Dorothee Bär: CSU-Ministerin mit herausgestreckter Zunge - Wirbel um neues Video aus Paris
Mit einem neuen Instagram-Video wollte Bundesforschungsministerin Dorothee Bär beweisen, wie viel Spaß sie auf einer großen Tech-Messe in Paris hatte. Doch das kam nicht bei allen Followern gut an. Viele fanden diese Einblicke belanglos und albern.
Von news.de-Redakteur Martin Gottschling - Uhr
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- Neues Instagram-Video von Dorothee Bär sorgt für Kritik
- CSU-Forschungsministerin teilt Schnappschüsse von ihrem Besuch bei der VivaTech in Paris
- Auf einem Selfie albert sie mit herausgestreckter Zunge herum
Bundesforschungsministerin Dorothee Bär war Mitte Juni bei der Viva Technology, kurz VivaTech, in Paris zu Gast - eine der größten Tech- und Startup-Messen in Europa. Auf ihre Zeit in der französischen Hauptstadt blickte die CSU-Politikerin nun mit einem neuen Instagram-Video zurück. Das kam nicht bei allen Followern gut an.
Dorothee Bär albert in Paris herum: CSU-Ministerin teilt Eindrücke von ihrem Besuch der VivaTech in Paris
"POV: Unterwegs bei der VivaTech in Paris", heißt es zu dem Video, das auch das Forschungsministerium auf der Social-Media-Plattform teilte. Zu Beginn ist Dorothee Bär in einem bordeauxroten Kleid mit schwarzen Punkten zu sehen. Sie zückt eine kleine schwarze Kamera und sagt dazu: "Ich habe überlegt: Wir machen so viel Hochtechnologie, dass ich auch versuche, Paris mal ein bisschen anders zu erleben und ich nehme euch mit mit meinen eigenen Fotos." Es folgt eine Szene, in der Bär Probleme bei der Bedienung der Kamera hat. Doch das nimmt sie mit Humor. Anschließend werden mehrere Schnappschüsse eingeblendet, die die Ministerin gemacht hat. Bär hielt berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Louvre oder den Eiffelturm fest. Außerdem lieferte sie Einblicke in Begegnungen mit anderen Menschen während ihrer Paris-Reise. Auf einem weiteren Selfie albert sie herum und zeigt sich mit herausgestreckter Zunge in einem Auto.
Kritik am neuen Instagram-Video der CSU-Forschungsministerin: "Interessiert niemanden"
Große Begeisterung löste sie mit dem Clip auf Instagram jedoch nicht aus. Auf Instagram hagelte es unter dem Post eine Menge Kritik. Kommentare zu Dorothee Bärs Video lauteten unter anderem:
- "Sommertrip nach Paris auf Steuerzahlerkosten."
- "Interessiert niemanden und alles schon bezahlt mit Steuergeldern."
- "Wäre super, wenn Sie sich noch um die Sorgen von für sie weniger interessanten Leuten kümmern würden. Studenten zum Beispiel."
- "Irgendwie erinnert mich das SCHAUSPIEL dieser Dame etwas an die AUGSBURGER PUPPENKISTE - Wobei: diese Sendung WAR informativer und UNTERHALTSAMER - aber in geraumer Zeit werden die PUPPEN ausgetauscht!"
- "An das Social-Media-Team: Wen wollt ihr mit so einem Post, der absolut nichts aussagt, außer 'Kihi, die Ministerin mit ihrer ausgestreckten Zunge hat so einen Heidenspaß in Paris', ansprechen? Jetzt mal ernsthaft? Was sitzen da bei euch für Fachpersonen?"
Das Bundesforschungsministerium hat bereits auf die Kritik reagiert und den Post verteidigt:
- "Bei uns sitzen Leute, die gerne auch mal lachen. Es ging bei der Reise um ganz konkrete politische Interessen. Guck gerne mal in unsere anderen Reels zur VivaTech."
Bei dem Video handele es sich lediglich um "ein lustiges Nebenprodukt".
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gom/news.de
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