Landtagswahl: CDU setzt in Mecklenburg-Vorpommern im Wahlkampf auf Expertenteam
In Mecklenburg-Vorpommern kommt der Wahlkampf in Fahrt. Die CDU setzt mit einem Kompetenzteam auf externe Experten. Einer ist bundesweit bekannt.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Vom Schulleiter, einem Start-up-Gründer, über Landwirte bis hin zu einem bundesweit bekannten Polizeigewerkschafter - die CDU in Mecklenburg-Vorpommern hat ein sogenanntes Kompetenzteam vorgestellt, das sie während des Landtagswahlkampfes und darüber hinaus beraten soll. Es gehe darum, Praktiker zu Wort kommen zu lassen, sagte CDU-Spitzenkandidat Daniel Peters bei der Vorstellung in Rostock. Die zwei Frauen und sieben Männer stammen nicht aus der CDU-Landtagsfraktion.
"Alle, die hier sitzen, sind ministrabel", sagte Peters zwar. Um ein "Ticket für ein Minister- oder Staatssekretärsamt" gehe es aber derzeit nicht. "Es ist die Zeit, in einem Wahlkampf über die richtigen Lösungsansätze für Mecklenburg-Vorpommern zu reden, über die Inhalte zu reden." Prominentestes Mitglied des Teams ist Rainer Wendt für den Bereich Sicherheit. Der ehemalige langjährige Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) ist durch seine Wortmeldungen zu Themen wie Sicherheit und Polizei bundesweit bekannt.
Schwesig will Mittwoch Kampagne präsentieren
In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September der Landtag neu gewählt, zeitgleich zum Berliner Abgeordnetenhaus. Derzeit liegt der bundesweite Fokus vor allem auf Sachsen-Anhalt, wo bereits am 6. September die Landtagswahl stattfindet. Aber auch im Nordosten kommt der Wahlkampf in Fahrt. Ministerpräsident Manuela Schwesig (SPD) will am Mittwoch in Schwerin die Kampagne ihrer SPD präsentieren.
Für die Linke ist diese Woche die Bundesvorsitzende Ines Schwerdtner in MV unterwegs, und erst am Wochenende hat die AfD-Jugendorganisation Generation Deutschland mehr als 400 Menschen zu einer Kundgebung in der Landeshauptstadt Schwerin versammelt.
Umfrage sieht AfD deutlich vor SPD, CDU nur einstellig
Bei einer Anfang Juli veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) war die AfD mit 36 Prozent deutlich stärkste Kraft. Die SPD folgt dort mit 29 Prozent, die Linke mit 12, die CDU mit 9 und die Grünen mit 5 Prozent.
CDU-Spitzenkandidat Peters lässt sich von der Umfrageschwäche für seine Partei aber nicht beirren. "Es wäre schlicht verantwortungslos, wenn ich sozusagen inhaltliche politische Arbeit von Umfragen abhängig machen würde. Ich pack' die Umfragen einfach beiseite, denn es ist letztlich auch nur eine Umfrage. Abgerechnet wird am Schluss", sagte er.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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