Donald Trump: US-Präsident ledert aufgrund horrender WM-Ticket-Preise gegen die Fifa
Die Ticketpreise für die Fifa Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgen nicht nur bei Fußball-Fans, sondern auch bei Donald Trump für Unmut. In einem Interview lederte der US-Präsident gegen die Fifa und drohte, die überhöhten Preise unter die Lupe nehmen zu lassen.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump donnert gegen die Fifa wegen WM-Ticket-Preisen
- US-Präsident schimpft über horrende Preise von über 1.000 Dollar
- Trump wütet: "Ehrlich gesagt würde ich das auch nicht bezahlen"
Die Ticketpreise für die Fifa Fußball-Weltmeisterschaft 2026 sorgen für Unmut – und zwar bis ins Weiße Haus. In einem exklusiven Gespräch mit der "New York Post" äußerte sich US-Präsident Donald Trump überrascht über die hohen Kosten für das Eröffnungsspiel der amerikanischen Mannschaft gegen Paraguay am 12. Juni in Los Angeles und wütete gegen die Fifa aufgrund der horrenden Preise.
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Donald Trump donnert gegen die Fifa wegen WM-Ticket-Preisen
"Diese Zahl kannte ich nicht", erklärte Donald Trump während des Interviews. "Ich würde gerne dabei sein, aber ich würde es ehrlich gesagt auch nicht bezahlen." Der US-Präsident zeigte sich besorgt darüber, dass seine treuen Anhänger aus Arbeitervierteln wie Queens und Brooklyn so möglicherweise ausgesperrt werden könnten. "Wenn die Menschen, die Donald Trump lieben, nicht hingehen können, wäre ich enttäuscht", so der 79-Jährige. Zeitgleich kündigte er an, die überhöhten Preise möglicherweise genauer unter die Lupe nehmen zu lassen.
Fifa-Chef Infantino verteidigt Preispolitik bei der WM mit Marktlogik
Gianni Infantino, Präsident des Weltfußballverbands Fifa, wies die Kritik an den WM-Ticketpreisen unlängst bei einem Auftritt auf der Milken Institute Global Conference in Beverly Hills zurück. Der Funktionär verwies auf die Mechanismen des US-Marktes und verteidigte die dynamische Preisgestaltung. "Wir befinden uns auf dem am weitesten entwickelten Unterhaltungsmarkt der Welt, also müssen wir Marktpreise anwenden", erklärte Infantino. In den USA könne man nicht einmal ein College-Spiel für weniger als 300 Dollar besuchen – und dies sei schließlich die Weltmeisterschaft.
Schwache Auslandsnachfrage - internationale WM-Besucher gebremst aufgrund geopolitischer Bedenken
Während die Fifa stolz auf fünf Millionen verkaufte Eintrittskarten verweist, zeichnet sich bei den Unterkünften ein ganz anderes Bild ab. Eine Erhebung des amerikanischen Hotel- und Beherbergungsverbands ergab, dass knapp 80 Prozent der Hotels in den elf US-Austragungsstätten hinter ihren ursprünglichen WM-Prognosen zurückbleiben. Die Buchungszahlen halten schlicht nicht mit dem Ticketverkauf Schritt, wobei einheimische Reisende die internationalen Gäste deutlich überwiegen.
Visa-Chaos und Reisekosten schrecken internationale Fußball-Fans ab
Branchenvertreter nennen mehrere Faktoren für die schwache WM-Nachfrage aus dem Ausland: Verzögerungen bei der Visavergabe, hohe Reisekosten und geopolitische Bedenken halten internationale Besucher offenbar davon ab, die Reise in die USA anzutreten. Der erhoffte wirtschaftliche Schub von 30 Milliarden Dollar, den eine gemeinsame Studie von Fifa und Welthandelsorganisation prognostiziert hatte, droht damit deutlich geringer auszufallen.
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fka/sba/news.de/stg
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