Wladimir Putin: Kremlchef doppelt blamiert - Putin-Minister Lawrow droht Kanzler Merz
Es läuft nicht rund im Kreml. Nicht nur Wladimir Putin selbst blamierte sich in dieser Woche doppelt. Auch sein Vertrauter, Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew, wurde mit Spott übergossen. Putin-Minister Lawrow hingegen geriet durch wüste Drohungen gegen Friedrich Merz in die Schlagzeilen. Das sind die Putin-News der Woche.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist
- Wladimir Putin doppelt blamiert - unvorteilhaftes Bild und Kamera-Panne
- Ex-Kremlchef Medwedew verhöhnt nach Kampfansage
- Kremlchef droht Ukraine mit Untergang
- Putin-Minister Lawrow wütet gegen Kanzler Merz
Was aktuell im Ukraine-Krieg wichtig ist: Obwohl bereits vier Jahre vergangen sind, seitdem Wladimir Putin seinen Truppen den Einmarsch in die Ukraine befohlen hat, ist der Kremlchef seinem ursprünglichen Ziel, das Nachbarland zu besetzen und ein pro-russisches Regime zu installieren, bislang nicht wirklich näher gekommen. Aktuell hält Russland gut ein Fünftel der Ukraine besetzt.
Putin und Medwedew blamiert - Kreml-Minister Lawrow droht Kanzler Merz
Auch in der vergangenen Woche bestimmten deshalb Meldungen von der Ukraine-Front sowie aus dem Kreml die Schlagzeilen. Während Wladimir Putin und Dmitri Medwedew mit öffentlichen Blamagen von sich reden machten, sorgte Sergej Lawrow durch Drohungen gegen Kanzler Friedrich Merz für Wirbel. Das sind die Putin-News der Woche.
Die Links zu den jeweiligen Putin-Meldungen finden Sie am Ende dieses Textes.
Wladimir Putin doppelt blamiert - unvorteilhaftes Bild und Kamera-Panne sorgen für Spott
Russlands Präsident Wladimir Putin musste in dieser Woche nicht nur eine, sondern gleich zwei öffentliche Blamagen hinnehmen. So kursierte nach seinem Besuch eines Flugzeugwerkes in Irkutsk ein Foto im Netz, das sein Gesicht vollkommen deformiert zeigte. Dieses Bild machte Wladimir Putin in den sozialen Netzwerken zur völligen Lachnummer.
Putin plötzlich verschwunden - Video macht den Kremlchef zum Gespött
Die zweite Blamage ereignete sich am Rande von Putins Auftritt zum Marine-Tag in Sankt Petersburg. Videoaufnahmen der Veranstaltung zeigten den russischen Präsidenten vor einem großen gedruckten Foto eines U-Boots, das an einer Wand befestigt war. Eine Szene, die im Netz für Häme sorgte - nicht nur aufgrund des "gemalten" U-Bootes, sondern auch, weil der Kremlchef von einem Marine-Offizier nahezu vollständig verdeckt wurde und deshalb urplötzlich nicht mehr im Bild zu sehen war.
Ukraine-Kampfansage gipfelt in Blamage – Ex-Kremlchef Medwedew nach Auftritt verhöhnt
Auch Putins engem Vertrauten Dmitri Medwedew erging es in dieser Woche kaum besser. Auch der frühere Kremlchef wurde nach einem Auftritt böse verhöhnt. Im Rahmen einer größeren politischen Gesprächsrunde sprach der Ex-Kremlchef unter anderem über die Zukunft Russlands. Nach Medwedews Auffassung könne Russland nur durch einen Sieg im Krieg gegen die Ukraine "bewahrt" werden. Der Ex-Ukraine-BeraterAnton Geraschtschenko zeigte sich von Medwedews Kampfansage jedoch wenig beeindruckt. Ganz im Gegenteil. Dass Russland den Krieg gegen die Ukraine tatsächlich gewinnen könnte, zieht Geraschtschenko nicht in Betracht. Stattdessen verhöhnte er Medwedew und konterte bei X: "Russland hat in dem Moment verloren, als es den Krieg gegen die Ukraine begann."
Putin droht Ukraine nach Paraden-Pleite mit Untergang
Tatsächlich spitzt sich die Lage im Ukraine-Krieg für Russland immer weiter zu. So musste Wladimir Putin die ursprünglich in dieser Woche geplante Marine-Parade in St. Petersburg erneut aufgrund der Drohnen-Gefahr absagen. Seine Frustration über diesen Umstand war dem Kremlchef während seiner Ansprache vor den Matrosen in St. Petersburg anzumerken. So prophezeite er nicht nur den Untergang der Ukraine, sondern behauptete auch, Russland sei stets der einzige "Garant" für die "territoriale Integrität" des Nachbarlandes gewesen.
"Sei bereit" - Putin-Minister Sergej Lawrow droht Friedrich Merz
Drohende Worte waren in dieser Woche auch vom russischen Außenminister Sergej Lawrow zu vernehmen. In einem Interview reagierte Lawrow mit scharfen Worten auf die Aussagen von Friedrich Merz. Der Kanzler hatte über Deutschlands künftige Rolle in Europa gesprochen und damit offenbar einen Nerv bei Lawrow getroffen. "Merz sagt offen: 'Wir werden wieder die Wichtigsten in Europa sein'", erklärte Lawrow im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Darauf folgte eine unmissverständliche Warnung seinerseits: "Wenn du so offen bist, sei bereit."
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