Donald Trump: US-Präsident überrascht mit China-Plan - Hinweise auf Geheim-Deal verdichten sich
Die Hinweise verdichten sich, dass Donald Trump im Blockade-Nervenkrieg in der Straße von Hormus einen neuen Partner ins Boot holt. Offenbar plant der US-Präsident einen Geheim-Deal mit China, um den Iran-Krieg zu beenden. Hinter den Kulissen sollen bereits geheime Absprachen zwischen den beiden Rivalen stattgefunden haben.
Erstellt von Franziska Kais - Uhr
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- Donald Trump soll Geheim-Deal mit China planen
- China als Vermittler zwischen den USA und dem Iran
- Hinweise auf geheime Absprachen zwischen Trump und Xi Jinping
Im festgefahrenen Konflikt zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich möglicherweise eine überraschende Wende ab. Wie die "Bild" aktuell berichtet, soll Donald Trump einen Geheim-Deal mit China planen. Präsident Xi Jinping soll sich als Schlichter angeboten haben, nachdem sich der US-Präsident von seinen traditionellen Verbündeten in Europa und Asien enttäuscht zeigt.
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Donald Trump soll Geheim-Deal mit China planen
Beobachter spekulieren bereits über geheime Absprachen zwischen Donald Trump und Xi Jinping. Der US-Präsident hatte Chinas Unterstützung bei den Waffenstillstandsverhandlungen vor rund einem Monat ausdrücklich gelobt. Nun wächst die Hoffnung, dass der zermürbende Blockade-Nervenkrieg um die Straße von Hormus bald ein Ende finden könnte.
China als Vermittler zwischen den USA und dem Iran
Hinter Chinas Vermittlungsrolle stecken handfeste wirtschaftliche Motive. Die Volksrepublik ist mit Abstand der wichtigste Käufer iranischen Erdöls. Vor Ausbruch des Konflikts flossen zwischen 80 und 90 Prozent der iranischen Ölexporte trotz bestehender US-Sanktionen nach China. US-Außenminister Marco Rubio hatte unlängst betont, dass eine Wiedereröffnung der Hormus-Route im ureigenen Interesse Pekings liege. Der Grund: Rund 40 Prozent der erwähnten Öl-Lieferungen müssen die strategisch bedeutsame Meerenge passieren.
Hinweise auf geheime Absprachen zwischen Donald Trump und Xi Jinping
Mehrere Entwicklungen deuten darauf hin, dass hinter den Kulissen bereits geheime Absprachen zwischen den USA und China stattgefunden haben. So weilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi kürzlich zu Gesprächen in der chinesischen Hauptstadt. Unmittelbar danach forderte Xi Jinping beide Konfliktparteien öffentlich auf, die Feindseligkeiten zu beenden. Donald Trump wiederum sprach daraufhin von "diplomatischen Fortschritten", noch bevor Einzelheiten des Verhandlungsplans bekannt wurden.
Zudem bezeichnet der US-Präsident den chinesischen Staatschef bei jeder Gelegenheit als "großartigen Kerl". Besonders lobt er, dass Peking die Vereinigten Staaten während des Iran-Konflikts nicht unter Druck gesetzt habe.
Donald Trump setzt auf Friedensdeal vor Peking-Reise
In der kommenden Woche steht das mit Spannung erwartete Gipfeltreffen zwischen Donald Trump und Xi Jinping in der chinesischen Hauptstadt an. Der US-Präsident hatte den Termin ursprünglich wegen des Iran-Konflikts verschoben. Nun scheint er ein ehrgeiziges Ziel zu verfolgen: Offenbar will er noch vor seiner Ankunft in Peking eine Friedensvereinbarung unter Dach und Fach bringen. Der Politikexperte Scott Erb warnt allerdings vor zu hohen Erwartungen an eine dauerhafte Partnerschaft. China setze auf Flexibilität und wolle "gerade zu feste Partnerschaften vermeiden – besonders mit einem so erratischen Land wie den USA unter Trump".
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fka/loc/news.de/stg
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