Brandenburg: Verdächtige nach Feuer bei Antisemitismusbeauftragtem ermittelt

Hamas-Symbol an Tür, Feuer gelegt: Nach einem Anschlag auf dem Grundstück von Brandenburgs Antisemitismusbeauftragten führen die Spuren zu Verdächtigen aus seinem Umfeld. Das Motiv bleibt rätselhaft.

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Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). (Foto) Suche
Eine Polizeiabsperrung vor einem Streifenwagen (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / DABLJU (Symbolbild)

Ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft des Landes Brandenburg teilte auf Anfrage am Nachmittag mit, es seien im Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung zwei Beschuldigte "namhaft" gemacht worden. "Gestern und heute wurden unter anderem exekutive Maßnahmen in zwei anderen Bundesländern durchgeführt." Nähere Auskünfte gebe die Generalstaatsanwaltschaft derzeit nicht, hieß es. Der "Tagesspiegel" berichtete zuvor, es habe Durchsuchungen in mehreren Bundesländern gegeben.

Büttner: "Ich bin geschockt"

"Ich bin geschockt", sagte Büttner. Er hoffe, dass die Polizei schnell die Motivlage herausfinde. Die Gesellschaft, die im Bereich Solar habe arbeiten wollen, sei zwar gemeinsam gegründet worden, habe aber keine Projekte realisiert. "Da ist nichts passiert, das ist eine tote Gesellschaft", meinte Büttner. Er ist seit 2024 Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg.

Generalstaatsanwaltschaft spricht von "Anschlag"

Auf seinem Privatgrundstück in Templin setzten Täter im Januar dieses Jahres ein Gebäude in Brand. Es stand neben dem Wohnhaus, in dem Büttner mit seiner Familie lebt. Verletzt wurde niemand. An der Haustür des Wohnhauses wurde außerdem mit roter Farbe ein Dreieck angebracht. Laut Generalstaatsanwaltschaft entsprach es dem Zeichen, das die palästinensische Terrororganisation Hamas nutzt. Zudem ging ein Drohbrief gegen Büttner beim Landtag in Potsdam ein.

Die Generalstaatsanwaltschaft sprach von einem Anschlag und teilte im Januar mit, sie habe die Ermittlungen "im Hinblick auf das offenkundig politisch motivierte Tatgeschehen sowie die besondere Stellung des Geschädigten" übernommen. Es wurden danach Schutzmaßnahmen auf Büttners Grundstück umgesetzt.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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