Donald Trump: Brisante Enthüllung – selbst Charlie Kirk soll am US-Präsidenten gezweifelt haben

Ein neues Enthüllungsbuch zeichnet ein überraschendes Bild von Charlie Kirk. Demnach soll der Trump-Vertraute intern besorgt über den Nahost-Kurs des US-Präsidenten gewesen sein, schwieg jedoch öffentlich.

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Neues Enthüllungsbuch: Charlie Kirk soll intern Zweifel an Donald Trumps Nahost-Kurs gehabt haben (Foto) Suche
Neues Enthüllungsbuch: Charlie Kirk soll intern Zweifel an Donald Trumps Nahost-Kurs gehabt haben Bild: picture alliance/dpa/AP | Mark Schiefelbein
  • Charlie Kirk soll privat Zweifel an Donald Trumps Nahost-Politik geäußert haben
  • Öffentlich lobte der konservative Aktivist den US-Präsidenten weiterhin
  • Buch beschreibt wachsende Spannungen innerhalb der MAGA-Bewegung

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Ein neues Buch der "New York Times"-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan wirft ein Schlaglicht auf die internen Diskussionen im Umfeld von US-Präsident Donald Trump. In "Regime Change: Inside Donald Trump's Imperial Presidency" schildern die Autoren, dass der konservative Aktivist Charlie Kirk privat deutlich skeptischer auf Trumps Nahost-Politik geblickt haben soll, als es seine öffentlichen Äußerungen vermuten ließen.

Kirk, Mitgründer der Organisation Turning Point USA, war einer der bekanntesten Unterstützer des Republikaners und stand laut dem Buch in engem Austausch mit dem Präsidenten und dessen Umfeld.

Charlie Kirk: Öffentliches Lob, private Zweifel gegenüber Donald Trump

Nach außen verteidigte Charlie Kirk den Kurs des Präsidenten. So wird er mit den Worten zitiert: "Gott sei Dank haben wir einen Präsidenten, der jeden Tag und manchmal mitten in der Nacht daran arbeitet, Amerika aus einem weiteren Nahost-Sumpf herauszuhalten." Hinter verschlossenen Türen soll der Trump-Vertraute jedoch deutlich vorsichtiger gewesen sein. Die Autoren schreiben "Raw Story" zufolge: "Im privaten Gespräch mit Mitarbeitern teilte Kirk mit, dass er sich weitaus mehr Sorgen darüber mache, was Trump tun könnte, als er in der Öffentlichkeit zugebe." Demnach habe Kirk bewusst darauf verzichtet, seine Bedenken offen zu äußern. Er habe befürchtet, dadurch seinen Einfluss auf den Präsidenten zu verlieren.

Spannungen innerhalb der MAGA-Bewegung

Nach Angaben von Haberman und Swan nahm Charlie Kirk eine wachsende Unruhe unter jungen konservativen Wählern wahr. Durch seine Arbeit mit Studenten und jungen Republikanern habe er beobachtet, dass sich die Haltung vieler Anhänger gegenüber Israel verändere. Die Autoren schreiben: "Innerhalb von MAGA tat sich ein Riss auf."

Vor allem jüngere Anhänger hätten zunehmend kritische Fragen zum Gaza-Krieg gestellt. Themen, die sonst eher in linken Kreisen diskutiert würden, seien inzwischen auch bei Veranstaltungen von Turning Point USA aufgekommen.

Junge Trump-Anhänger hinterfragen Israels Rolle

Laut dem Buch fragten manche Teilnehmer, weshalb die USA Israels Vorgehen im Gazastreifen unterstützen würden. In einzelnen Fällen seien zudem antisemitische und verschwörungstheoretische Positionen gegenüber dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu geäußert worden. Charlie Kirk soll diese Entwicklung aufmerksam verfolgt haben und erkannt haben, dass sich innerhalb der Trump-Bewegung unterschiedliche Lager herausbilden.

Weitere Enthüllungen über Trump und sein Umfeld

Das Buch enthält darüber hinaus zahlreiche weitere Details über die zweite Amtszeit Donald Trumps und das Verhalten seines Umfelds. So berichten die Autoren unter anderem über Vorschläge republikanischer Abgeordneter, dem Präsidenten besonders aufwendige Ehrungen zukommen zu lassen. Außerdem werden interne Abläufe im Weißen Haus sowie Szenen von Feiern und Treffen im Anwesen Mar-a-Lago beschrieben.

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