neuen Fifa-Gesellschaft zu veräußern. Das Vorhaben stieß international auf heftige Kritik und wurde schließlich wieder verworfen. Dennoch ebbt die Debatte um Infantinos Zukunft an der Spitze des Weltfußballs nicht ab.
Vor allem aus Großbritannien werden inzwischen Stimmen laut, die einen personellen Neuanfang an der Fifa-Spitze fordern.
Donald Trump will Infantino unbedingt unterstützen
Nach Informationen aus dem Umfeld der US-Regierung hält Donald Trump jedoch weiterhin große Stücke auf den Schweizer Fußballfunktionär. Ein Insider erklärte gegenüber dem "Telegraph", der Präsident werde sich für Infantino einsetzen.
- "Ich bin sicher, der Präsident wird alles Mögliche tun, um ihm zu helfen."
Als Grund wird die enge Zusammenarbeit rund um die Fußball-Weltmeisterschaft genannt. Trump schätze Infantino dafür, dass dieser den USA geholfen habe, ein erfolgreiches Turnier auszurichten.
- "Gianni hat uns sehr geholfen. Der Präsident schätzt ihn sehr."
Nähe zwischen Trump und Infantino sorgt weiter für Diskussionen
Die enge Beziehung zwischen beiden sorgt seit Längerem für Kritik. Bereits während der Weltmeisterschaft hatte Trump öffentlich erklärt, sich nach einer Roten Karte gegen einen US-Spieler direkt an Infantino gewandt zu haben. Die anschließende Reduzierung der Sperre löste Diskussionen über mögliche politische Einflussnahme auf sportliche Entscheidungen aus.
Britische Fußballfunktionäre fordern Konsequenzen
Während Trump seinem Verbündeten offenbar die Treue hält, wächst in Europa der Widerstand. Der Bürgermeister von Manchester, Andy Burnham, erklärte laut "Express" erneut, Infantino sei "nicht der richtige Mann, um den Fußball zu führen".
Auch der frühere FA-Funktionär David Davies übte scharfe Kritik. Seiner Ansicht nach habe sich Infantino "zu lange" von Donald Trump beeinflussen lassen und führe die Fifa inzwischen in einem zunehmend politischen Stil.
Dem Bericht zufolge bereitet auch der englische Fußballverband ein Schreiben vor, mit dem die Unterstützung für eine weitere Amtszeit Infantinos zurückgezogen werden soll. Trotz der Kritik zeichnet sich derzeit allerdings kein ernsthafter Gegenkandidat für die Fifa-Spitze ab.
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mlk/news.de
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