Umfrage-Debakel für Friedrich Merz: Regierungsparteien in Not - Union und SPD stürzen dramatisch ab
Erneut gibt es schlechte Nachrichten für Bundeskanzler Friedrich Merz, Union und SPD: In einer aktuellen Umfrage erleiden die Regierungsparteien massive Verluste. Freuen können sich hingegen andere.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Nächster Umfrage-Dämpfer für Friedrich Merz und die Bundesregierung
- Union und SPD verlieren in aktueller GMS-Erhebung deutlich
- Zugewinne für Grüne und FDP
Die Beliebtheitswerte für Bundeskanzler Friedrich Merz sind seit Wochen im Keller. Zudem hat die Union jüngsten Umfragen zufolge ihren Status als stärkste Kraft im Land verloren. Eine weitere aktuelle Erhebung der Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung (GMS)dokumentiert den Absturz von Merz, CDU und CSU.
Nächste Klatsche für Friedrich Merz: Union verliert drei Prozentpunkte in neuer Umfrage
Im Vergleich zur vergangenen GMS-Umfrage hat die Union ganze drei Prozentpunkte verloren und steht aktuell nur noch bei 23 Prozent. Die rechtspopulistische AfD konnte hingegen in diesem Zeitraum drei Prozentpunkte zulegen und führt das Ranking nun mit 27 Prozent klar an. Die Regierungsparteien werden massiv abgestraft: Die SPD steht nur noch bei 11 Prozent, hat mit fünf Prozentpunkten weniger sogar noch stärkere Verluste zu verzeichnen als CDU und CSU.
Grüne und FDP legen in GMS-Erhebung zu
Positive Nachrichten gibt es hingegen für die Grünen: Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten sie auf 16 Prozent der Stimmen hoffen. Dies entspricht einem Zuwachs von vier Prozentpunkten im Vergleich zur vergangenen GMS-Erhebung. Nach der Wahl von Wolfgang Kubicki zum neuen Parteichef am 30. Mai knackt die FDP erstmals seit August 2024 wieder die Fünf-Prozent-Hürde (5 Prozent, +2). Ebenfalls im Parlament vertreten wäre erneut Die Linke (11 Prozent, +1). Das BSW ist mit 2 Prozent (-1) weit abgeschlagen. Sonstige Parteien kommen auf 5 Prozent.
Die GMS-Umfrage wurde zwischen dem 27. Mai und 1. Juni telefonisch und online durchgeführt. Insgesamt nahmen 1.023 Befragte daran teil.
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gom/fka/news.de
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