Demonstration: Tausende Menschen bei queerer Demo in Köln

Nach dem islamistischen Angriff am Rande des Christopher Street Days in Berlin geht die queere Gemeinschaft in Köln auf die Straße. Mehrere Initiativen und Vereine haben zu der Demo aufgerufen.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

"Köln zeigt Solidarität, Köln zeigt Haltung": Unter diesem Motto haben sich in Köln mehrere Tausend Menschen zu einer Solidaritäts-Demonstration für die queere Gemeinschaft versammelt. Mehrere Initiativen und Vereine hatten nach dem islamistischen Anschlag am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) dazu aufgerufen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich in Deutz und zogen von dort aus durch die Kölner Innenstadt.

Nach Angaben des Vereins Cologne Pride kamen rund 10.000 Menschen und damit deutlich mehr als angemeldet. Auf dem Weg in die Innenstadt schob sich ein langer Demozug über die Deutzer Werft, wie ein dpa-Reporter beobachtete. Die Polizei sicherte die Versammlung mit zahlreichen Kräften ab. Angemeldet waren laut Polizei vorab rund 2.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Veranstalter fordern mehr Schutz für queere Community

"Worte der Solidarität allein reichen nicht aus", betonte Cologne Pride im Aufruf zur Demo. "Wir fordern von Bund, Ländern und Kommunen Maßnahmen, dass queere Strukturen und queeres Leben nachhaltig geschützt und gestärkt werden, um der wachsenden Queerfeindlichkeit in unserer Gesellschaft begegnen zu können."

Am 25. Juli hatte ein 21-Jähriger am Rande des CSD in Berlin mit einem Auto mehrere Menschen angefahren und weitere vermutlich mit einer Machete attackiert. Eine Frau starb, 31 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Der mutmaßliche Islamist wurde einen Tag später von Polizisten erschossen, als er sie nach Angaben der Ermittlungsbehörden angriff.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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