Kriminalität: Integrationsbeauftragte: Kinder vor Radikalisierung schützen
Natalie Pawlik fordert nach dem Anschlag am Rande des CSD mehr Schutz vor extremistischer Propaganda, etwa im Internet. Man müsse dort dagegenhalten, wo Extremisten um Aufmerksamkeit werben.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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Nach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag am Rande des Berliner CSD hat sich die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung für bessere Präventionsarbeit gegen die Radikalisierung von Kindern und Jugendlichen starkgemacht - insbesondere im Internet. "Das Internet ist heute einer der wichtigsten Orte der Radikalisierung, deshalb muss es auch ein zentraler Ort der Prävention sein. Wir müssen junge Menschen dort mit demokratischen Gegenangeboten erreichen, wo extremistische Akteure um ihre Aufmerksamkeit werben", sagte Natalie Pawlik (SPD) der "Rheinischen Post".
"Kinder und Jugendliche müssen in der Lage sein, extremistische Propaganda zu erkennen, sie kritisch einzuordnen und ihr zu widerstehen, sowohl auf dem Schulhof als auch im digitalen Raum", sagte Pawlik. Zugleich müssten digitale Plattformen ihren gesetzlichen Pflichten nachkommen und verhindern, dass extremistische Propaganda Reichweite gewinne.
Der mutmaßliche Täter des Anschlags am Samstagabend hatte sich nach Angaben der Ermittler zuletzt radikalisiert und mehrmals versucht, sich im Ausland der Terrormiliz Islamischer Staat anzuschließen. Der 21-Jährige fuhr in eine Menschenmenge und verletzte dabei Dutzende Menschen, eine Frau starb. Er soll zudem Menschen mit einer Stichwaffe attackiert haben.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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