Annalena Baerbock: Grünen-Politikerin nach Harmlos-Post mit Hass überschüttet
Selbst harmlose Instagram-Posts nehmen Kritiker von Annalena Baerbock zum Anlass, die frühere Bundesaußenministerin mit üblen Hassnachrichten zu überziehen. Nun traf es die Präsidentin der UN-Generalversammlung erneut aus heiterem Himmel.
Von news.de-Redakteurin Claudia Löwe - Uhr
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- Annalena Baerbock von Hassnachrichten heimgesucht
- Präsidentin der UN-Generalversammlung kurz vor Amtszeitende wüst beschimpft
- Annalena Baerbock von propalästinensischen Kritikern mit Hass überschüttet
Ihren auf ein Jahr befristeten Job bei den Vereinten Nationen trat Annalena Baerbock im September 2025 an - in wenigen Wochen wird die frühere Bundesaußenministerin somit ihren Posten abgeben. Doch bis dahin steckt die Grünen-Politikerin ihre Energie weiterhin in die Aufgaben, die sie als Präsidentin der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen zu erfüllen hat - dazu gehört auch die Präsenz in den sozialen Medien.
Annalena Baerbock gibt Einblicke in UN-Alltag - und lockt Hater an
In einem am 25. Juli 2026 veröffentlichten Beitrag gab Annalena Baerbock ihrem Followern einen Einblick hinter die Kulissen des UN-Alltags und postete eine Reihe von Fotos, die während einer mit "UN Town Hall: The Next Secretary-General" überschriebenen Frage-und-Antwort-Runde entstanden.
Annalena Baerbock postet als Präsidentin der UN-Generalversammlung und wird Zielscheibe von Israel-Hassern
Im Vorfeld der Ernennung von Annalena Baerbocks Nachfolger wurden die Kandidierenden mit Fragen aus aller Welt konfrontiert, um zu verdeutlichen, welche "Visionen, Prioritäten und Ideen für die Zukunft der Vereinten Nationen" die zur Wahl stehenden Personen haben. Eigentlich ein recht neutraler Post, der auf den ersten Blick keine Angriffsfläche für Kritik bietet - und doch hakten Annalena Baerbocks Gegner unmittelbar nach der Veröffentlichung erbittert in der Kommentarspalte auf die Grünen-Politikerin ein.
Annalena Baerbock als "Vollzeit-Marionette der Zionisten" beschimpft
Ohne Bezug auf die im Instagram-Post vermittelten Inhalte zu nehmen, spuckten Annalena Baerbocks antisemitische und propalästinensische Kritiker Gift und Galle und machten keinen Hehl darauf, die Grünen-Politikerin abgrundtief zu verachten. "Ganz egal, ob Sie eine deutsche Ministerin oder eine Offizielle der UN sind, Sie sind immer noch eine Vollzeit-Marionette der Zionisten", warf ein User Annalena Baerbock verächtlich an den Kopf. In ihrer außenpolitischen Arbeit hatte sich die Grünen-Politikerin stets solidarisch mit Israel positioniert und das Existenzrecht des israelischen Staates betont, zugleich jedoch mit Kritik an Israels Regierung nicht hinterm Berg gehalten.
Pro-Palästina-Accounts überschütten Annalena Baerbock mit Hassnachrichten
Ein anderer, ebenfalls antiisraelisch eingestellter Nutzer schrieb: "So lustig, dass sich diese Frau als Vertreterin von Menschenrechten und Multilateralismus präsentiert, obwohl sie noch vor einigen Jahren die Tötung palästinensischer Kinder verteidigte. Für alle, die wirklich an Menschenrechte und Multilateralismus glauben und dafür arbeiten, ist ihr Anblick einfach nur empörend. Sie gehört nach Den Haag!" Ähnlich hasserfüllt liest sich dieser Kommentar: "Sehen Sie, Frau Baerbock? Die einzig positiven Kommentare kommen von ein und demselben Account, der gewiss dafür bezahlt wird. Sie sollten für die Unterstützung des Völkermordes in Gaza bestraft werden! Niemand wird das vergessen!"
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loc/news.de
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