Ukraine-Krieg aktuell: Lager von "russischem Amazon" bei Drohnenangriff getroffen - sieben Tote

Bei weiteren ukrainischen Drohnenangriffen sind in Russland zwei Lager des größten Online-Versandhandels Wildberries getroffen worden. Im Gebiet Tambow starben offiziellen Angaben zufolge mindestens sieben Mitarbeiter eines Verteilzentrums. Es gab zudem Dutzende Verletzte.

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Die ukrainische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf Russland fort. Jetzt nahmen Kiews Streitkräfte Lager des Online-Versandhandels Wildberries ins Visier. (Foto) Suche
Die ukrainische Armee setzt ihre Drohnenangriffe auf Russland fort. Jetzt nahmen Kiews Streitkräfte Lager des Online-Versandhandels Wildberries ins Visier. Bild: Evgeniy Maloletka/AP/dpa/dpa
  • Ukraine greift Verteilzentrum des russischen Online-Versandhandels Wildberries in Kotowsk, Tambow, an
  • Laut Behördenangaben starben bei dem Angriff mindestens sieben Mitarbeiter
  • Kiews Streitkräfte nahmen in der Nacht ein weiteres Wildberries-Lager in Elektrostal ins Visier
  • Berichte über Brand eines Öldepots und zwei Verletzte in Noginsk

Laut aktuellen Enthüllungen der CIA verliert Wladimir Putin bis zu 7.000 Soldaten pro Woche an der Front. Doch damit nicht genug: Die Ukraine setzt ihre Drohnenattacken auf russisches Gebiet ununterbrochen fort. Dabei nahmen Kiews Streitkräfte nun auch ein Lager des wichtigen Online-Versandhändlers Wildberries ins Visier.

Ukraine attackiert Verteilzentrum von "russischem Amazon" Wildberries in Tambow - sieben Tote

Wildberries gilt laut "Daily Mail" als "russisches Amazon". Bei dem Angriff auf das Verteilzentrum im Gebiet Tambow kamen Behördenangaben zufolge mindestens sieben Menschen ums Leben - bei den Opfern handele es sich um Mitarbeiter. Gouverneur Jewgeni Perwyschow meldete auf Telegram zudem 25 Verletzte. Erbezeichnete den Angriff auf das Verteilzentrum als "vorsätzlichen Terroranschlag gegen Zivilisten". Getroffen wurde die Stadt Kotowsk, etwa 500 Autokilometer südöstlich von Moskau.

Weiteres Wildberries-Lager in Elektrostal bei Moskau getroffen - Videos zeigen Rauchwolken

Ein zweites Lager des Unternehmens wurde in Elektrostal getroffen, nur rund 50 Kilometer östlich der russischen Hauptstadt. Nach Angaben von Gouverneur Andrej Worobjow erlitten dort 24 Menschen Verletzungen, einige davon schwer. Dichter schwarzer Rauch stieg über dem Gelände auf und war noch aus großer Entfernung sichtbar. Aufnahmen davon wurden auf X (vormals Twitter) veröffentlicht.

Verletzte bei Drohnenangriff auf Noginsk

Neben den Wildberries-Lagern geriet auch ein Öldepot in Noginsk in Brand. Die Behörden ordneten dort die Evakuierung einer Geburtsklinik an – die Frauen wurden in andere medizinische Einrichtungen gebracht. Zusätzlich musste ein Wohnblock geräumt werden. In der Stadt wurden zwei weitere Personen verletzt.

Die russische Flugabwehr will nach eigenen Angaben 48 Drohnen abgeschossen haben. Diese Zahlen ließen sich nicht unabhängig überprüfen. Berichten zufolge setzte die Ukraine bei den Angriffen Jet-Drohnen ein.

Pro-ukrainische Kanäle feiern weitere Rückschläge für Wladimir Putin

Die Angriffe auf Wildberries fügen sich in Kiews Kampagne ein, die Folgen des Krieges für die russische Zivilbevölkerung spürbar zu machen. Die Treffer auf Russlands größten Online-Händler dürften erhebliche Störungen verursachen. Analysten sehen darin auch eine Vergeltung für regelmäßige russische Angriffe auf ukrainische Postzentren.

Laut "Daily Mail" feierten pro-ukrainische Kanäle die Nacht als Erfolg: "Endlich haben Gegenmaßnahmen gegen von Russland kontrollierte Logistikzentren begonnen. Sie alle müssen zerstört werden."

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/news.de/dpa/stg

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