Donald Trump: Insider enthüllt perfiden Trump-Trick - so will er seine Gegner gefügig machen
Donald Trumps Spendenkomitee sitzt auf 400 Millionen US-Dollar - doch an republikanische Kandidaten floss vor den entscheidenden Midterms bisher weniger als ein Prozent davon. Laut Politikanalyst David Pakman ist genau das Trumps Strategie.
Erstellt von Tobias Rüster - Uhr
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- Donald Trump hält Gelder bewusst zurück
- Donald Trump knallhart: Wer nicht spurt, fliegt raus
- Donald Trump übt Rache als politisches Prinzip
- Donald Trump könnte seinen Nachfolger finanzieren
Donald Trump, der jüngst einen blamablen Wahl-Rückschlag hinnehmen musste, verfügt über eine prall gefüllte Kriegskasse – und genau das ist offenbar sein Plan. Wie der Politikkommentator David Pakman in seiner YouTube-Sendung "The David Pakman Show" analysierte, sitzt Trumps Super-PAC - ein Spendenkomitee, das in den USA unbegrenzt Gelder einsammeln darf - auf rund 400 Millionen Dollar. Davon seien bislang lediglich zwei bis drei Millionen an republikanische Kandidaten für die anstehenden Midterm-Wahlen geflossen - weniger als ein Prozent der verfügbaren Mittel.
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Donald Trump hält Gelder bewusst zurück
Für Pakman ist das kein Zufall, sondern Kalkül. "Er will die Sonne im Zentrum des Sonnensystems sein", so der Analyst. Trump halte die Gelder bewusst zurück, damit die Partei um seine Gunst betteln müsse. Das Ergebnis: Republikanische Kandidaten kommen "angekrochen" und flehen um finanzielle Unterstützung – und begeben sich damit in direkte Abhängigkeit vom US-Präsidenten.
Donald Trump knallhart: Wer nicht spurt, fliegt raus
Dass Trump seine Macht innerhalb der Partei gnadenlos durchsetzt, zeigen die jüngsten Vorwahlen. Seine öffentlichen Wahlempfehlungen haben bereits dafür gesorgt, dass prominente Republikaner wie Senator Bill Cassidy aus Louisiana und der Abgeordnete Thomas Massie aus Kentucky ihre Vorwahlen verloren.
Wer sich nach Trump als gemäßigte Kraft innerhalb der Republikanischen Partei positionieren will, lebt gefährlich. "Wenn du als Republikaner versuchst, die Partei nach Trump moderater zu machen, riskierst du, als RINO-Abschaum denunziert zu werden", warnte Pakman. Das Kürzel RINO - "Republican In Name Only" ("Republikaner nur dem Namen nach") - ist in Trumps Universum längst zum politischen Todesurteil geworden. Pakman sieht darin eine bewusst konstruierte Falle für die Zukunft der gesamten Republikanischen Partei.
Donald Trump übt Rache als politisches Prinzip
Hinter dem Zurückhalten der Gelder steckt laut Pakman mehr als bloßes Machtstreben. Trump nutze seine Kriegskasse gezielt zur Bestrafung von Parteifreunden, die es gewagt hätten, eigene Positionen zu vertreten. Konkret nannte der Kommentator Republikaner, die sich für die Veröffentlichung der Epstein-Akten eingesetzt oder Trumps Kriegskurs öffentlich infrage gestellt hätten.
Die Konsequenz sei ein systematischer Umbau der Parteistrukturen. Alles, was der US-Präsident als Verrat betrachte, werde mit dem Entzug finanzieller und politischer Unterstützung quittiert. Eigenständiges Denken innerhalb der Republikanischen Partei sei damit faktisch zum Karriererisiko geworden.
Donald Trump könnte seinen Nachfolger finanzieren
Die Strategie hat nach Pakmans Einschätzung auch eine langfristige Dimension. Die Republikaner stünden vor den Midterms mit dem Rücken zur Wand: Ein Verlust des Repräsentantenhauses sei wahrscheinlich, und mehrere eigentlich gewinnbare Senatssitze entwickelten sich zunehmend problematisch. Gerade in dieser Notlage entfalte Trumps Geldzurückhaltung maximale Wirkung.
"Das Geld verschafft ihm Aufmerksamkeit. Die Leute kommen angekrochen und sagen: 'Bitte gib mir ein bisschen Geld'", beschrieb Pakman die Dynamik. Doch der Blick des US-Präsidenten reiche weit über die Midterms hinaus. Pakman prognostizierte, dass Trump diese Taktik bis zur Präsidentschaftswahl 2028 durchziehen werde. Das Ziel: potenzielle Nachfolger in permanenter Unsicherheit halten und sie dazu zwingen, um seine Zustimmung zu konkurrieren - statt eigene politische Profile zu entwickeln.
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