Donald Trump: US-Präsident versetzt eigene Partei vor den Zwischenwahlen in Panik

Donald Trump sorgt parteiintern offenbar für wachsende Unruhe. Neue Umfragen zeigen nachlassende Unterstützung bei wichtigen Wählergruppen. Vor allem die Sorgen um die Wirtschaft versetzen Republikaner in Alarmbereitschaft.

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Donald Trump: Republikaner schlagen Alarm – US-Präsident wird zum Problem (Foto) Suche
Donald Trump: Republikaner schlagen Alarm – US-Präsident wird zum Problem Bild: picture alliance/dpa/AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Umfragen zeigen schwindende Begeisterung für Donald Trump
  • Wirtschaftssorgen verunsichern wichtige republikanische Wähler
  • Parteistrategen warnen vor Risiken für die Zwischenwahlen im November

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Wenige Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA wachsen innerhalb der Republikanischen Partei offenbar die Sorgen. Auslöser ist nach Medienberichten nicht der außenpolitische Kurs von Präsident Donald Trump oder andere kontrovers diskutierte Themen, sondern die Stimmung der Wähler mit Blick auf die wirtschaftliche Lage.

Umfragen schlagen in der Partei Alarm

Wie unter anderem die "Washington Post" berichtet, beobachten Strategen der Republikaner mit wachsender Besorgnis neue Umfragewerte. Demnach verliert Donald Trump selbst bei Teilen seiner bisherigen Anhängerschaft an Rückhalt. Besonders die steigenden Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Unsicherheit beschäftigen viele Wähler.

Nathan Nascimento, Geschäftsführer des konservativen Super-PAC Americans for Prosperity Action, fand dafür deutliche Worte. Mit Blick auf die Zahlen sagte er: "Das ist ein gewaltiger Batzen."

Jeder fünfte Wähler könnte bei den US-Zwischenwahlen abspringen

Besonders kritisch sollen die Ergebnisse in mehreren umkämpften Bundesstaaten ausfallen. Laut dem Bericht gab etwa jeder fünfte befragte Wähler an, bei den Zwischenwahlen im November entweder gar nicht wählen zu wollen oder stattdessen die Demokraten zu unterstützen. Vor allem Männer unter 40 Jahren gelten dabei als eine entscheidende Gruppe. Genau diese Wähler hätten maßgeblich zu Trumps Wahlerfolg beigetragen. Nun sorgen wirtschaftliche Themen wie Inflation und steigende Preise offenbar dafür, dass ihre Unterstützung ins Wanken gerät.

Republikanischer Meinungsforscher sieht Vorteil für Demokraten

Auch der republikanische Meinungsforscher Mitchell Brown erkennt eine schwierige Ausgangslage für seine Partei. Während die Demokraten derzeit mit viel Motivation auf die kommenden Wahlen blickten, sehe es auf republikanischer Seite anders aus. Brown erklärte: "Die Demokraten sind genauso enthusiastisch beim Wählen wie zur gleichen Zeit vor den Zwischenwahlen 2018." Gleichzeitig räumte er ein: "Die Republikaner sind derzeit weit weniger wahlbegeistert als damals, was ein Problem für die Partei darstellt."

Donald Trumps Partei weist Sorgen zurück

Von offizieller Seite werden Spekulationen über eine Krise jedoch zurückgewiesen. Natalie Baldassarre, Sprecherin des Republikanischen Nationalkomitees, betonte, die Partei sei geschlossen und bestens auf den Wahlkampf vorbereitet.

Sie erklärte: "Die Republikaner sind geeint, in der Offensive und verfügen über die größte Kriegskasse in der Geschichte der Partei." Zudem seien die Wähler motiviert und wüssten, welche Bedeutung die anstehenden Wahlen hätten.

US-Wirtschaft wird zum entscheidenden Wahlkampfthema

Der Bericht macht deutlich, dass wirtschaftliche Fragen für viele Amerikaner derzeit wichtiger sind als zahlreiche andere politische Debatten. Ob die Republikaner ihre Wähler bis zum Wahltag wieder stärker mobilisieren können, dürfte maßgeblich darüber entscheiden, wie erfolgreich die Partei bei den Zwischenwahlen abschneidet. Sollte sich der Trend bestätigen, könnten die Umfragen für Donald Trump und seine Partei zu einer ernsthaften Herausforderung werden.

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