Ukraine-Krieg aktuell: Putins Armee am Limit? CIA enthüllt alarmierende Verlustzahlen

Die CIA hat alarmierende Verlustzahlen für Wladimir Putin enthüllt. Laut dem US-Geheimdienst fallen wöchentlich bis zu 7.000 russische Soldaten, neue Rekruten überleben häufig nur wenige Minuten. Plant der Kremlchef deshalb bereits eine weitere Massenmobilisierung?

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Aktuellen Berichten der CIA zufolge soll Wladimir Putin bis zu 7.000 Soldaten wöchentlich im Ukraine-Krieg verlieren. (Foto) Suche
Aktuellen Berichten der CIA zufolge soll Wladimir Putin bis zu 7.000 Soldaten wöchentlich im Ukraine-Krieg verlieren. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Kremlin via AP | Gavriil Grigorov
  • Laut CIA verliert Wladimir Putin bis zu 7.000 Soldaten pro Woche im Ukraine-Krieg
  • Neue russische Streitkräfte sollen durchschnittlich nur 20 bis 30 Minuten an der Front überleben
  • Weniger Rekrutierungen als Verluste - plant der Kremlchef eine landesweite Mobilisierung?

Kritik am Ukraine-Krieg lässt sich Wladimir Putin weiterhin nicht gefallen. Erst kürzlich wurde der Blogger Ilja Remeslo, der sich öffentlich vom Kremlchef abgewandt hatte, in Russland verhaftet. Dabei sieht es auf dem Schlachtfeld für Moskaus Truppen aktuell gar nicht gut aus, wie neue Zahlen des US-Geheimdienstes CIA enthüllen.

CIA veröffentlicht alarmierende Verlustzahlen für Wladimir Putin im Ukraine-Krieg

Demnach verliert Russland wöchentlich bis zu 7.000 Soldaten an der Front. Hochgerechnet ergibt das eine jährliche Verlustrate von 364.000 Mann.Dazu sagte CIA-Direktor John Ratcliffe auf dem Verteidigungs- und Innovationsgipfel in Pennsylvania laut "Daily Mail": "Die durchschnittliche Lebenserwartung eines russischen Rekruten, der in der Ukraine ankommt, wird auf 20 bis 30 Minuten geschätzt. Das liegt daran, dass KI-gesteuerte Drohnen zu hochspezialisierten, kostengünstigen Tötungsmaschinen geworden sind."Die US-Geheimdienste bestätigen damit erstmals offiziell Berichte russischer Militärblogger, die bereits im Mai ähnliche Zahlen veröffentlicht hatten.

Russland kann Verluste mit Rekrutierungen nicht ausgleichen

Seit Beginn der Großinvasion im Februar 2022 summieren sich die russischen Verluste auf geschätzte 1,4 Millionen Soldaten – getötet, verwundet oder vermisst. Das Center for Strategic and International Studies beziffert Moskaus monatliche Verluste auf rund 30.000, während die Rekrutierung nur etwa 27.000 neue Soldaten umfasst, wie "Yahoo! News" schreibt. Westliche Beamte sprechen sogar von knapp 40.000 Ausfällen monatlich bei einer Rekrutierungsrate von lediglich 35.000.

Plant Putin eine weitere Massenmobilisierung?

Um die Verluste auszugleichen, sollen laut der "Daily Mail" in der rund 560 Kilometer von Moskau entfernten Stadt Pensa Berichten zufolge bereits Zwangsrekrutierungen begonnen haben. Augenzeugen schildern auf Telegram, wie Beamte in Begleitung maskierter Männer durch die Stadt zogen und Zivilisten aufgriffen. Unbestätigten Meldungen zufolge sollen täglich Hunderte Männer eingezogen werden. Diese aggressive Vorgehensweise weckt Befürchtungen, Putin könnte eine weitere landesweite Mobilisierung anordnen. Aufgrund seiner aktuell eher schlechten Zustimmungswerte und der Gefahr, dass erneut Hunderttausende Russen aus dem Land flüchten, wäre dies für ihn jedoch riskant.

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