Neue Gesetze im Juni 2026: Diese Änderungen gibt es beim Tanken, Online-Shopping und zur Fußball-WM

Während der Fußball-WM gelten gelockerte Lärmschutzregeln. Tanken könnte wieder teurer werden. Zudem gibt es neue Regeln beim Online-Shopping und die ersten Bundesländer starten in die Sommerferien. Das und vieles mehr ändert sich im Juni.

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Public Viewing zur Fußball-WM 2026 wird im Juni auch nach 22 Uhr erlaubt sein. (Foto) Suche
Public Viewing zur Fußball-WM 2026 wird im Juni auch nach 22 Uhr erlaubt sein. Bild: picture alliance/dpa | Daniel Bockwoldt
  • Neue Gesetze im Juni 2026 zur Fußball-WM und zum Tanken
  • Änderungen beim Honigkauf und Online-Shopping
  • Start der Sommerferien und Vereinfachungen bei Asylverfahren

Im Juni 2026 beginnt die Fußball-WM in Kanada, Mexiko und den USA. Während des Turniers gelten in Deutschland geänderte Lärmschutzregeln. Zudem müssen sich Autofahrer im neuen Monat auf eine Änderungen beim Tanken einstellen. Welche neuen Gesetze und Regelungen es außerdem gibt, erfahren Sie hier.

Neue Gesetze im Juni 2026: Public Viewing zur WM 2026 auch nach 22 Uhr

Aufgrund der Zeitverschiebung in Nordamerika finden viele Spiele der Fußball-WM 2026 mitten in der Nacht statt. Public Viewing ist in Deutschland deshalb auch nach 22 Uhr möglich. Die Bundesregierung hat dafür eine entsprechende Verordnung vorgelegt, die bereits seit dem 20. Mai und noch bis zum 31. Juli in Kraft ist. Sie sieht Ausnahmen vom Lärmschutz vor. Die endgültige Entscheidung über nächtliche WM-Veranstaltungen treffen jedoch die Behörden vor Ort. Währenddessen gelten auf dem Platz beim Mega-Turnier mit 48 Teams verschärfte Regeln: Spieler, diewährend einer Auseinandersetzung mit dem Gegner die Hand vor den Mund halten, riskieren einen Platzverweis – eine Maßnahme gegen diskriminierende Äußerungen auf dem Spielfeld.

Gesetzesänderungen aktuell: Ende des Tankrabatts

Ende Juni läuft der Tankrabatt aus, mit dem die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe vorübergehend gesenkt hat. Dies war eine Maßnahme infolge der stark gestiegenen Spritpreise durch den Iran-Krieg. Ein schlagartiger Preissprung um Mitternacht ist durch die sogenannte 12-Uhr-Regel eigentlich ausgeschlossen – Tankstellen dürfen ihre Preise nur zur Mittagszeit anheben. Der größte Anstieg könnte daher am 30. Juni oder erst am 1. Juli erfolgen.

Allerdings zeigen die Erfahrungen aus dem Jahr 2022, dass die Preise möglicherweise schon in den Tagen vor dem Stichtag schrittweise steigen. Ein weiterer Faktor: Kraftstoff, der vor Ablauf des Rabatts die Raffinerien verlassen hat, bleibt niedriger besteuert. Einige Tankstellen dürften daher noch eine Weile günstigere Vorräte haben.

Mehr Transparenz beim Honigkauf

Ab dem 14. Juni gelten neue Transparenzregeln für Honig: Künftig müssen Hersteller sämtliche Herkunftsländer auf dem Glas auflisten – inklusive der jeweiligen Mengenanteile in Prozent. Die bisher übliche vage Angabe "Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern" gehört damit der Vergangenheit an. Bereits abgefüllte Gläser mit alter Kennzeichnung dürfen allerdings weiterhin verkauft werden. Strengere Kennzeichnungspflichten gelten ab dem 14. Juni ebenfalls für Milchprodukte.

Neue Regeln beim Online-Shopping: Verträge kündigen leicht gemacht

Fünf Tage später, am 19. Juni, stärkt eine weitere Neuerung die Verbraucherrechte: Online-Händler müssen dann einen deutlich sichtbaren Widerrufsbutton auf ihren Webseiten und in Apps bereitstellen. Der Vertragsausstieg soll dadurch genauso unkompliziert werden wie der Abschluss. Manipulative Designelemente, die Nutzer zu unbeabsichtigten Käufen verleiten, werden ebenfalls untersagt.

Feiertag Fronleichnam und Start der Sommerferien im Juni 2026

Am Donnerstag, dem 4. Juni, ist Fronleichnam: ein gesetzlicher Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie in Teilen Sachsens und Thüringens. Die ersten Bundesländer starten Ende des Monats in die großen Sommerferien: Am 26. Juni dürfen zunächst die Schulkinder und Jugendlichen in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland die Füller fallenlassen. Als letztes Bundesland startet wie immer Bayern in die Sommerferien, und zwar am 31. Juli.

Änderungen beim Asylverfahren in Europa

Wie die Bundesregierung informiert, sollen Asylverfahren zudem ab dem 12. Juni "europaweit schneller, einfacher, fairer und einheitlicher gestaltet" werden. Dazu wird das Gemeinsame Europäische Asylsystem (GEAS) umgesetzt. Ziele sind unter anderem eine Entlastung von Kommunen und Behörden sowie zügigere Entscheidungen für Schutzsuchende.

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/bos/news.de/dpa/stg

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