Staatsanwältin und Nebenklage: Weitere Plädoyers im Klette-Prozess erwartet

Welche Strafe droht der ehemaligen RAF-Terroristin Daniela Klette nach den spektakulären Überfällen – und wie reagieren die Nebenkläger? Wie es im Prozess weitergeht.

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Die Staatsanwaltschaft wird am Mittwoch (9 Uhr) vor dem Landgericht Verden verkünden, welche Strafe sie für die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette für angemessen hält. Sie wirft der 67-Jährigen unter anderem versuchten Mord, schweren Raub und Verstöße gegen Waffengesetze vor.

Nach mehr als einem Jahr Verhandlung begannen am Dienstag die Plädoyers. "Das sind Delikte mit ganz erheblicher krimineller Energie", sagte Staatsanwältin Annette Marquardt zu Beginn ihres Schlussvortrags. Sie schilderte detailliert die einzelnen Überfälle und begründete, warum sie keinen Zweifel an der Schuld der Angeklagten habe. Am Mittwoch wird sie weitere 20 Seiten mit dem Strafmaß vortragen, dann sollen die Plädoyers von zwei Nebenklägern folgen.

Laut Anklage soll Klette mit den ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein überfallen haben. Demnach soll das Trio zwischen 1999 und 2016 mehr als 2,7 Millionen Euro erbeutet haben, um sein Leben im Untergrund zu finanzieren. Ermittler nahmen Klette im Februar 2024 in ihrer Berliner Wohnung fest, von Garweg und Staub fehlt weiter jede Spur.

+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an hinweis@news.de. +++

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