Donald Trump "gelangweilt" vom Iran-Krieg: "The Don" kann das Ende kaum erwarten - Insider packen aus
Als Ende Februar die US-Operation "Epic Fury" im Iran begann, war Donald Trump noch Feuer und Flamme für den Militärschlag - Insidern zufolge ist das Interesse des US-Präsidenten jedoch längst Langeweile gewichen und "The Don" kann das Ende kaum erwarten.
Erstellt von Claudia Löwe - Uhr
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- Donald Trump gelangweilt vom Iran-Krieg laut Bericht
- US-Präsident sehnt insgeheim Ende des Konfliktes in Nahost herbei
- Trump-Berater packt aus zu wachsender Ungeduld von "The Don"
Ende Februar entfesselte Donald Trump verheerende Luftangriffe auf den Iran und verkaufte den Militärschlag als Operation "Epic Fury" - doch aus dem engsten Umfeld des US-Präsidenten ist jetzt zu vernehmen, dass "The Don" mittlerweile genug habe von seinem eigenen militärischen Abenteuer am Persischen Golf.
Donald Trump "gelangweilt" vom Iran-Krieg - er kann das Ende kaum erwarten
Wie "Raw Story"unter Berufung auf "The Atlantic" unlängst berichtete, ist Donald Trump vom Iran-Konflikt "gelangweilt" und strebt ein möglichst rasches Ende an. Ein externer Berater des Weißen Hauses bestätigte dem Magazin diese Einschätzung. Weitere Vertraute aus Trumps Umfeld schilderten dessen wachsende Ungeduld angesichts der iranischen Standhaftigkeit. Der Präsident zeige sich "zurückhaltend", was eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen betreffe, so Mitarbeiter und Berater gegenüber "The Atlantic". Besonders vor seiner anstehenden Auslandsreise wolle Trump jegliche militärische Eskalation vermeiden.
Donald Trumps Hoffnung ist geplatzt: Iran kann Blockade der Straße von Hormus monatelang durchhalten
Donald Trumps Hoffnung auf ein schnelles Ende dürfte sich jedoch als Wunschdenken erweisen. Zahlreiche Fachleute schätzen, dass der Iran dem Druck der Blockade noch Monate standhalten kann – nicht nur Wochen. Eine US-Geheimdienstanalyse für politische Entscheidungsträger kommt laut "The Atlantic" zu dem Schluss, dass Teheran bei geschlossener Straße von Hormus mindestens drei bis vier weitere Monate durchhalten könnte. Diese Prognose passt so gar nicht zu Trumps ursprünglicher Darstellung des Konflikts. Berater zufolge hatte der Präsident den Iran-Krieg als weiteren schnellen Erfolg verkauft, der sich zügig erledigen ließe.
US-Präsident in der Klemme: Trumps militärische Optionen sind nahezu erschöpft
Erschwerend kommt für "The Don" hinzu, dass die US-amerikanischen Streitkräfte ihre bedeutsamen Angriffsziele im Iran weitgehend abgearbeitet haben. Berater erklärten gegenüber "The Atlantic", dass eine weitere Eskalation – Trumps typisches Vorgehen – nur noch durch Angriffe auf zivile Einrichtungen möglich wäre. Auch der Versuch, Schiffe durch die verstopfte Meerenge zu eskortieren, erwies sich als kurzlebig. Trump habe zwar bereits versucht, einen Sieg im Iran-Konflikt zu verkünden, doch die Realität vor Ort spricht eine andere Sprache. Sein Umfeld ist überzeugt, dass der Präsident "jede Art von Vereinbarung als Erfolg verkaufen" könne.
Chaos im Iran-Krieg: Wer verhandelt eigentlich mit wem?
Während Washington auf eine Reaktion aus Teheran wartet, offenbart sich ein weiteres Problem: Amerikanische Regierungsvertreter räumen hinter verschlossenen Türen ein, dass sie bei der zersplitterten iranischen Führung gar nicht wissen, wer eigentlich ihr Verhandlungspartner ist. Diese Unklarheit erschwert jeden diplomatischen Fortschritt erheblich. Donald Trumps Berater zeigen sich dennoch zuversichtlich, was die Außendarstellung betrifft. Der Präsident sei überzeugt, dass er letztlich jedes Abkommen als persönlichen Triumph präsentieren könne. Doch bis Freitag lag noch immer keine iranische Antwort auf das jüngste amerikanische Angebot vor.
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loc/news.de/stg
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