Donald Trump News: Sicherheitsbedenken bei neuer AF1? Trump nimmt älteres Flugzeug
Kurz vor dem Ende des Nato-Gipfels will Trump nicht seine heißgeliebte neue Air Force One besteigen. Die fliegt aber trotzdem nach Großbritannien. Was steckt dahinter?
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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US-Präsident Donald Trump reist nach dem Nato-Gipfel in der Türkei nicht in seiner neuen, von Katar geschenkten Air Force One weiter - und hat damit Spekulationen über die Sicherheit der Maschine angeheizt.
Der Republikaner hatte zunächst auf seiner Plattform Truth Social angekündigt, von der Türkei aus "der alten Zeiten wegen" mit einer älteren Maschine zu seiner nächsten Station, dem US-Luftwaffenstützpunkt Mildenhall in Großbritannien, zu reisen. Die neue Präsidentenmaschine solle aber trotzdem dorthin fliegen - Angehörige der Luftwaffe sollten das Flugzeug besichtigen können. "Ein kurzer Flug, der sich absolut lohnt, damit unsere großartigen Militärhelden unseren schönen Neuzugang in der Luftwaffenflotte bewundern können."
Auf einer Pressekonferenz in Ankara wurde Trump vor seiner Abreise gefragt, warum er nicht mit der neuen Air Force One fliegen werde. Der Journalist verwies dabei auf Spekulationen über Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg. Zudem habe der Präsident selbst mehrfach davon gesprochen, dass mögliche Attentate erfolgreich sein könnten. Trump antwortete auf die Frage: "Ich bin die Nummer 1 auf der Todesliste des Iran."
Sind unzureichende Verteidigungsfähigkeiten der Grund?
Der US-Sender CNN zitierte unterdessen eine mit der Angelegenheit vertraute Person, nach der Fragen über die "Fähigkeiten" des neuen Flugzeugs im internationalen Einsatz aufgekommen waren. Gemeint dürften dabei vor allem Verteidigungsmöglichkeiten im Falle eines Angriffs sein.
Die Maschine vom Typ Boeing 747 soll Berichten zufolge einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar haben. Trump hatte sie im Mai 2025 trotz scharfer Kritik als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen. Demokraten sprachen von "blanker Korruption". Trump verteidigte den Schritt dagegen als kostengünstige Lösung für die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Präsidentenflotte und schwärmte bereits mehrfach von dem Jumbojet.
Auf der Webseite des Flugdienstleisters Flightradar24 war am Abend zu sehen, wie sich die neue katarische Maschine bereits im Landeanflug auf den US-Militärflugplatz Mildenhall befand.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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