Donald Trump: Explosive Behauptung - Trump warf Bomben ab, um im Mittelpunkt zu stehen

Die jüngste Bombardierung des Iran war kein strategischer Schachzug, sondern ein PR-Manöver - so lautet die explosive These von Trump-Biograf Michael Wolff. Der Präsident habe den Angriff befohlen, weil er es nicht ertragen konnte, beim Nato-Gipfel nur einer unter vielen Staatschefs zu sein.

Von news.de-Redakteur - Uhr

Hat Donald Trump den Iran aus einem ganz persönlichen Grund angegriffen? (Foto) Suche
Hat Donald Trump den Iran aus einem ganz persönlichen Grund angegriffen? Bild: picture alliance/dpa/AP | Emrah Gurel
  • Donald Trump bombardierte den Iran, um Aufmerksamkeit zu erzeugen
  • Donald Trump reagiert "allergisch" auf Gleichrangige
  • Donald Trump fordert Aufmerksamkeit statt Zusammenarbeit

Der Trump-Biograf und Autor Michael Wolff erhebt schwere Vorwürfe gegen den US-Präsidenten. In einer Episode des Podcasts "Inside Trump's Head" behauptete Wolff, die erneuten Bombardierungen des Iran seien ein kalkulierter Schachzug von Donald Trump gewesen, um beim jüngsten Nato-Gipfel sämtliche Aufmerksamkeit auf sich zu lenken und die anderen Staats- und Regierungschefs in den Schatten zu stellen. Zuvor hatte sich bereits ein Ex-Botschafter kritisch zu Trumps Nato-Auftritt geäußert.

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Donald Trump bombardierte den Iran, um Aufmerksamkeit zu erzeugen

Bereits vor dem Gipfeltreffen habe ein Insider gegenüber Wolff die Sorge geäußert, der Präsident werde "etwas unternehmen", um das Rampenlicht von der Gruppe der gleichgestellten Staatsoberhäupter wieder auf sich selbst zu richten. Genau das sei dann auch eingetreten, so der Biograf.

  • "Das fasst exakt zusammen, wer er ist und was er tut", erklärte Wolff in dem Podcast. Die einzige Absicht hinter dieser Aktion sei die Aufmerksamkeit gewesen, die Trump dadurch erhalte.

Donald Trump reagiert "allergisch" auf Gleichrangige

Nach Wolffs Analyse hat Trump eine grundsätzliche Aversion gegen Nato-Zusammenkünfte. Bei jedem Besuch des Präsidenten bei der Allianz halte man kollektiv den Atem an, weil Trump es nicht ausstehen könne, sich in einer Gruppe von Gleichgestellten zu bewegen.

  • "Er mag den Anblick einfach nicht", zitierte Wolff seine Beobachtungen.

Die Nato sei ein Ort, den Trump zutiefst verabscheue - ein Platz, an dem er sich sichtlich unwohl fühle. Diese Abneigung erkläre auch das Verhaltensmuster des Präsidenten bei solchen Gipfeltreffen.

  • Trump stelle sich bei seiner Ankunft stets die Frage, wie er die gesamte Aufmerksamkeit auf sich ziehen könne.
  • Die Rückkehr zum Krieg mit dem Iran sei dabei nur eine von mehreren Maßnahmen gewesen, um dieses Ziel zu erreichen.

Donald Trump fordert Aufmerksamkeit statt Zusammenarbeit

Für Wolff liegt die Essenz von Trumps Verhalten auf der Hand.

  • "Im Grunde genommen: Wie könnte er nicht zum Mittelpunkt der Aufmerksamkeit werden?", fragte der Biograf rhetorisch.

Dies sei der fundamentale Punkt, den man im Gedächtnis behalten müsse. Der US-Präsident interessiere sich nicht für politische Inhalte und auch nicht für konkrete Errungenschaften. Besonders auffällig sei, dass ihm Kooperation völlig gleichgültig sei - obwohl genau diese das Wesen der Nato ausmache.

  • "Es geht hier um Aufmerksamkeit. Donald Trump dreht sich um Aufmerksamkeit", führte Wolff aus.

Wolffs Schlussfolgerung ist eindeutig: "Es geht einfach nur um Aufmerksamkeit." Damit stehe Trump im direkten Gegensatz zum Grundprinzip der Nato, die auf Zusammenarbeit und gemeinsamen Zielen basiere. Während das Verteidigungsbündnis auf kollektive Stärke setze, verfolge der US-Präsident ausschließlich seine persönliche Agenda, im Rampenlicht zu stehen, rechnet der Trump-Biograf ab.

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