Melania Trump und Barron Trump: "Das ist erst der Anfang" – Iran droht Melania und Barron mit dem Tod
Ein KI-Video aus dem Umfeld der iranischen Revolutionsgarden sorgt in den USA für Entsetzen: Darin werden mögliche Anschlagsorte auf Melania Trump genannt – am Ende folgt sogar eine direkte Drohung gegen Trump-Sohn Barron. Der Secret Service ermittelt bereits.
Erstellt von Sarah Baumann-Rüster - Uhr
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- KI-Video aus dem Umfeld der iranischen Revolutionsgarden enthält konkrete Morddrohungen gegen Melania und Barron Trump
- Der Secret Service hat Ermittlungen aufgenommen und prüft sämtliche Bedrohungen gegen die Präsidentenfamilie
- Das Video dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen den USA und dem Iran weiter verschärfen
Die mit den iranischen Revolutionsgarden (IRGC) verbundene Nachrichtenagentur Tasnim hat am Montag ein KI-generiertes Video veröffentlicht, das eine konkrete Morddrohung gegen First Lady Melania Trump enthält. Das Material benennt ihre bevorzugten Einkaufsorte in Manhattan, schlägt mögliche Anschlagsmethoden vor und endet mit einer direkten Drohung gegen ihren Sohn Barron Trump.
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Iran droht Melania und Barron Trump mit Mord: Secret Service verschärft Schutzmaßnahmen
Der US-Geheimdienst Secret Service hat bereits reagiert. "Der Secret Service kennt das Video und untersucht alles, was als Bedrohung gegenüber unseren Schutzpersonen wahrgenommen werden kann", erklärte Sprecher Nate Herring gegenüber "Newsweek". Aus Gründen der operativen Sicherheit könne man jedoch keine Details zu Angelegenheiten des Personenschutzes preisgeben, fügte er hinzu.
Sowohl Melania als auch Barron Trump stehen unter permanentem Schutz des Secret Service.
KI-Video nennt Melanias Einkaufsorte und mögliche Anschlagsmethoden
Das verstörende Video identifiziert Melanias Vorliebe für Luxusgeschäfte auf der Fifth Avenue als ihre "größte Schwäche". Konkret werden die Kaufhäuser Bergdorf Goodman und Saks Fifth Avenue als bevorzugte Anlaufpunkte genannt. Diese Orte seien "geeignet für Operationen globaler Freiheitskämpfer", heißt es darin.
Zudem listet das Video Hinweise auf, an denen sich ein bevorstehender Besuch der First Lady erkennen lasse – etwa fehlende öffentliche Mülleimer oder zugeschweißte Kanaldeckel entlang ihrer Route. Als Anschlagsmethode wird unter anderem vorgeschlagen, Kleidung in Boutiquen wie Dolce & Gabbana, Dior und Michael Kors mit dem Nervenkampfstoff VX zu kontaminieren. Dieser könne Betroffene innerhalb von zwei bis 18 Stunden töten.
Drei Stylistinnen aus Melanias Team werden namentlich genannt – sie könnten durch hohe Geldsummen bestochen werden. Das Video schließt mit den Worten: "Das ist erst der Anfang. Barron Trump, warte auf uns!"
Neue Drohungen gegen Trumps Familie aus dem Iran
Die Drohung gegen Melania und Barron Trump reiht sich in eine Serie iranischer Einschüchterungsversuche gegen die Präsidentenfamilie ein. In Teheran wurden zuletzt Plakatwände gesichtet, die Melania, Barron und Ivanka Trump mit geschlossenen Augen und der Aufschrift "KILLED", zu Deutsch "getötet", zeigen. Zudem soll der Iran für die Ermordung von Trump ein 50-Millionen-Euro-Kopfgeld ausgesetzt haben.
Iran soll bereits mehrere Anschlagspläne gegen Donald Trump verfolgt haben
Nach US-Angaben sollen iranische Akteure bereits mehrere Anschlagspläne gegen Donald Trump verfolgt haben.Das Justizministerium erhob Anklage gegen einen IRGC-Agenten, der einen Auftragsmord gestanden hatte.
Trump selbst hat wiederholt betont, dass Teheran ihn töten wolle. Er stehe "auf jeder einzelnen ihrer Listen", sagte er nach einem NATO-Gipfel in der Türkei. Für den Fall eines erfolgreichen Anschlags habe er Anweisungen für massive Vergeltungsschläge hinterlassen: Der Iran solle dann "auf einem Niveau bombardiert werden, das sie noch nie gesehen haben", erklärte er der "New York Post".
Iran-Video könnte Konflikt zwischen Washington und Teheran weiter verschärfen
Bislang haben sich weder das Weiße Haus noch das Büro der First Lady zu dem Video geäußert. Aus dem Kongress werden Reaktionen erwartet – insbesondere von republikanischen Abgeordneten, die bereits eine harte Linie gegenüber Teheran vertreten. Die Verbreitung des Videos über einen staatlich angebundenen iranischen Medienkanal dürfte die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Washington und Teheran weiter belasten.
Die Sicherheitsbedenken rund um iranische Drohungen haben bereits konkrete Auswirkungen auf den Präsidentenalltag. Laut "New York Times" wechselte Trump auf dem Rückflug von einem NATO-Gipfel aus Sorge vor iranischen Bedrohungen von einer neueren Air Force One auf ein älteres Präsidentenflugzeug.
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sba/news.de/stg
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