Donald Trump döst weg: US-Präsident von Müdigkeit übermannt - Zweifel an Amtsfähigkeit keimen erneut auf
Gegen bleierne Müdigkeit hat Donald Trump keine Chance: Während der US-Präsident vor laufender Kamera von Pete Hegseth mit Lobeshymnen bedacht wurde, fielen "The Don" die Augen zu. Ist der 80-Jährige seinem Amt noch gewachsen?
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump fallen die Augen zu - nicht mal Lobeshymnen halten "The Don" wach
- US-Präsident erneut vor laufender Kamera von Müdigkeit übermannt
- Donald Trump als "Don Snoreleone" verspottet
Dass die Gerüchte um seinen Gesundheitszustand nicht abreißen, liegt nicht zuletzt an Donald Trump selbst: Immer wieder liefert der 80-jährige Republikaner seinen Kritikern neue Gründe, seine Amtsfähigkeit anzuzweifeln. So geschehen bei einem Verteidigungsgipfel am US Army War College in Pennsylvania, dem Donald Trump am 15. Juli beiwohnte und dabei einbesorgniserregendes Bild abgab.
Donald Trump schläft ein, während die Kameras auf ihn gerichtet sind
Denn offenbar konnte Donald Trump nicht gegen die bleierne Müdigkeit ankämpfen und schien vor laufender Kamera einzunicken, während Verteidigungsminister Pete Hegseth ihn vor versammelten Wirtschaftsführern und Politikern mit Lob überschüttete. Doch allen Lobeshymnen zum Trotz saß Trump zusammengesunken und mit geschlossenen Augen da und schien ein Nickerchen zu machen, wie unter anderem "The Daily Beast" schreibt.
Der Präsident schien einen aussichtslosen Kampf gegen die Müdigkeit zu führen. Seine Augen blieben mehrere Sekunden geschlossen, bevor er sie wieder öffnete und sich Hegseth zuwandte – offenbar ein verzweifelter Versuch, wach zu bleiben. Doch selbst mit dem Körper in Richtung seines Verteidigungsministers gedreht, wirkte Trump bewegungslos und döste etwa 20 Sekunden lang vor sich hin. Erst als Hegseth das Wort "Präsident" aussprach, öffneten sich Trumps Augen schlagartig wieder.
Pete Hegseth schmeichelt Donald Trump - doch der US-Präsident schläft ein
Der Verteidigungsminister hatte gerade erklärt, dass das Verteidigungsministerium dank Trumps Führung "völlig anders" geworden sei. Er pries den Präsidenten dafür, das Militär zweimal "wiederaufgebaut" zu haben – Worte, die bei Trump jedoch nicht anzukommen schienen. An der Gesprächsrunde nahmen neben Hegseth auch der republikanische Senator David McCormick und der Milliardär und Bankier Jamie Dimon teil. Trump hatte seinen Tag früh begonnen und bereits um 06.16 Uhr morgens seinen ersten Beitrag auf Truth Social veröffentlicht - offenbar musste der versäumte Schlaf dann mitten am Tag nachgeholt werden. Das Weiße Haus reagierte laut "The Daily Beast" nicht auf eine Anfrage zu dem Vorfall. Die Bilder wurden von Nachrichtensendern übertragen und verbreiteten sich rasch in den sozialen Medien.
Trump is asleep pic.twitter.com/MpMPkVekuG
— Aaron Rupar (@atrupar) July 15, 2026
Gerüchte um Gesundheitszustand reißen nicht ab: Ist Donald Trump seinem Amt noch gewachsen?
Der jüngste Vorfall in Pennsylvania reiht sich in eine beunruhigende Serie ähnlicher Ereignisse ein. Erst vergangene Woche sorgte Trumps Auftritt beim Nato-Gipfel in der Türkei für Aufsehen. In einem Clip nach seiner Ankunft schien der Präsident orientierungslos umherzuwandern, obwohl ein Mikrofon für eine gemeinsame Pressekonferenz mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan aufgebaut war. Erdogan musste ihn am Arm greifen und in die richtige Richtung ziehen. Später am selben Tag saßen beide Staatschefs bei einer Pressekonferenz einander gegenüber – wobei Trump erneut einzunicken schien. Nach etwa 40 Sekunden fuhr er offenbar hoch, während Erdogan weitersprach.
Neben der Schläfrigkeit machten beim Nato-Gipfel auch Trumps geschwollene rechte Hand, mit Concealer bedeckte linke Hand und angeschwollene Knöchel Schlagzeilen. Bereits bei den Feierlichkeiten zum 4. Juli hatte Trump ähnliche Szenen geliefert. Auch ein virales Video aus dem Oval Office, das ihn seitlich zusammengesunken zeigte, hatte zuvor für Wirbel gesorgt.
Donald Trump als "Don Snoreleone" - Sott über Joe Biden fällt US-Präsident auf die Füße
In den sozialen Medien sorgte der Vorfall für reichlich Spott. "An diesem Punkt ist es wohl einfacher zu sagen, wann er nicht schläft", kommentierte ein Nutzer auf X. Ein anderer schlug vor, die Operation "Mittagsschlummer" zu nennen, da Trump ohnehin die meiste Zeit verschlafen werde. Besonders beliebt: der Spitzname "Don Snoreleone".
Die Häme entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Schließlich war es Trump selbst, der seinen Vorgänger Joe Biden jahrelang als "Sleepy Joe" verspottete und dessen geistige Fitness infrage stellte. Nun sieht sich der älteste jemals vereidigte US-Präsident mit denselben Fragen konfrontiert.
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loc/news.de/stg
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