Donald Trump: "Es wird nichts mehr übrig bleiben!" Trump droht mit totaler Vernichtung
Donald Trump droht dem Iran mit totaler Vernichtung, während das Pentagon bereits Pläne für einen Neustart des Krieges vorbereitet. Morgen fällt im Situation Room des Weißen Hauses möglicherweise die Entscheidung über neue Militärschläge.
Erstellt von Anika Bube - Uhr
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- Trump droht Iran auf Truth Social mit "Vernichtung" und stellt Ultimatum
- Pentagon und Israel prüfen offenbar neue militärische Schritte
- Drohnenangriffe und fragile Waffenruhe verschärfen die Lage weiter
Die Lage im Iran-Konflikt spitzt sich dramatisch zu. Donald Trump hat auf seiner Plattform Truth Social eine unmissverständliche Warnung an Teheran gerichtet: "Für den Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr übrigbleiben", schrieb der 79-Jährige. "DIE ZEIT DRÄNGT!" Der US-Präsident machte deutlich, dass er zwar eine Einigung anstrebe, der Iran aber noch nicht die gewünschten Zugeständnisse gemacht habe. Andernfalls werde das Land "viel härter" als zuvor getroffen, erklärte Trump gegenüber "Axios".
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Donald Trump droht dem Iran mit vollständiger Vernichtung – Pentagon bereitet neue Angriffe vor
In Kürze soll Trump laut US-Beamten mit seinem nationalen Sicherheitsteam im streng gesicherten Situation Room des Weißen Hauses zusammenkommen. Dort stehen militärische Handlungsoptionen zur Diskussion – ein möglicher Neustart der Kampfhandlungen liegt damit wieder auf dem Tisch. Die militärischen Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren. Laut "New York Times" macht sich das Pentagon auf einen möglichen Neubeginn des Krieges gefasst. Hintergrund sei, dass die bisherigen Ziele – insbesondere beim iranischen Atomprogramm – nicht erreicht worden seien.
Auch Israel stellt sich auf eine Fortsetzung der gemeinsamen Offensive ein. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sprach am Sonntagabend telefonisch mit Trump über eine mögliche Wiederaufnahme der Kampfhandlungen, wie die "Times of Israel" berichtete. "Unsere Augen sind weit geöffnet in Bezug auf den Iran", hatte Netanjahu zuvor erklärt. Die israelische Zeitung "Jediot Achronot" schrieb, Israel warte nun auf eine Entscheidung des US-Präsidenten. Die Verbündeten hatten den Krieg gegen den Iran Ende Februar begonnen.
Iran droht mit "vernichtenden Gegenschlägen"
Teheran reagierte auf die amerikanischen Drohungen mit scharfen Warnungen. Ein iranischer Militärsprecher erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, jede neue "Torheit" der USA werde "noch vernichtendere und schwerere Schläge" nach sich ziehen. Washington müsse mit "neuen offensiven und überraschenden Szenarien" rechnen, sollte es seine Ankündigungen wahr machen Die diplomatischen Bemühungen stecken derweil in einer Sackgasse. Der israelische Iran-Experte Danny Citrinowicz schrieb auf der Plattform X, die Gräben zwischen beiden Seiten seien "weiterhin tief und in vielerlei Hinsicht kaum zu überbrücken". Ein Durchbruch sei nur möglich, wenn sich Washington direkter mit dem iranischen Vorschlag auseinandersetze. Teherans Prioritäten blieben unverändert: Zunächst müsse die wirtschaftliche Blockade enden, dann könne über den Gesamtkonflikt verhandelt werden – die Atomfrage stehe erst danach auf der Agenda.
Waffenruhe hängt am seidenen Faden
Die fragile Feuerpause wird durch anhaltende Angriffe in der Region immer wieder erschüttert. Trump selbst hatte vor einer Woche erklärt, die Waffenruhe hänge nur noch am seidenen Faden. Seit Anfang April gilt der von ihm zuletzt einseitig verlängerte Waffenstillstand.
Am Wochenende meldeten sowohl Saudi-Arabien als auch die Vereinigten Arabischen Emirate erneut Drohnenangriffe. Das saudische Verteidigungsministerium teilte mit, drei unbemannte Flugobjekte aus dem irakischen Luftraum seien abgefangen und zerstört worden. In den Emiraten trafen drei Drohnen aus westlicher Richtung ein – zwei wurden abgewehrt, eine schlug in einen Stromgenerator des Atomkraftwerks Baraka ein. Verletzte gab es nicht, die Strahlungswerte blieben normal. Die Herkunft der Drohnen wird noch untersucht.
G7-Finanzminister beraten über wirtschaftliche Folgen
Die Auswirkungen des Konflikts beschäftigen heute auch die Finanzminister der führenden westlichen Industriestaaten. Bei ihrem Treffen in Paris stehen die ökonomischen Konsequenzen des Iran-Krieges im Mittelpunkt. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil warnte vor den Folgen einer Sperrung der Straße von Hormus. Er bezeichnete die Situation als "ernsthafte Bedrohung für die Weltwirtschaft" und betonte, der Krieg schade der wirtschaftlichen Entwicklung massiv. Die iranischen Streitkräfte hatten kurz nach Kriegsbeginn die Kontrolle über die strategisch wichtige Meerenge übernommen. Durch Drohungen, Kontrollen und Angriffe auf Schiffe kam der Verkehr dort weitgehend zum Erliegen. Die Folge: weltweit deutlich steigende Energie- und Kraftstoffpreise. Laut iranischen Angaben ist die Meerenge zudem vermint.
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bua/ife/news.de/dpa/stg
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