Donald Trump: US-Präsident verschärft Iran-Krieg – erstmals Mega-Bomber im Einsatz

Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran verschärft sich weiter. US-Präsident Donald Trump droht mit Angriffen auf iranische Infrastruktur und setzt erstmals einen strategischen B-1-Bomber im Krieg ein.

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Iran-Krieg spitzt sich zu: Trump droht mit Vergeltungsschlägen – USA setzen erstmals B-1-Bomber ein (Foto) Suche
Iran-Krieg spitzt sich zu: Trump droht mit Vergeltungsschlägen – USA setzen erstmals B-1-Bomber ein Bild: picture alliance/dpa/Lehtikuva | Emmi Korhonen
  • Trump droht Iran mit Angriffen auf Brücken und Kraftwerke
  • USA setzen erstmals strategischen B-1-Langstreckenbomber ein
  • Huthi-Angriffe und Ölpreise verschärfen die Sorge vor Eskalation

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Der Konflikt zwischen den USA und dem Iran droht weiter zu eskalieren. US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit massiven Gegenschlägen gedroht, sollte es zu Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus kommen. Gleichzeitig setzt das US-Militär erstmals seit Beginn der jüngsten Kämpfe einen strategischen B-1-Langstreckenbomber ein. Beobachter warnen vor einer weiteren Verschärfung der Lage im Nahen Osten.

Donald Trump kündigt harte Reaktion an

Donald Trump machte auf seiner Plattform Truth Social deutlich, wie die USA auf mögliche Angriffe reagieren wollen. Die USA werden nach den Worten des US-Präsidenten künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran "bombardieren und zerstören", wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschießt. Dabei würden auch Brücken und Kraftwerke in Teheran oder in der Nähe ins Visier genommen, teilte er auf seiner Plattform Truth Social mit. Dabei sei es Trump egal, ob der Iran Schiffe in der Meerenge mit Raketen, Drohnen oder anderen Waffen attackiere.

Parallel zu Trumps Ankündigung weiten die Vereinigten Staaten ihre Militäroperationen aus. Nach Angaben von US-Regierungsvertretern, über die das Nachrichtenportal Axios berichtet, kam erstmals seit dem Wiederaufflammen der Kämpfe ein strategischer B-1-Langstreckenbomber zum Einsatz. Das Flugzeug griff demnach Ziele der iranischen Revolutionsgarde an. Der Einsatz wird als deutliches Signal gewertet, dass Washington seine Militärkampagne gegen den Iran weiter intensiviert.

Die B-1 zählt zu den schlagkräftigsten Bombern der US-Luftwaffe. Sie kann bis zu 24 Bomben transportieren und Angriffe mit hoher Geschwindigkeit auch in geringer Flughöhe durchführen.

Weitere Angriffe offenbar bereits geplant

Trotz der bereits umfangreichen US-Militärpräsenz in der Region könnte es schon bald zu weiteren Kampfhandlungen kommen. Amerikanische und israelische Regierungsvertreter gehen laut den vorliegenden Informationen davon aus, dass Trump bereits in den kommenden Tagen neue größere Militäreinsätze gegen den Iran in Erwägung zieht. Damit wächst die Sorge, dass der Konflikt in eine noch gefährlichere Phase eintreten könnte.

Zwölfte Angriffswelle der USA gegen den Iran

Unterdessen setzt das US-Militär seine Angriffe fort. Laut "Bild" wurde inzwischen die zwölfte Angriffswelle in Folge abgeschlossen. Zu den Zielen gehörten demnach Raketen- und Drohnenlager, Einrichtungen zur Küstenüberwachung sowie Stellungen der iranischen Flugabwehr.

Huthi-Miliz meldet Angriff auf saudische Öltanker

Auch an anderer Stelle verschärft sich die Sicherheitslage in der Region. Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen erklärte, zwei saudische Öltanker im Roten Meer angegriffen zu haben. Nach Angaben der Miliz seien beide Schiffe getroffen worden und in Brand geraten. Sollte sich dies bestätigen, wäre es der erste gemeldete Angriff auf Schiffe seit der Ankündigung einer Seeblockade gegen Saudi-Arabien in der Meerenge Bab al-Mandab.

Ölpreise reagieren auf die Eskalation

Die zunehmenden Spannungen bleiben auch an den Energiemärkten nicht ohne Folgen. Vor allem die Drohungen rund um die strategisch wichtige Straße von Hormus sorgen für Nervosität. Anleger befürchten Störungen wichtiger Öltransportrouten, was die Ölpreise zuletzt weiter steigen ließ. Mit der Kombination aus neuen Luftangriffen, Trumps scharfen Drohungen und den Angriffen der Huthi-Miliz wächst die Sorge vor einer weiteren Ausweitung des Konflikts. Sollte es tatsächlich zu Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus kommen, dürfte die Lage im Nahen Osten erneut erheblich eskalieren.

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/loc/news.de/dpa

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