Wladimir Putin: Militärparade kastriert - Bilder offenbaren fragwürdige Vorbereitung
Russlands wichtigste Militärparade wird in diesem Jahr deutlich abgespeckt. Statt Panzer und Raketen dominieren offenbar Sicherheitsmaßnahmen und Vorsicht im Kreml. Der Grund: Die wachsende Gefahr durch Drohnenangriffe aus der Ukraine.
Von news.de Redakteurin Anika Bube - Uhr
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- Keine Panzer, keine Raketen: Siegesparade erstmals seit 2007 ohne Militärtechnik
- Drohnen-Bedrohung als Hintergrund: Kreml fürchtet Angriffe während der Feier
- Moskau wird zur Festung: Luftabwehr, Netze und Internet-Abschaltung geplant
Bei seiner traditionellen Siegesparade am 9. Mai verzichtet Russland erstmals seit fast zwei Jahrzehnten auf schwere Militärtechnik. Demnach lässt Wladimir Putin in diesem Jahr keine Panzer, Raketen oder andere Waffensysteme auf dem Roten Platz auffahren. Ein ungewöhnlicher Schritt für eine Veranstaltung, die sonst als Symbol militärischer Stärke gilt.
Wladimir Putin verzichtet bei Siegesparade auf schwere Militärtechnik
In der offiziellen Begründung für diese Entscheidung spricht das russische Verteidigungsministerium von der "operativen Lage". Eine bewusst vage Formulierung. Tatsächlich deutet alles auf eine wachsende Bedrohung durch ukrainische Drohnenangriffe hin. Die Furcht vor einem spektakulären Zwischenfall während der Feierlichkeiten scheint groß zu sein.
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Bilder offenbaren Drohnen-Angst des Kremlchefs - wird Moskau zur Festung?
Während der Kreml nach außen beschwichtigt, zeigen die Vorbereitungen in Moskau ein anderes Bild. Die Stadt wird offenbar zur Hochsicherheitszone umgebaut. Wie der Blogger WarTranslated auf der Social-Media-Plattform X berichtet, werden in Moskau und St. Petersburg derzeit massiv Luftabwehrsysteme verlegt, um die Parade auf dem Roten Platz zu schützen. Zusätzlich werden Anti-Drohnen-Netze installiert und Bunker auf ihre Einsatzbereitschaft überprüft. Selbst das mobile Internet soll während der Feierlichkeiten abgeschaltet werden. Offenbar um die Steuerung feindlicher Drohnen zu erschweren. Die Maßnahmen verdeutlichen, wie ernst die Lage eingeschätzt wird.
In Moscow and St. Petersburg, preparations for May 9 are underway: mobile internet is being shut down, bomb shelters are being checked for readiness, air defense systems are being deployed, and anti-drone nets are being installed. pic.twitter.com/GECijoAFiL
— WarTranslated (@wartranslated) May 3, 2026
It appears preparations for May 9 have begun, as Russians have started mass redeployment of air defense systems to Moscow to protect the so-called parade on Red Square. pic.twitter.com/WpC5fjaK0k
— WarTranslated (@wartranslated) May 3, 2026
Doch handelt es sich bei den Aufnahmen tatsächlich um aktuelle Bilder aus Moskau? In der Kommentarspalte wird die Echtheit einiger Fotos stark angezweifelt. Vor allem das Foto mit den Drohnenschutznetzen steht unter Verdacht, eine Fälschung zu sein. Derartige Aufnahmen sollten immer kritisch betrachtet werden. Sowohl Russland als auch die Ukraine arbeiten im Krieg mit Propagandamitteln, um die gegnerische Seite zu demütigen.
Kreml spricht offiziell von "terroristischer Bedrohung"
Kremlsprecher Dmitri Peskow begründete den Verzicht auf schwere Militärtechnik offiziell so: "Vor dem Hintergrund der terroristischen Bedrohung werden natürlich Maßnahmen zur Minimierung der Gefahr getroffen." Statt echter Militärtechnik setzt Moskau bei der Parade nun auf Bilder: Im Fernsehen sollen Aufnahmen russischer Soldaten im Einsatz gezeigt werden. Der traditionelle Vorbeimarsch Tausender Offiziersanwärter vor Putin bleibt hingegen bestehen.
Ukrainische Drohnen-Offensive zwingt Russland zum Umdenken
Die verschärften Maßnahmen kommen nicht überraschend. In den vergangenen Monaten hat die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf russisches Hinterland intensiviert. Bereits im vergangenen Jahr musste eine Marineparade in St. Petersburg nach Angriffen aus der Luft abgesagt werden.
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bua/fka/news.de
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