Donald Trump: US-Präsident plötzlich im Vorteil laut überraschender Umfrage vor Zwischenwahlen

Donald Trump schlägt vor den Midterm-Wahlen einen ungewöhnlichen Kurs ein. Eine neue Umfrage sorgt für Aufmerksamkeit, während der Präsident mit einem Sonderparteitag seine Republikaner mobilisieren will.

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Überraschende Umfrage vor den Midterms: Donald Trump schöpft neue Hoffnung (Foto) Suche
Überraschende Umfrage vor den Midterms: Donald Trump schöpft neue Hoffnung Bild: picture alliance/dpa/AP | Matt Rourke
  • Neue Umfrage sieht Republikaner in mehreren Schlüsselstaaten vorn
  • Trump plant erstmals Sonderparteitag vor den Midterm-Wahlen
  • Entscheidung des Supreme Court könnte Republikanern zusätzlich helfen

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Für Donald Trump stehen die Kongresswahlen im November auf dem Spiel. Obwohl zuletzt sinkende Umfragewerte für Unruhe sorgten, liefert eine neue Erhebung nun Rückenwind für den US-Präsidenten. Gleichzeitig plant Trump einen ungewöhnlichen Schritt, mit dem er seine Partei auf die entscheidenden Wochen vor den Midterms einstimmen will.

Trump plant Sonderparteitag vor den Zwischenwahlen

Normalerweise veranstalten die Republikaner nur im Vorfeld einer Präsidentschaftswahl einen großen Parteitag. Vor den Kongresswahlen im November soll dieses Muster nun durchbrochen werden. Trump kündigte laut "t-online" an, dass seine Partei am 9. und 10. September in Dallas zu einer Convention zusammenkommen werde. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb er: "Es wird fantastisch! So etwas hat es noch nie gegeben, und es wird ein wahrhaft historisches Ereignis sein." Außerdem erklärte er: "Dallas wird am 9. und 10. September im Mittelpunkt stehen, wenn wir unsere Nation, unsere Errungenschaften und unsere glänzende Zukunft feiern."

Neue Umfrage sorgt für Hoffnung im Republikaner-Lager

Hintergrund der Offensive sind die anstehenden Midterms am 3. November, bei denen sämtliche Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Senatoren neu gewählt werden.
Eine aktuelle Umfrage der "New York Times" in sechs besonders umkämpften Bundesstaaten deutet darauf hin, dass die Republikaner ihre Mehrheit im Senat verteidigen könnten. Demnach liegen die Demokraten derzeit nur in Maine und North Carolina vorne. In Texas liefern sich beide Parteien ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Dagegen führen die Republikaner laut der Erhebung in Alaska, Iowa und Ohio. Sollte sich dieses Bild bis zur Wahl bestätigen, würden die Republikaner ihre Mehrheit im Senat behalten.

Demokraten wollen Donald Trump ausbremsen

Die Demokraten hoffen dagegen, bei den Midterms mindestens eine der beiden Kongresskammern zurückzugewinnen. Gelingt ihnen das, könnte dies Trumps politische Vorhaben in den kommenden Jahren erheblich erschweren. Derzeit verfügen die Republikaner im Senat über 53 Sitze, die Demokraten halten 47 Mandate.

Supreme Court stärkt Republikanern den Rücken

Kurz vor der Wahl gab es zudem eine weitere Entwicklung, die den Republikanern zugutekommen könnte. Der Oberste Gerichtshof der USA hob Beschränkungen für die Wahlkampffinanzierung durch Parteien auf. Geklagt hatte unter anderem der heutige US-Vizepräsident J.D. Vance. Beobachter gehen davon aus, dass die Entscheidung vor allem den Republikanern zusätzliche Möglichkeiten bei der Finanzierung ihres Wahlkampfs verschaffen könnte.

Mit dem geplanten Sonderparteitag und den jüngsten Umfragewerten versucht Donald Trump nun, seiner Partei Rückenwind für die entscheidende Phase des Wahlkampfs zu verschaffen. Ob die Republikaner ihre Mehrheiten tatsächlich verteidigen können, entscheidet sich bei den Midterms Anfang November.

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