Prinz Harry: Ex-Royal vor Großbritannien-Reise in Bedrängnis - brisante Enthüllungen drohen

Ging bei Prinz Harrys Auswanderung in die USA 2020 alles mit rechten Dingen zu? Laut einem aktuellen Bericht soll die Veröffentlichung Tausender Dokumente dazu neues Licht ins Dunkel bringen. Brisante Enthüllungen kämen dem Herzog von Sussex momentan gar nicht gelegen.

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Für Prinz Harry könnte die Veröffentlichung Tausender Dokumente zu seiner Einreise in die USA unangenehm werden. (Foto) Suche
Für Prinz Harry könnte die Veröffentlichung Tausender Dokumente zu seiner Einreise in die USA unangenehm werden. Bild: picture alliance/dpa/AAP | Lukas Coch
  • Laut einem Bericht sollen Tausende Dokumente zu Prinz Harrys Visa-Verfahren in den USA veröffentlicht werden
  • Konservative Denkfabrik verlangt Transparenz: Wurde der Herzog von Sussex bevorzugt behandelt?
  • Auslöser waren Enthüllungen in Harrys Memoiren "Spare" zu seiner Drogenvergangenheit

Während Prinz Harry darüber nachdenkt, wie er die Sicherheit von Ehefrau Meghan Markle und den gemeinsamen Kindern Archie (7) und Lilibet (5) beim geplanten Großbritannien-Besuch im Juli gewährleisten kann, droht dem Herzog von Sussex neuer Ärger in den USA. In seiner Wahlheimat könnte der 41-Jährige womöglich sogar erneut juristische Schwierigkeiten bekommen.

Prinz Harry drohen neue Visa-Enthüllungen in den USA

Denn wie aktuell der "Daily Express" berichtet, sollen ab Ende Juli Tausende Seiten an Dokumenten veröffentlicht werden, die im Zusammenhang mit einer Klage um die Visa-Unterlagen des Prinzen stehen.Hinter der Forderung nach Transparenz steht die Heritage Foundation, eine konservative Denkfabrik mit Sitz in Washington, D.C.Die Organisation hatte eine Klage nach dem Informationsfreiheitsgesetz gegen das US-Heimatschutzministerium eingereicht. Im Kern geht es um die Frage, ob Harry bei seiner Einreise in die Vereinigten Staaten im Jahr 2020 eine Sonderbehandlung erhielt.

Konservative Denkfabrik will mögliche Privilegien des Herzogs von Sussex bei Einreise in die USA überprüfen

Den Anstoß für die juristische Auseinandersetzung gab Harrys Autobiografie "Spare", die 2023 erschien. Darin schilderte der Ex-Royal offen seinen früheren Konsum von Kokain, Marihuana und psychedelischen Pilzen. Diese Geständnisse riefen die Heritage Foundation auf den Plan. Sie wollte wissen: Wurden bei Harrys Einreise 2020 die üblichen Protokolle eingehalten? Oder genoss der Herzog aufgrund seines Status Privilegien, die einem gewöhnlichen Antragsteller mit ähnlicher Drogenhistorie verwehrt geblieben wären? 

Weitere Klage gegen US-Heimatschutzministerium eingereicht

Ein erster Versuch, Licht ins Dunkel zu bringen, verlief im Frühjahr 2025 ernüchternd. Im März veröffentlichte das Gericht zwar Dokumente – diese waren jedoch derart stark geschwärzt, dass sie keinerlei neue Informationen über die Umstände von Harrys Einreise in die USA lieferten. Die Heritage Foundation gab sich damit nicht zufrieden. Die Denkfabrik reichte daraufhin eine weitere Klage gegen das US-Heimatschutzministerium ein und forderte die Freigabe zusätzlicher Unterlagen zu Prinz Harry.

Ärger für Prinz Harry vor geplantem Großbritannien-Besuch mit Meghan Markle und den Kindern

Unangenehme Enthüllungen kämen für den Herzog von Sussex zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Schließlich will er sich bei seinem Großbritannien-Besuch wohl mit Vater Charles versöhnen, wie Royals-Experten vermuten. Nach brisanten Vorwürfen gegen das britische Königshaus herrschte in den vergangenen Jahren weitgehend Funkstille zwischen Harry und seiner Familie in der Heimat.

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