Terrorismus: Dobrindt nennt CSD-Angriff islamistischen Terroranschlag

Die Ermittler stufen den Angriff beim Berliner CSD als islamistischen Terroranschlag ein. Was der Bundesinnenminister dazu sagt und welche Folgen das hat.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) gehen die Ermittler von einem islamistischen Terroranschlag aus. Darauf deute alles hin, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Tatort. Die Suche nach dem Mann stehe nun im Vordergrund.

Der mutmaßliche Täter habe sich den Erkenntnissen zufolge radikalisiert und gehöre der islamistischen Szene an. Er erwarte, dass der Generalbundesanwalt die Übernahme des Falls auf Bundesebene noch im Laufe des Tages vorbereite, sagte Dobrindt.

In der Vergangenheit sei der Beschuldigte zu einem Jahr und zehn Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden, sagte Dobrindt. Dagegen habe die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.

Der Tatverdächtige sei 2005 in Deutschland geboren und deutscher Staatsbürger, sagte der Innenminister. Er habe einen libanesischen Hintergrund, seine Mutter sei 2002 in Deutschland eingebürgert worden.

Bei der Tat, bei der der Mann auch eine Machete einsetzte, kam nach seinen Angaben eine Frau ums Leben, 29 Menschen wurden teils schwerst verletzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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