Donald Trump: Trump entsetzt mit Impf-Hammer – und nickt dabei einfach weg
Donald Trump sorgt mit seinem Impf-Hammer für Entsetzen: Der US-Präsident will die Empfehlungen für Kinder drastisch zurückfahren und die MMR-Impfung aufteilen. Doch während der Auftritt im Weißen Haus für Wirbel sorgt, fallen Trump offenbar selbst die Augen zu.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- DonaldTrump will weniger Impfungen für Kinder empfehlen
- MMR-Impfung soll künftig aufgespalten werden
- Bei der Unterzeichnung sorgt Trump mit einem Nickerchen für Spott
US-Präsident Donald Trump hat am Montag im Weißen Haus ein Dekret unterzeichnet, das die Impfempfehlungen für Kinder in den Vereinigten Staaten deutlich einschränkt. Unter anderem verlangt die Anordnung, den bewährten MMR-Kombi-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln in drei separate Impfungen aufzuspalten – obwohl es dafür keinerlei wissenschaftliche Grundlage gibt.
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Donald Trump sorgt für Impf-Entsetzen und nickt ein
Doch nicht nur der Inhalt des Dekrets sorgte für Schlagzeilen: Während der Veranstaltung im Oval Office, an der auch Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. und der Direktor der Nationalen Gesundheitsinstitute, Dr. Jay Bhattacharya, teilnahmen, schloss Trump offenbar die Augen und schien einzunicken. Videos des Moments verbreiteten sich rasant in den sozialen Medien und lösten eine Welle von Spott und Häme aus.
Trump streicht Empfehlungen für Kinderimpfungen zusammen
Mit dem neuen Dekret reduziert die Trump-Regierung die als zentral eingestuften Impfempfehlungen für Kinder auf lediglich elf Krankheiten. Impfungen etwa gegen Hepatitis B, Covid-19 und Grippe sollen künftig nicht mehr pauschal für alle Kinder vorgesehen sein. Eltern hätten aber weiterhin die Möglichkeit, sich für sämtliche verfügbaren Impfungen zu entscheiden, betonte Trump bei der Unterzeichnung. Auch die Kostenübernahme durch Versicherungen bleibe bestehen.
US-Präsident will MMR-Impfung in drei Spritzen aufteilen
Darüber hinaus sieht die Anordnung vor, die zeitlichen Abstände zwischen einzelnen Impfungen zu vergrößern. Bisherige Kombinationsimpfstoffe sollen auf mehrere Arztbesuche aufgeteilt werden. Besonders brisant: Trump forderte, den etablierten MMR-Impfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln in drei getrennte Injektionen zu zerlegen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten verabreicht werden sollen.
Trump sorgt mit unbelegten Impfstoff-Aussagen für Kopfschütteln
Zur Begründung für die Aufspaltung des MMR-Impfstoffs behauptete Trump, die kombinierten Wirkstoffe könnten "ziemlich tödlich" sein. Als ein Reporter nachfragte, ob es dafür Belege gebe, antwortete der Präsident schlicht: "Nein." Er habe lediglich von Leuten gehört, die das behaupteten.
Zudem stellte Trump wiederholt einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus her. Weniger und zeitlich getrennt verabreichte Vakzine könnten die Zahl der Autismus-Diagnosen womöglich verringern, so seine These. Große wissenschaftliche Studien widerlegen einen solchen ursächlichen Zusammenhang jedoch eindeutig. Auch für einen besonderen Vorteil der Aufteilung des MMR-Impfstoffs existieren laut der US-Gesundheitsbehörde CDC keinerlei wissenschaftliche Nachweise.
Fachleute warnen zudem, dass zusätzliche Arzttermine dazu führen könnten, dass Kinder länger ohne Schutz bleiben oder spätere Impfungen ganz ausfallen.
Gericht hatte Trumps Impfkurs bereits ausgebremst
Ob die neue Anordnung tatsächlich praktische Konsequenzen haben wird, steht auf einem anderen Blatt. Bereits im März hatte ein Bundesgericht einen ähnlichen Vorstoß der Trump-Regierung vorläufig blockiert. Hinzu kommt, dass die Zuständigkeit für Impfvorschriften in den USA weitgehend bei den einzelnen Bundesstaaten liegt – der Handlungsspielraum des Präsidenten ist also begrenzt.
Impfstoff-Mangel bringt Trumps Dekret in Bedrängnis
Ein besonders pikantes Detail macht die Forderung nach einer Aufspaltung des MMR-Impfstoffs zusätzlich fragwürdig: Einzelimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln sind in den Vereinigten Staaten derzeit schlicht nicht erhältlich. Trump verlangt also die Verwendung von Präparaten, die auf dem amerikanischen Markt gar nicht existieren – ein Umstand, der die praktische Umsetzbarkeit des Dekrets erheblich in Frage stellt.
Trump nickt bei Impf-Auftritt offenbar weg - Netz-User spotten über "The Don"
Mindestens ebenso viel Aufmerksamkeit wie das Dekret selbst zog allerdings Trumps körperlicher Zustand während der Veranstaltung auf sich. Auf Videoaufnahmen ist zu sehen, wie der Präsident an seinem Schreibtisch die Augen geschlossen hält und offenbar einnickt. "Heilige Scheiße, Trump ist WEG", kommentierte der unabhängige Journalist Aaron Rupar den Clip auf X.
holy shit Trump is OUT pic.twitter.com/8XQ2iBmQoW
— Aaron Rupar (@atrupar) August 10, 2026
Der frühere Nachrichtenmoderator Jim Acosta teilte ein Meme mit einem Kind, das sich in den Sand legt – Bildunterschrift: "Ich mache hier ein Nickerchen." Auch der reichweitenstarke X-Account Open Source Intel mit über 1,6 Millionen Followern spottete über den Auftritt des Präsidenten. "Sieht sehr wach und aufmerksam aus, Sir!", stichelte Matt Rein, Influencer und Mitarbeiter der Demokratischen Partei.
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sba/loc/news.de/dpa/stg
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