Rente: Arbeiten bis 70 - so viel mehr Geld können Sie bekommen
Die mögliche Erhöhung des Renteneintrittsalters auf 70 Jahre sorgt für hitzige politische Debatten. Für deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer lohnt es sich aber schon jetzt finanziell, länger zu arbeiten.
Erstellt von Martin Gottschling - Uhr
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- Renten-Rechner der "Bild" zeigt: So viel mehr Geld gibt es bei der Rente ab 70
- Drei Jahre länger arbeiten kann sich durch Bonus und zusätzliche Rentenpunkte lohnen
- So hoch sind die Abschläge für Frührentner ab 63
Müssen deutsche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bald bis 70 arbeiten? Dieses Szenario dürfte bei vielen Unbehagen auslösen. Doch die Debatte um das Renteneintrittsalter hat vor einer geplanten Rentenreform der schwarz-roten Bundesregierung erneut Fahrt aufgenommen. Fest steht bereits jetzt: Wer seinen Ruhestand aufschiebt, kann erheblich profitieren.
Rente ab 70: So viel mehr Geld gibt es
Das zeigt aktuell die "Bild" mit einem Renten-Rechner.Die individuelle Rentenhöhe hängt dabei maßgeblich vom bisherigen Verdienst und der Dauer der Beitragszahlungen ab.Für jeden Monat, den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer über die Regelaltersgrenze hinaus im Job bleiben, erhöht sich ihre spätere Rente um 0,5 Prozent. Wer also drei volle Jahre dranhängt, erhält einen Zuschlag von 18 Prozent. Doch damit nicht genug: Während dieser Zeit fließen zudem weiterhin Beiträge in die Rentenkasse, was zusätzliche Rentenpunkte generiert.
Eine Beispielrechnung der "Bild" verdeutlicht den Effekt: Bei 45 Beitragsjahren und einem Durchschnittsgehalt von 51.944 Euro liegt die Rente mit 67 Jahren bei etwa 1.830 Euro brutto. Der Aufschub bis 70 bringt rund 330 Euro mehr im Monat – plus weitere 120 Euro durch die neu erworbenen Rentenpunkte.
Abschläge für Frührentner
Auf der anderen Seite stehen jene, die vorzeitig aus dem Berufsleben ausscheiden wollen. Wer die klassische Frührente in Anspruch nimmt, muss mit Abschlägen rechnen. Für Menschen, die ab 1964 geboren wurden, beträgt der Abschlag bei vorzeitigem Bezug der Rente ab 63 beispielsweise 14,4 Prozent. Diese Kürzung bleibt dauerhaft bestehen.
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gom/ife/news.de/stg
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