Wladimir Putin: Die größten Rückschläge für den Kremlchef im Krieg gegen die Ukraine
Wladimir Putin musste im Ukraine-Krieg bereits einige heftige Niederlagen einstecken. Gestoppte Vormärsche, der Untergang eines Flaggschiffs, massive Gebietsverluste oder ein Überfall auf russisches Gebiet: Das waren die bislang größten Rückschläge für den Kremlchef.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Die fünf größten Rückschläge für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg
- Kremlchef muss kurz nach Beginn der Invasion den Vormarsch auf Kiew stoppen
- Untergang der "Moskwa" im Schwarzen Meer nach Raketenbeschuss
- Ukraine kann bei Gegenoffensive große Gebiete in Charkiw und Cherson zurückerobern
- Überfall auf die russische Region Kursk im August 2024
Seit dem 24. Februar 2022 führt Wladimir Putin Krieg gegen die Ukraine. Doch bis heute leisten Kiews Streitkräfte den russischen Truppen heftigen Widerstand. Westliche Waffenlieferungen helfen ebenfalls, den Kampf gegen Putins Armee effektiv fortzuführen. Das Resultat: Moskau muss mittlerweile seit mehreren Jahren immer wieder bittere Niederlagen verkraften. Fünf große Rückschläge während des Krieges wird der Kremlchef als besonders schmerzhaft in Erinnerung behalten.
Weitere Informationen zu Putins größten Rückschlägen im Ukraine-Krieg finden Sie am Ende des Artikels.
Erster großer Rückschlag für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg: Russische Truppen müssen Vormarsch auf Kiew stoppen
Einer der größten Rückschläge für Wladimir Putin ereignete sich bereits in den ersten Wochen des Krieges. Russland war am 24. Februar 2022 mit dem Ziel einmarschiert, die Ukraine schnell niederzuringen und die Regierung in Kiew zu stürzen. Doch der Vorstoß auf die Hauptstadt scheiterte. Russische Truppen konnten Kiew nicht wie offenbar geplant innerhalb weniger Tage einnehmen und mussten sich Ende März und Anfang April aus dem Gebiet zurückziehen. Das lief offenbar nicht ohne weitere Verluste ab. In den sozialen Netzwerken kursierten anschließend Bilder, die unter anderem einen komplett ausgelöschten russischen Konvoi auf einer Autobahn westlich der ukrainischen Hauptstadt zeigten.
Untergang der "Moskwa" – schwerer Schlag für die russische Schwarzmeerflotte
Im April 2022 erlitt Putin einen besonders symbolträchtigen Rückschlag: Der Raketenkreuzer "Moskwa", das Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte, wurde schwer beschädigt und sank anschließend. Kiew erklärte, das Schiff mit einer ukrainischen "Neptun"-Rakete getroffen zu haben, während Moskau zunächst von einem Munitionsbrand sprach. Unabhängig von der Ursache war der Verlust des 186 Meter langen Kreuzers eine enorme Blamage für den Kreml und zeigte zugleich, dass die russische Schwarzmeerflotte keineswegs unangreifbar war.
Charkiw-Gegenoffensive – Russland verliert große Gebiete im Nordosten der Ukraine
Im September 2022 gelang der Ukraine ein überraschend schneller Gegenangriff in der Region Charkiw. Innerhalb weniger Tage eroberten ukrainische Truppen große Gebiete zurück, die Russland seit Beginn der Invasion besetzt hatte. Besonders die Rückeroberung der strategisch wichtigen Stadt Isjum wurde als schwerer Schlag für Moskau gewertet. Russische Soldaten ließen Berichten zufolgebei ihrem Rückzug Waffen, Munition und Treibstoff zurück. Auch in anderen Regionen wie Cherson, Luhansk und Donezk gelang es der Ukraine, Gebiete zurückzuerobern.
Rückzug russischer Truppen aus Cherson – Putin verliert die einzige eroberte Gebietshauptstadt
Nur wenige Wochen später folgte der nächste schwere Rückschlag: Im November 2022 musste die russische Armee die Stadt Cherson räumen und sich auf das südliche Ufer des Dnipro zurückziehen. Damit verlor Moskau die einzige ukrainische Gebietshauptstadt, die seine Truppen seit Beginn der Invasion erobert hatten. Besonders peinlich für Putin: Russland hatte die Region kurz zuvor völkerrechtswidrig annektiert.
Ukrainischer Vorstoß nach Kursk – plötzlich wird Russland selbst zum Schlachtfeld
Im August 2024 gelang der Ukraine ein spektakulärer Vorstoß auf russisches Staatsgebiet. Ukrainische Truppen drangen in die Region Kursk ein und brachten Moskau damit in eine ungewohnte Situation: Statt ausschließlich auf ukrainischem Boden zu kämpfen, musste Russland plötzlich seine eigene Grenze verteidigen. Russische Behörden ordneten Evakuierungen an, während Berichte über die Kapitulation russischer Soldaten und zusammenbrechende Stellungen für zusätzliche Unruhe sorgten.
In den folgenden Monaten intensivierte die Ukraine zudem ihre Drohnenangriffe auf die russische Kriegsinfrastruktur. Zu Zielen wurden unter anderem Ölraffinerien und Militärflughäfen. Kiew wollte so den Nachschub für Putins Truppen mit Treibstoff und Waffen erschweren.
Folgende Artikel beschäftigen sich tiefer mit den russischen Rückschlägen:
- Russen-Kreuzer "Moskwa" sinkt nach Raketentreffer - Moskau widerspricht
- In nur 5 Tagen! Ukraine holt mehr Gebiete als Russland seit April
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- Zusammenbruch russischer Stellungen - Demütigung für Kremlchef an Grenze zur Ukraine
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