Marco Rubio: Trump-Minister blamiert sich mit Peinlich-Geschenk für den Papst
Marco Rubio gerät aktuell durch ein Peinlich-Geschenk, welches er Papst Leo XIV. gemacht hat, in die Schlagzeilen. In den sozialen Netzwerken ergießt sich der Spott über den US-Außenminister. "Nur ein oberflächlicher Mensch konnte so etwas überreichen", ist dort unter anderem zu lesen.
Von news.de-Redakteurin Franziska Kais - Uhr
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- Marco Rubio blamiert sich mit Papst-Geschenk
- Trumps Außenminister verspottet für Peinlich-Präsent
- Rubio überreicht Baseball-Fan Papst Leo XIV. Kristall-Football
- Entsetzen im Netz - "was für ein gedankenloses Geschenk"
US-Außenminister Marco Rubio besuchte am Donnerstag (7. Mai) den Vatikan, um mit Papst Leo XIV. über die Lage im Nahen Osten und gemeinsame Interessen in der westlichen Hemisphäre zu sprechen. Doch für Schlagzeilen sorgte weniger der diplomatische Inhalt als vielmehr ein missglückter Geschenkaustausch zwischen dem Trump-Minister und dem Pontifex.
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Marco Rubio blamiert sich mit Papst-Geschenk
Wie auf Videoaufnahmen, die in den sozialen Netzwerken geteilt wurden, zu sehen ist, überreichte US-Außenminister Rubio dem Pontifex einen kleinen Kristall-Football mit dem Siegel des State Department. So weit so ungewöhnlich. Doch wenn man bedenkt, dass der aus Chicago stammende Papst Leo XIV. ein begeisterter Baseball-Fan der White Sox ist, hätte das Präsent unpassender kaum sein können.
Pope: I’d like peace as my gift.
— Nate Williamson (@NateJWSports) May 8, 2026
Rubio: Best we can do is a crystal football https://t.co/wnh6Jn1kAb
Trumps Außenminister verspottet für Peinlich-Präsent
Eine Tatsache, der sich auch Marco Rubio bewusst zu sein schien, denn bei der Übergabe seines Geschenks räumte er selbst ein, dass die Wahl nicht ganz passend war: "Ich weiß, dass Sie ein Baseball-Typ sind, aber es hat das Siegel des State Department, also, was schenkt man jemandem, der alles hat? Ich dachte, einen Kristall-Football." Die Reaktion des Kirchenoberhaupts fiel allerdings äußerst verhalten aus. Der Papst zeigte sich wenig beeindruckt und quittierte das Präsent mit einem knappen "Wow, okay". Ähnlich fassungslos zeigten sich Beobachter im Netz:
- "Mir ist es peinlich, was für ein gedankenloses Geschenk Rubio Papst Leo mitgebracht hat. Nur ein oberflächlicher Mensch konnte so etwas überreichen."
- "Was für ein seltsames Geschenk. Papst Leo XIV. schenkte Marco Rubio eine Friedenspflanze. Im Gegenzug überreichte Marco Rubio dem Papst einen Kristallfootball."
- "Was für ein blödes Geschenk"
- "Der eine brachte ein Friedenssymbol mit ... der andere ein Souvenirpaket aus dem Weißen Haus"
Treffen zwischen Rubio und dem Pontifex nach eskalierendem Konflikt zwischen Trump und dem Papst
Papst Leo XVI. hatte dem US-Außenminister im Gegenzug einen Stift aus Olivenholz überreicht und erklärt, der Olivenzweig sei ein Symbol des Friedens. Nicht nur ein eindeutiger Fingerzeig auf den Iran-Krieg, sondern auch auf den schwelenden Zoff zwischen dem US-Präsidenten und dem Papst. Denn das Treffen zwischen Rubio und dem Kirchenoberhaupt fand inmitten eines eskalierenden Konflikts zwischen Donald Trump und Leo XIV. statt. Der US-Präsident zeigte sich zuletzt erbost darüber, dass der Pontifex seinen Krieg im Iran nicht unterstützt, und griff ihn mehrfach öffentlich verbal an. Der Papst wiederum ließ sich nicht einschüchtern und schoss zurück.
Marco Rubio wird noch bis Ende der Woche in Italien verweilen. Am Freitag stehen Treffen mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Außenminister Antonio Tajani auf dem Programm.
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fka/bua/news.de/stg
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