Donald Trump: Vom WM-Eklat bis zum Doppelgänger-Wirbel – Trump-Festspiele der Peinlichkeiten
Donald Trump sorgt wieder für Schlagzeilen am laufenden Band. Ob peinliche Auftritte beim WM-Finale, pikante Lügen über seine Körpergröße oder besorgniserregende Prognosen zu seinem Gesundheitszustand – die aktuelle Woche hatte es für den 80-Jährigen in sich. Wir fassen die brisantesten Meldungen für Sie zusammen.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
Suche
- Beim WM-Finale 2026 sorgte Trump mit seinem Auftritt bei der Pokalübergabe für Kritik und Spott im Netz
- Mehrere öffentliche Auftritte lösten Diskussionen über sein Verhalten und seine Außendarstellung aus
- Neue Vorwürfe und Gerüchte über Trumps Gesundheit kursierten – das Weiße Haus weist diese zurück
Es war eine Woche, die Donald Trump so schnell wohl nicht vergessen wird. Während die Welt nach New Jersey blickte, um den neuen Fußball-Weltmeister zu küren, stahl der US-Präsident den Sportlern unfreiwillig die Show. Doch nicht mit politischen Erfolgen, sondern mit einer Serie von Fremdscham-Momenten, respektlosem Verhalten und wilden Gerüchten um seinen körperlichen Verfall beherrschte er die Schlagzeilen. Von der respektlosen Haltung bei der Überführung gefallener Soldaten bis hin zum bizarren diplomatischen Parkett im Oval Office – "The Don" scheint derzeit mehr denn je im Zentrum der Kritik zu stehen.
Die Links zu den jeweiligen Trump-Meldungen finden Sie am Ende dieses Textes.
Peinlicher WM-Auftritt: US-Präsident muss vom Treppchen gezerrt werden
Beim Finale der Fußball-WM 2026 in den USA sorgte Trump für einen beispiellosen Eklat. Trotz lautstarker Buhrufe im Stadion drängte sich der Präsident bei der Pokalübergabe so massiv ins Rampenlicht, dass er schließlich von FIFA-Boss Gianni Infantino mit Nachdruck vom Siegerpodium entfernt werden musste. Der Weltmeister Spanien reagierte prompt auf die peinliche Selbstdarstellung: Auf dem offiziellen Siegerfoto wurde Trump kurzerhand ausradiert, was im Netz für hämischen Spott sorgte. Auch ZDF-Kommentator Oliver Schmidt sparte nicht mit Kritik und bezeichnete Infantino live als Trumps "Lakaien", da dieser sich für politische Gefälligkeiten wie die Aufhebung einer Spielsperre einspannen ließ.
Zentimeter-Lüge entlarvt: Trump wirkt neben Fußball-Star "wie eine Garnele"
Ein offizielles Video des Weißen Hauses vom WM-Finale ging nach hinten los und löste eine hitzige Debatte über Trumps wahre Körpergröße aus. Obwohl er offiziell 1,91 Meter groß sein soll, wirkte er neben dem spanischen Star Rodri, der dieselbe Größe hat, deutlich kleiner – Nutzer verspotteten ihn daraufhin als "Garnele". Doch die körperlichen Sorgen gehen tiefer: Ein Physiotherapeut prophezeite dem Präsidenten aufgrund von Herz- und Nierenproblemen ein baldiges Ende und behauptete sogar, Trump würde aufgrund von Medikamenten und Harninkontinenz ständig nach Urin riechen. Das Weiße Haus dementiert diese Berichte und betont, der 80-Jährige sei bei bester Gesundheit.
"Ein erbärmlicher Mensch": Respektlosigkeit bei Militärzeremonie
Für Entsetzen sorgte Trump auch bei der feierlichen Überführung von vier im Iran-Krieg gefallenen US-Soldaten auf der Dover Air Force Base. Während alle anderen Anwesenden, darunter Verteidigungsminister Pete Hegseth, in einem Moment der Stille ehrfürchtig den Kopf senkten, starrte der US-Präsident demonstrativ in die Ferne. In sozialen Netzwerken wurde dieses Verhalten als zutiefst würdelos und "erbärmlich" kritisiert. Es ist nicht das erste Mal, dass Trump bei solchen Anlässen negativ auffällt; bereits zuvor erregte er mit einer unangebrachten Siegerfaust-Geste oder dem Tragen einer Baseball-Kappe während ähnlicher Zeremonien Unmut.
"Er kann alles haben!" Trumps kapituliert vor Staatschef Aoun
Im Oval Office sorgte eine Begegnung mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun für Aufruhr im Netz. Nachdem dieser Trump überschwänglich als "großartigen Präsidenten" gelobt hatte, reagierte Trump sichtlich geschmeichelt mit dem Satz: "Er kann alles haben. Jetzt kann er alles haben." Kritiker werfen dem US-Präsidenten vor, durch sein narzisstisches Bedürfnis nach Schmeichelei leicht manipulierbar zu sein und US-Interessen für ein paar nette Worte aufs Spiel zu setzen. Währenddessen verschärft sich der Ton gegenüber Teheran massiv: Nach anhaltenden Luftangriffen droht Trump dem Regime mit "massiver Vergeltung", falls weitere amerikanische Soldaten getötet werden.
Doppelgänger-Wirbel um Donald Trump
Auch die Unterhaltungswelt nahm Trump diese Woche ins Visier. In der "Daily Show" rätselte Komiker Jon Stewart über ein vermeintliches Body-Double, das im Hintergrund eines Interviews auftauchte – es stellte sich jedoch heraus, dass es sich lediglich um Trumps Schwiegervater Viktor Knavs handelte, der ihm in Statur und Gang verblüffend ähnelt. Zudem wurde ein Zuschauer bei einer Wahlkampfveranstaltung in Georgia zum viralen Hit, als er Trumps markante "Akkordeon-Hände" und Mimik direkt hinter dessen Rücken punktgenau imitierte. Dass das Vorbereitungsteam des Weißen Hauses solche öffentlichen Verspottungen auf der eigenen Bühne zuließ, wird als schweres organisatorisches Versagen gewertet.
Lesen Sie die jeweiligen Artikel hier noch einmal:
- Donald Trump beim WM-Finale: Hier musste der verwirrte US-Präsident mit Nachdruck entfernt werden
- "Wie eine Garnele" – Trump-Video enthüllt pikante Zentimeter-Lüge
- "Erbärmlicher Mensch" - US-Präsident erzürnt bei Militär-Zeremonie
- Trump kapituliert vor Staatschef – "er kann alles haben"
- Doppelgänger-Wirbel um US-Präsidenten - Interview-Aufnahmen irritierten Komiker
bua/mlk/news.de
Erfahren Sie hier mehr über die journalistischen Standards und die Redaktion von news.de.