Donald Trump: Analyst schlägt Alarm - US-Präsident droht "Massaker" in Texas

Donald Trump könnte in Texas eine böse Überraschung erleben. CNN-Datenanalyst Harry Enten schlägt Alarm und warnt vor einem "Massaker". Der Grund: Der demokratische Senatskandidat James Talarico hat realistische Siegchancen im traditionell tiefrot gefärbten Bundesstaat.

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Donald Trump und seiner Partei droht ein "Massaker" in Texas. (Foto) Suche
Donald Trump und seiner Partei droht ein "Massaker" in Texas. Bild: picture alliance:dpa:AP | Julia Demaree Nikhinson
  • Donald Trump droht "Massaker" in Texas
  • Analyst Harry Enten warnt US-Präsident vor schwerer Niederlage
  • Demokrat James Talarico führt in Umfragen mit vier Punkten
  • Talarico mit historisch bester Position seit mindestens 24 Jahren

Die Republikaner könnten in Texas eine böse Überraschung erleben. Wie die US-Portale "Rawstory" und "The Daily Beast" aktuell berichten, schlägt der CNN-Datenanalyst Harry Enten Alarm: Der demokratische Senatskandidat James Talarico hat realistische Siegchancen im traditionell tiefrot gefärbten Bundesstaat.

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Donald Trump droht "Massaker" in Texas - Analyst warnt vor schwerer Niederlage

"Die Vorstellung, dass Demokraten in Texas nicht gewinnen können - damit möchte ich aufräumen", erklärte der bekannte Datenanalyst gegenüber "CNN News Central". "Sie könnten es durchaus schaffen. James Talarico könnte tatsächlich in Texas gewinnen." Denn die aktuellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Talarico liegt derzeit vier Prozentpunkte vor dem republikanischen Kandidaten Ken Paxton, den Donald Trump erst kürzlich unterstützt hat.

Schlappe für Trump und die Republikaner - Demokrat Talarico führt in Umfragen mit vier Punkten

Laut Enten die historisch beste Position eines Demokraten seit mindestens 24 Jahren. "Die Zahlen zu diesem Zeitpunkt unterstützen absolut die Schlussfolgerung, dass James Talarico gewinnen kann", betonte Enten. Der langgehegte Traum texanischer Demokraten, den Bundesstaat blau zu färben, erscheint plötzlich greifbar.

Donald Trump unterstützt streitbaren Kandidaten bei Texas-Wahl

Erschwerend kommt hinzu, dass der von Donald Trump unterstützte Ken Paxton eine beachtliche Sammlung an Skandalen mit in den Wahlkampf bringt. Der texanische Generalstaatsanwalt wurde wegen mutmaßlicher Bestechung, Pflichtverletzung und Missbrauch öffentlichen Vertrauens einem Amtsenthebungsverfahren unterzogen. Hinzu kommt eine Anklage wegen schweren Wertpapierbetrugs, die noch immer anhängig ist. Als wäre das nicht genug, beschuldigte ihn seine Frau nach 38 Jahren Ehe öffentlich des Ehebruchs. Zudem sind auch Trumps Beliebtheitswerte in Texas seit 2018 deutlich gesunken. Damals befand sich der Präsident in seiner ersten Amtszeit und stand vor den Zwischenwahlen – heute sieht die Stimmungslage völlig anders aus.

Trump-Entscheidung sorgt für Nervosität im Kapitol

Donald Trumps Unterstützung für Paxton, die er eine Woche vor der Stichwahl am 26. Mai verkündete, sorgt bei republikanischen Senatoren für Nervosität und Unruhe. Mehrere GOP-Senatoren äußerten nach der Ankündigung des US-Präsidenten Bedenken, dass der Sitz tatsächlich in Gefahr sein könnte. "Kein Wunder, dass republikanische Senatoren verängstigt davonlaufen, besonders nach Trumps Unterstützung für Ken Paxton gestern", kommentierte Analyst Enten die Reaktionen.

Die Rechnung der Republikaner ist simpel: Donald Trumps Rückendeckung dürfte Paxton zwar zum Sieg in der parteiinternen Stichwahl gegen den amtierenden Senator John Cornyn verhelfen. Doch was in der Vorwahl hilft, könnte sich im November als Bumerang erweisen – wenn ein mit Skandalen beladener Kandidat gegen einen in Umfragen führenden Demokraten antreten muss.

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/news.de/stg

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