Lars Klingbeil News: Klingbeil: Reformpaket nicht zerreden
Bei den Vorschlägen der Rentenkommission gelang es der Koalition, das Ganze nicht zu zerfleddern. Das schwebt dem Vizekanzler auch beim Reformpaket vor.
Erstellt von Sarah Knauth - Uhr
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SPD-Chef Lars Klingbeil warnt davor, die Einigung der Koalition auf zentrale Reformvorhaben kaputt zu reden. "Das müssen wir jetzt auch durchbringen", sagte der Bundesfinanzminister und Vizekanzler im ZDF-"heute journal". "Es darf jetzt nichts zerredet werden. Nicht wieder in Kleinklein-Debatten verlieren", mahnte Klingbeil.
Er verteidigte die Beschlüsse des Koalitionsausschusses als "guten, ausgewogenen politischen Kompromiss". Der Finanzminister sprach von einem großen Paket, dass das Land stärker machen und Wachstum sichern könne. "Wenn wir wollen, dass Deutschland ein starkes Land bleibt, dann müssen wir jetzt Entscheidungen für die Zukunft treffen, dann müssen wir Knoten durchschlagen", machte Klingbeil deutlich.
In einem RTL-Interview sprach Klingbeil von einem "starken" und "weitreichenden" Ergebnis. Alle Koalitionspartner hätten sich bewegt und etwas zugetraut. "Und ich glaube, das ist gerade in diesen Zeiten gut für unser Land", sagte Klingbeil.
Finanzminister verteidigt Steuerreform: "Das ist schon sehr viel"
Mit einem 34 Punkte umfassenden Reformpaket zu Steuern, Arbeit und Entbürokratisierung wollen Union und SPD Deutschland aus der Wirtschaftskrise führen. Ab 2027 sollen kleine und mittlere Einkommen steuerlich entlastet werden.
Der Finanzminister verteidigte die geplante Steuerreform mit Entlastungen im Umfang von rund zehn Milliarden Euro. Laut Beschlusspapier werde in voller Wirkung ab 2028 eine berufstätige Familie mit zwei Kindern und einem zu versteuernden Gesamteinkommen von 60.000 Euro um mehr als 600 Euro jährlich entlastet. "Das ist schon sehr viel", sagte Klingbeil. Es sei ein Gebot der Fairness, dass wirklich hohe Einkommen dafür stärker belastet werden.
+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++
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kns/roj/news.de
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