Donald Trump: "Der Präsident sieht nicht gesund aus" – Kardiologe schlägt Alarm
Donald Trump nickt bei offiziellen Terminen ein, seine Hände sind von Blutergüssen gezeichnet, seine Beine stark geschwollen: Ein Kardiologe schlägt nun öffentlich Alarm und stellt eine unbequeme Frage: Würden Sie in ein Flugzeug steigen, dessen Pilot regelmäßig das Bewusstsein verliert?
Von news.de-Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Kardiologe warnt vor Donald Trumps Gesundheitszustand
- Blutergüsse und geschwollene Beine sorgen für Sorge
- Diskussion über Altersgrenze für US-Präsidenten
Blutergüsse an den Händen, auffällig geschwollene Beine und ein Präsident, der bei öffentlichen Terminen immer wieder die Augen schließt: Der Gesundheitszustand von Donald Trump sorgt erneut für Diskussionen. Jetzt schlägt ein Kardiologe öffentlich Alarm. Dr. Jonathan Reiner sagt im US-Fernsehen, Trump sehe seit Monaten "nicht gesund" aus, und stellt eine brisante Frage zur Belastbarkeit des US-Präsidenten.
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In einem Interview mit CNN-Moderatorin Erin Burnett äußerte Reiner offen seine Besorgnis über mehrere Auffälligkeiten, die seiner Einschätzung nach bei Trump zu beobachten sind. "Der Präsident sieht nicht gesund aus und hat während des größten Teils des vergangenen Jahres nicht gesund ausgesehen", erklärte der Kardiologe. Trump bekleide "vielleicht den bedeutsamsten Posten auf dem Planeten". Gerade deshalb seien sichtbare gesundheitliche Probleme aus seiner Sicht besonders relevant. Wichtig dabei: Der Mediziner stellt anhand der öffentlich sichtbaren Symptome keine Diagnose. Seine Aussagen sind eine persönliche medizinische Einschätzung aus der Ferne.
Blutergüsse, geschwollene Beine und Einnicken: Was dem Arzt Sorgen bereitet
Besonders drei Beobachtungen bereiten Reiner nach eigenen Angaben Sorgen. Zum einen verweist der Kardiologe auf deutlich sichtbare Blutergüsse an beiden Händen des Präsidenten. Diese seien über einen längeren Zeitraum zu beobachten. Hinzu kämen ausgeprägte Schwellungen an Trumps Beinen, die Reiner als besorgniserregend bezeichnet. Am meisten beunruhigt ihn jedoch ein drittes Phänomen: Trump sei in den vergangenen Monaten wiederholt bei öffentlichen Veranstaltungen eingeschlafen. "Vielleicht am beunruhigendsten für mich: Er ist in den vergangenen Monaten im Oval Office und an anderen sehr öffentlichen Orten immer und immer wieder eingeschlafen", sagte Reiner. Für den Kardiologen ist gerade dieser Punkt entscheidend. Denn der Präsident steht permanent unter Beobachtung. Keines der genannten Anzeichen lasse sich deshalb einfach verbergen, argumentiert Reiner.
Kardiologe warnt: "Der Präsident sieht nicht gesund aus"
Seine Einschätzung fällt entsprechend deutlich aus. Trump sei einer der am meisten fotografierten Menschen der Welt. Auffälligkeiten könnten deshalb kaum verborgen bleiben. Reiner sieht darin ein Problem, das über die reine Privatsphäre des Präsidenten hinausgeht. Schließlich handelt es sich bei Trump um den Mann, der die Vereinigten Staaten führt und damit eine zentrale Rolle in internationalen Krisen und sicherheitspolitischen Entscheidungen spielt. Gleichzeitig betont die medizinische Einordnung: Sichtbare Blutergüsse, geschwollene Beine oder kurze Schlafphasen bei öffentlichen Terminen können unterschiedliche Ursachen haben. Aus solchen Beobachtungen allein lässt sich keine konkrete Erkrankung ableiten.
Reiner beschränkt seine Kritik nicht auf Trump selbst. Er stellt die Frage, wie transparent Regierungen mit gesundheitlichen Problemen ihrer US-Präsidenten umgehen. Dabei verweist er auf Beispiele aus der amerikanischen Geschichte. So unterzog sich Präsident Grover Cleveland 1893 heimlich auf einem Boot auf dem East River einer Krebsoperation. Auch Woodrow Wilsons Gesundheitszustand wurde nach einem schweren Schlaganfall während seiner Amtszeit weitgehend vor der Öffentlichkeit verborgen. Reiner zieht zudem Parallelen zur jüngeren Vergangenheit. Auch während der Amtszeit von Joe Biden habe es erhebliche Diskussionen über die Transparenz des Weißen Hauses hinsichtlich des Gesundheitszustands des Präsidenten gegeben. Für den Kardiologen zeigt die Geschichte deshalb vor allem eines: Die Öffentlichkeit kann sich nicht immer darauf verlassen, umfassend über die gesundheitliche Verfassung eines Präsidenten informiert zu werden.
Um seine Bedenken zu verdeutlichen, greift Reiner zu drastischen Vergleichen. Wenn ein Arzt während einer Untersuchung plötzlich das Bewusstsein verliere, würde sich ein Patient vermutlich einen anderen Mediziner suchen. Ähnlich sei es bei einem Piloten. Wer wisse, dass der Pilot eines Flugzeugs während des Fluges einschlafen könnte, würde sich wohl kaum beruhigt zurücklehnen. Für Reiner stellt sich deshalb die Frage, warum ausgerechnet beim US-Präsidenten andere Maßstäbe gelten sollten. "Warum also ist es in diesem Land, in dieser gefährlichen Zeit, akzeptabel, dass der Präsident der Vereinigten Staaten ein wirklich dramatisches Problem hat, wach zu bleiben?", fragte der Kardiologe. Die Aussage ist bewusst zugespitzt. Reiner behauptet damit nicht, Trump habe eine bestimmte Erkrankung diagnostiziert bekommen. Vielmehr kritisiert er den Umgang mit wiederholtem Einnicken und anderen sichtbaren Auffälligkeiten.
Forderungen nach Altersgrenze für US-Präsidenten werden lauter
Das CNN-Interview löste auch in den sozialen Netzwerken eine neue Debatte über das Alter des Präsidenten aus. Trump ist 80 Jahre alt. Einige Nutzer forderten deshalb eine grundsätzliche Altersgrenze für das höchste politische Amt der USA. "Für die Präsidentschaft gibt es ein Mindestalter, aber keine Altersgrenze. Niemand über 65 sollte kandidieren dürfen. Das ist verrückt", schrieb ein Kommentator. Andere kritisierten vor allem den Umgang der Medien mit Trumps öffentlichem Einnicken. "Er schläft in der Öffentlichkeit ein und kein einziges Nachrichtenmedium hat ihn dafür zur Rede gestellt. Es wird höchste Zeit." Ein weiterer Nutzer verwies auf seinen eigenen über 80-jährigen Vater, der nach dem Golfen ein Nickerchen brauche – und zog daraus einen drastischen Schluss: "Menschen in ihren 80ern sollten keine Präsidenten sein."
Nicht alle Reaktionen waren allerdings ernst. "Beruhigt euch, wenn er im Amt schläft, ist das besser, als wenn er wach ist", kommentierte ein Nutzer sarkastisch. Damit bewegt sich die Debatte wie so oft zwischen politischem Spott und tatsächlicher Sorge. Fest steht: Die öffentlich sichtbaren Momente haben die Diskussion über Trumps körperliche Verfassung erneut angeheizt. Reiners Aussagen liefern dafür zusätzlichen Gesprächsstoff – auch wenn sie keine medizinische Diagnose des Präsidenten darstellen.Gerade das wiederholte Einnicken bei öffentlichen Terminen dürfte dabei weiter für Diskussionen sorgen. Denn bei einem US-Präsidenten geht es nicht nur um die Frage, ob er einen langen Termin durchhält – sondern um die Frage, ob er jederzeit in der Lage ist, die Entscheidungen seines Amtes zu treffen.
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