Donald Trump: Carney verspottet Trump vor Publikum – dieser Seitenhieb sorgt für Lacher
Mark Carney bleibt bei einer Teleprompter-Panne cool und nutzt den Moment für einen gezielten Seitenhieb gegen Donald Trump. Mit einem einzigen Satz bringt Kanadas Premier sein Publikum zum Lachen – und landet einen viralen Treffer.
Von news.de-Redakteurin Sarah Baumann-Rüster - Uhr
Suche
- Mark Carney reagiert auf eine Teleprompter-Panne mit einem spitzen Seitenhieb gegen Donald Trump
- Der kanadische Premier spielt auf Trumps frühere Sabotage-Vorwürfe bei einer UN-Rede an
- Hinter dem Spott steckt ein angespanntes Verhältnis zwischen Kanada und dem US-Präsidenten
Ein technischer Fehler, ein Mikrofon und ein Premierminister mit perfektem Timing: Mark Carney hat bewiesen, dass er auch mit Humor gegen Donald Trump austeilen kann. Als während seiner Rede plötzlich der Teleprompter ausfiel, machte der kanadische Regierungschef aus der Panne kurzerhand eine politische Pointe.
Weitere Nachrichten über Donald Trump lesen Sie am Ende des Artikels.
Kanada-Premier Carney macht Trump zum Gespött
"Ich möchte Sie darüber informieren, dass der Teleprompter aufgehört hat zu funktionieren", erklärte Carney seinem Publikum. Doch damit nicht genug. Anschließend folgte der Satz, der für großes Gelächter sorgte: "Anders als ein gewisser Weltführer betrachte ich das nicht als Verschwörung."
Der Seitenhieb saß. Gemeint war niemand anderes als Donald Trump – und dessen umstrittene Reaktion auf eine ähnliche technische Panne bei den Vereinten Nationen.PM Carney trolls Donald Trump: "I would like to inform you that the teleprompter has ceased to function. Unlike a certain world leader, I do not view this as a conspiracy." pic.twitter.com/8cwxk5igpb
— Scott Robertson (@sarobertson_) August 5, 2026
Carney kontert Trump mit einem einzigen Satz
Während andere Politiker bei einer solchen Störung möglicherweise aus dem Konzept geraten wären, bewahrte Carney die Ruhe. Statt die Technik verantwortlich zu machen, verwandelte er den Moment in einen humorvollen Angriff auf den US-Präsidenten.
Die Anspielung verstanden die Zuschauer sofort: Trump hatte bei seiner Rede vor der UN-Generalversammlung im vergangenen Jahr nach mehreren technischen Problemen von "Sabotage" gesprochen und eine Untersuchung gefordert.
Carney stellte sich bewusst gegen diese Darstellung. Seine Botschaft: Nicht jede Panne ist ein politischer Angriff – manchmal funktioniert einfach nur die Technik nicht.
Handelsstreit zwischen Trump und Kanada eskaliert
Der humorvolle Angriff kommt nicht aus dem Nichts. Das Verhältnis zwischen Washington und Ottawa ist seit Trumps Amtsantritt deutlich angespannter geworden.
Trump verhängte unter anderem wegen der angeblichen Waldbrand-Rauchbelastung massive Zölle auf kanadische Waren und verschärfte damit den Handelskonflikt mit dem langjährigen Verbündeten. Zusätzlich sorgt seine wiederholte Behauptung für Streit, Kanada könnte künftig der "51. Bundesstaat" der USA werden.
Auch gegenüber Carney selbst greift Trump regelmäßig verbal an. "Kanada ist fies, die sind es, die sind fies", sagte der US-Präsident. Er liebe zwar die Menschen in Kanada, aber die Führung des Landes sei "fies".
Mark Carney setzt auf Humor statt Gegenangriff
Trotz der scharfen Worte aus Washington bleibt Carney bei seiner Strategie: Er reagiert kontrolliert, aber selbstbewusst. Statt mit denselben Mitteln zurückzuschlagen, setzt der kanadische Premier auf gezielte Nadelstiche.
Bereits beim Weltwirtschaftsforum in Davos sorgte Carney mit einer Rede für Aufmerksamkeit, in der er "mittlere Mächte" dazu aufrief, sich gegenüber den Vereinigten Staaten stärker zu behaupten. Das Publikum reagierte der "Huffpost" zufolge mit Beifall – ein Signal, das weit über den Konferenzraum hinaus Wirkung entfaltete.
Auch diese Trump-News sind einen Blick wert:
- Junge stiehlt Trump die Show - dieser Bühnen-Moment sorgt für Jubel
- Trump blamiert sich mit Melania-Prahlerei
- Trump platzt der Kragen – Munitions-Zoff erschüttert das Weiße Haus
- "Er hat uns alle verraten" – Trump droht MAGA-Aufstand
- Pikante Pool-Aussage - Trump gerät wegen Messer-Vorwurf unter Druck
sba/gom/news.de/stg
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.