Gehilfe festgenommen: Neuer Verdächtiger nach Messerangriff am Holocaust-Mahnmal

Nach dem Angriff am Holocaust-Mahnmal gibt es eine neue Festnahme: Die Ermittler ergreifen einen mutmaßlichen Helfer des Täters. Welche Rolle spielte er bei der Tat?

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Nach einer islamistisch motivierten Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin hat die Bundesanwaltschaft (GBA) heute einen mutmaßlichen Gehilfen des bereits verurteilten Täters festnehmen lassen. Der Syrer sei der Beihilfe zum versuchten Mord und zur gefährlichen Körperverletzung dringend verdächtig, teilte die oberste deutsche Anklagebehörde in Karlsruhe weiter mit.

Gehilfe soll Haupttäter in seinem Vorhaben bestärkt haben

Dem 37-Jährigen wird zur Last gelegt, mit einem für die Tat schon verurteilten Syrer in Kontakt gewesen zu sein und ihn am Nachmittag vor der Tat zu dem Angriff ermutigt zu haben. Weitere Details wurden zunächst nicht mitgeteilt. Der Mann sollte noch am Vormittag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Der für den Angriff schon verurteilte Syrer hatte am Abend des 21. Februar 2025 den Touristen im Stelenfeld des Holocaust-Denkmals mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt. Das Opfer überlebte nur knapp.

Dafür war er im März diesen Jahres vom Kammergericht Berlin zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Er wurde unter anderem wegen versuchten heimtückischen Mordes und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig gesprochen.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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